G+J sucht Young Ladies für virtuelle WG

Am Kiosk gehören die Magazin-Produktionen aus dem Hause Gruner + Jahr in die Kategorie der Qualitätsjournale. Im Internet läuft es für das Verlagshaus dagegen weniger gut. Bis auf den Web 2.0-Zukauf „Chefkoch.de“ konnte bislang kein Online-Angebot der Hamburger überzeugen. Den nächsten Versuch, eine neue und eigenständige Community im Internet aufzubauen, unternimmt jetzt „Brigitte Young Miss“ mit seinem neuen Social Network „Bym-wg.de“.

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Die Grundidee der neuen Community ist eine virtuelle Wohngemeinschaft. Freunde oder Mitglieder mit gleichen Interessen können eine gemeinsame virtuelle Wohnung beziehen. Jedes WG-Mitglied hat ein eigenes Zimmer. Kommunikativer Mittelpunkt der gemeinsamen Bude ist die Küche, in der sich die Mitglieder treffen und chatten oder gemeinsam bloggen können. Nutzer, die noch keine Mitbewohner gefunden haben, kommen in der „Bym-WG“ erst einmal in der „Jugendherberge“ unter.

Das Webportal „Bym.de“ ist die einzige Überlebende des ehemaligen Print-Magazins „Brigitte Young Miss“, das wegen zu geringer Auflage bereits im Juni 2006 eingesteingestellt worden war. Ähnlich wie „Jetzt.de“ – das Jugendmagazin der „Süddeutschen Zeitung“ – konnte die Online-Version der Zeitschrift im Web jedoch recht vital weiterleben. Zielgruppe der Community sind Männer und Frauen zwischen 16 und 29 Jahren.

Zum Start der neuen virtuellen Wohngemeinschaften ist die Verlagsleitung sogar bereit, in eine eigene Werbekampagne zu investieren. So wurde mit Leagas Delaney bereits eine namhafte Agentur verpflichtet,  mit Werbung und Guerilla-Aktionen für ein ordnetliches Wachstum zu sorgen.

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