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Apple präsentiert Volks-iPhone

Die Erwartungen sind gigantisch. Am Montag ab 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit sind alle schlauer. Dann tritt Apple-Guru Steve „his Steveness“ Jobs auf die Bühne des Moscone Center in San Francisco und stellt das neue iPhone vor. Alles andere wäre eine Enttäuschung und würde den Aktienkurs des Unternehmens in den Keller schicken. UMTS und GPS und Videotelefonie soll das neue iPhone können. Und billiger soll es auch werden. Damit will Jobs aus dem Elite-Telefon ein Massenprodukt machen.

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Gerüchten zufolge ändert Apple nämlich sein Vertriebsmodell. Bisher wurde das iPhone nicht durch die jeweiligen Mobilfunk-Anbieter subventioniert. Das soll sich mit der zweiten Generation ändern. Dafür würde Apple sogar auf einen Teil seiner Umsatzbeteiligung verzichten. In den USA könnte das iPhone dann für rund 200 Dollar zuhaben sein. Grund: Apple will das iPhone zum Massenartikel machen. In 2008 sollen zehn Millionen Stück verkauft werden, so die Vorgabe der Kalifornier. Vom iPhone 1.0 wurden bisher rund sechs Millionen Stück abgesetzt.
Der Daten-Turbo UMTS wird sicher am sehnlichsten erwartet. Immerhin bietet das iPhone mit seiner intuitiven Bedienung und dem großem Bildschirm beste Voraussetzungen für das mobile Surfen im Internet. Man darf gespannt sein, wie die Akkuleistung des neuen iPhones ausfallen wird. Der große Bildschirm und UMTS sind nämlich bisher ziemliche Stromfresser. Angeblich hat Apple einen stromsparenden UMTS/HSPA-Chip von Infineon einbauen lassen. Man wird sehen.
 
Das vermutlich eingebaute GPS wird in Verbindung mit Google Maps ein Navi-Killer werden. Ein iPhone mit Google Maps und GPS – da braucht man kein Navigationsgerät mehr. Videotelefonie und eine verbesserte Kamera sind nett, aber nur bedingt aufregend. Apple wäre nicht Apple, wenn sich nicht auch etwas am Design tun würde. Das neue iPhone soll in verschiedenen Farben erhältlich sein.

Was auf jeden Fall kommen wird ist jede Menge neuer Software für das Wunder-Handy. Apple hat vor kurzem ein Software Developer Kit für das iPhone vorstellt, das es Drittanbietern erlaubt, eigene Programme für das Handy zu schreiben und zu veröffentlichen.  Gut möglich, dass Steve Jobs einiges davon auch schon während seiner Keynote präsentiert. Der deutsche Vertriebspartner von Apple, T-Mobile, ist angeblich schon vor einen zeitnahen Verkaufsstart gerüstet. Man hält sich dort freilich noch bedeckt. Ein T-Mobile-Sprecher: „Uns wurde nur signalisiert: Es kommen fantastische Sachen.“ Über kostenlose Werbung braucht sich Apple jedenfalls nicht zu beklagen.

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