Christiansen-Party im „Hippie Chic“

Was macht eigentlich Sabine Christiansen? Dumme Frage, unlegitime Frage? Nö. Immerhin hat die Lady bis vor einem Jahr (genauer: bis zum 24. Juni 2007) die wichtigste Talkshow der Republik moderiert. Immerhin war sie als Talkmasterin hoch-umstritten. Manche hielten ihren Abgang gar für einen "Segen". Und immerhin läuft die Sendung ihrer Nachfolgerin Anne Will auch nicht gerade wie geschnitten Brot. Antwort, erster Versuch: Sie fei ... (mehr wird hier nicht verraten).

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Also, was macht die Chefin der Produktionsfirma TV 21 so den ganzen Tag? Okay, sie hat kürzlich geheiratet: am 28. Juni den französischen Textilfabrikanten Norbert Medus. Wissen wir doch. Nicht zuletzt wegen des medien-affinen Trauzeugen Klaus Wowereit.

Aber sonst? Die bei der Abschiedsfete im letzten Sommer über den Dächern von Berlin vollmundig ausgerufene künftige Zusammenarbeit mit der ARD hat sich bislang im Ersten Programm kaum niedergeschlagen. Und ihre Sendereihe „Global Players“ auf CNBC in englischer Sprache: Wie erfolgreich ist die eigentlich? Gibt es weitere Folgen? Wohin geht die Reise?

Bevor die Medien-Community angesichts dieser dräuenden Fragen-über-Fragen die schiere Verzweiflung packt, versucht MEEDIA, eine Antwort zu finden, die zumindest bis zum 19. Juli halten dürfte. Ja, bis zum nächsten Samstag. Da steht nämlich das Thema „Heirat“ wieder auf der Tagesordnung: Jetzt wird gefeiert. Und wie! In einem vertraulichen Papier listen Christiansens dienstbare Geister auf, wie man sich das vorzustellen hat.

Reden wir als erstes über den Dresscode. Generell: „’Hippie-Chic’ works just fine!“ Da liegt die nächste Empfehlung nahe: „No high heels“ für die Ladies.  Für die Party Freitagnacht gilt: „No Smoking, no Tie, nothing formal and no ‚grand robe pour les femmes’, summer whites work just well“. Und am Samstag mögen die Gäste doch bitteschön beachten: „Beachwear, Majot de Bain, Shorts, Pareo or whatever you fancy to dear.“

Das ganze Bohei findet übrigens auf Tagomago statt, einer kleinen Insel vor der Küste von Ibiza. Wie kommt man dahin, mitsamt seinem „Hippie-Chic“? Vom Hotel zum Hafen von St. Eulalia gibt’s Shuttle-Busse; aber: „Please be patient, as we can’t guarantee punctuality on Ibiza.“ Und vom Hafen nach Tagomago „we have various boats ready to take you to Tagomago“.

Für Samstag, den 19. Juli, steht ein „beach trip to Formentera“ auf dem Programm, bevor dann um halb elf in der Nacht die große Party auf der VIP Terrasse des Nachtclubs Pacha abhebt. Noch Fragen? Zum Beispiel: „Missed a boat? Forgot sun glasses? Need a doctor?“ Da helfen gerne die Damen Kirsten und Regine (Telefonnummern verschweigen wir hier).

Also, was macht Frau Christiansen? Sie feiert, was ihr gegönnt sei. Bleibt nur zu hoffen, dass sie sich in absehbarer Zeit auch wieder einmal journalistisch bemerkbar macht. Damit wir zum Schluss, apropos Feiern,  nicht sagen müssen: Sie macht wohl das, was sie am besten kann.

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