Godoj fliegt auf die Nummer 1 der Charts

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Der neueste RTL-„Superstar“ Thomas Godoj hat es seinen Vorgängern nachgemacht und auf Anhieb Platz 1 in den deutschen Single-Charts erkämpft. Mit seinem Debüt „Love is You“ löste er dort ausgerechnet Mark Medlock ab, der sich mit „Summer Love“ nun mit dem zweiten Rang zufrieden geben muss. Natürlich wird Godoj jetzt als Charts-Stürmer gefeiert, doch ob ihm eine längere Karriere bevorsteht oder ob er eine Eintagsfliege bleibt, wird sich erst bei den nächsten Singles zeigen, denn: Von den fünf „Deutschland sucht den Superstar“-Siegern schaffte nur Elli Erl, Siegerin der zweiten Staffel, keinen Nummer-1-Hit.
Erl lag mit „This is My Life“ 2004 nur auf Platz 3, ihre anschließenden Singles erreichten nur noch die Ränge 40 und 90, ihr Album „Shout it Out“ schaffte nur Platz 33. Auch ihr Comeback im Jahr 2007 überzeugte mit Platz 75 der Single-Charts nicht wirklich. Ähnlich erfolglos war Tobias Regner, Gewinner der 3.  „DSDS“-Staffel. Zwar stieg er mit Single „I still burn“ und Album „Straight“ auf der 1 ein, doch seine weiteren Singles „She’s so“ und „Cool without You“ kamen nur noch auf die Ränge 38 und 46. Seit Ende 2007 hat Regner keinen Plattenvertrag mehr und schlägt sich mit kleinen Auftritten jenseits der großen Bühnen durch.
Wesentlich besser läuft es noch für Mark Medlock. Zwar wurde er nun von Thomas Godoj auf Platz 2 der Single-Charts verdrängt, „Summer of Love“ war aber schon sein dritter Nummer-1-Hit nach „Now or Never“ und „You can get it“. Einzig „Unbelievable“ kam nur auf Rang 4. Seine bisherigen beiden Alben kamen auf die 1 und die 2, ein drittes erschien am vergangenen Freitag. Den längsten Erfolg hatte aber der erste „DSDS“-Sieger Alexander Klaws: Zwei Nummer-1-Hits, fünf Top-10-Singles und insgesamt acht Top-20-Singles hatte Klaws, seine beiden ersten Alben kamen auf die 1, die anderen beiden immerhin noch auf die 20 und die 28. Auch fünf Jahre nach seinem Castingshow-Sieg hat Klaws noch einen Namen. Ob sich im Jahr 2013 noch jemand an Thomas Godoj erinnert, bleibt hingegen abzuwarten.

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