Studio Hamburg bandelt mit Spiegel TV an

Studio Hamburg wächst und gedeiht. Und Geschäftsführer Martin Willich hat noch viel mehr vor. Gemeinsam mit Spiegel TV will er ein neues Studio in Hamburgs schicker Hafencity errichten, das für große Events genutzt werden könnte. Entsprechende Gespräche über eine solche Kooperation laufen bereits, verriet Willich der "Süddeutschen Zeitung". Der alte Standort in Tonnsdorf ist maximal ausgelastet. Auch in Berlin Adlershof will er für rund 12 Mio. Euro ein neues Studio bauen lassen.

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Die Auftragsbücher der NDR-Tochter Studio Hamburg sind pickepackevoll: Im vergangenen Jahr stieg der operative Gewinn auf knapp 19 Mio. Euro, der Umsatz lag bei 358 Mio. Euro. Willich betont, dass alle Unternehmensteile profitabel arbeiten. Keine Selbstverständlichkeit im zusehends schwieriger werdenden TV-Geschäft. Studio Hamburg produziert u.a. „Das Quiz mit Jörg Pilawa“ und „Beckmann“, „Anne Will“ und „Tatort“-Folgen für die ARD und den Talk „Britt“ für Sat.1. Aber auch für das ZDF und die RTL Group sind die Nordlichter aktiv.

Jüngst hat Studio Hamburg die Produktionsfirma AZ Media des Kölner TV-Unternehmers André Zalbertus gekauft, die gut mit RTL und Sat.1 im Geschäft ist. Wo viel wächst, darf auch mal was verkauft werden. Rückwirkend zum 1. Januar trennt sich Studio Hamburg vom 30-Prozent-Anteil an der niedersächsischen TVN Group. Die Hannoveraner Verlagsgesellschaft Madsack hält nunmehr 100 Prozent an TVN.

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