Google-Map zeigt Zeitungssterben in USA

Von diesem Tool träumen Gewerkschafter. Die Journalistin und Designerin Erica Smith verzeichnet auf einer Google-Karte alle Entlassungen in der US-Medienbranche. Kleine farbige Fahnen verraten, wo in den Staaten welcher Verlag seit 2007 Mitarbeiter entließ. Insgesamt traf es in diesem Jahr schon 3002 Reporter, Redakteure und Grafiker. Seit dem Jahr 2000 schrumpfte das US-Medienbusiness durch die Folgen der Digitalisierung sogar um über 75.000 Mitarbeiter. 2008 sieht es nicht besser aus.

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Die Zahlen bis 2006 stammen noch von Patrick Phillips. Seit der Jahrtausendwende sammmelte er auf seiner Website „Iwantmedia“ alle amerikanischen Verlags- und TV-Entlassungen. Bei 72000 gestrichenen Stellen hörte Phillips auf mitzurechnen – und Smith übernahm.

Ihre neue Google-Karte zeigt nun – anhand eines Farbcodes – an, wie groß die einzelnen Entlassungswellen sind. Weiß steht für bis zu 24 Mitarbeiter, Gelb für bis zu 49, Blau und Grün für bis zu 100 und Rot für mehr als hundert. In diesem Jahr überwiegen noch die weißen Fahnen. Dazu erfasst die Karte auch noch unbestätigte „Rationalisierungsmaßnahmen“.

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