Anzeige

USA im iPhone Fieber 2.0

In den USA breitet sich erneut die iPhone-Hysterie aus. Am Freitag startet der Verkauf der zweiten Generation von Apples Kult-Handy. Auch diesmal werden wieder Schlangen vor den Apples Geschäften erwartet. In New York warten fünf junge Leute bereits seit einer Woche vor Apples Flagship-Store auf das 3G iPhone. Die fünf sind aber keine Hardcore-Apple-Freaks, sondern Umwelt-Aktivisten. Sie wollen den Rummel ums iPhone nutzen, um Medien-Aufmerksamkeit auf ihre Sache zu ziehen.

Anzeige

Die Gruppe nennt sich The Who Farm und will den nächsten US-Präsidenten überreden, die knapp 7 Hektar große Grünfläche, die zum Weißen Haus gehört, in eine Bio-Farm umzuwandeln. Reichlich weltfremd, aber wirksam. Das US.Wirtschaftsmagazin „Fortune“ hat online bereits groß über die Apple-Aktivisten berichtet. In Deutschland wird der Hype ums iPhone wie schon vor einem Jahr auf kleiner Flamme gekocht. Warteschlangen vor Telekom-Geschäften werden nirgendwo erwartet.

Mittlerweile sind auch die ersten unabhängigen Testberichte zum neuen 3G iPhone erschienen. Die „FAZ“ empfindet den Geschwindigkeitsvorteil der UMTS-Datenverbindung als nicht zu gravierend. Das iPhone sei schon in der ersten Version sehr flink beim Surfen auf Internet-Seiten gewesen. Auch die Möglichkeit, das iPhone nun mit einemExchange-Server zu nutzen und E-Mails mit der Firma abgleichen zu können, kommt beim „AZ“-Tester gut an. Alleine am Fehlen einer ehten Tastatur wird gemeckert.

Die „New York Times“ ist ebenfalls nicht restlos begeistert. „The Mystery has gone“, schreibt der Kritiker der „New York Times“. Das neue iPhone liege zwar besser in der Hand, habe eine verbesserte Audio-Qualität, sonst aber alles im wesentlich beim Alten. Die heiß erwartete GPS-Navigation sei in Autos nicht zu nutzen, weil die eingebaute Antenne zu schwach ist. Die Verbesserungen an der Software mit zahlreichen neuen Programmen sind derweil kein Feature des iPhone 3G, sondern ein Update, das auch allen Besitzern des alten iPhone zu Gute kommt.

Walt Mossberg, der Tech-Guru vom „Wall Street Journal“, ist prinzipiell zufrieden mit dem iPhone 3G, weil es „neuer, besser und schneller“ ist als das Original. Er bemängelt aber vor allem, dass der Akku des neuen iPhone wesentlich schneller schlapp macht, als beim alten. Schuld ist der erhöhte Stromverbauch durch das schnelleUMTS-Netz. Das neue iPhone muss jeden Abend an die Steckdose.

Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige