RIAA zieht Klage gegen Allofmp3 zurück

Die Recording Industry Association of America (RIAA) zieht ihre Klage gegen das Moskauer Medienunternehmen MediaServices, dem Allofmp3 gehört, zurück. Der umstrittene Musik-Downloadservice ist bereits seit Monaten offline.

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Die großen Musiklabels Universal, EMI, Sony BMG, und Warner Music hatten 2006 gegen Allofmp3 Klage eingereicht und 30 Millionen US-Dollar Schadensersatz gefordert. Ihr Vorwurf: Das Internet-Unternehmen zahle keine Lizenzabgaben. Auf internationalen Druck stellten die Kreditkartenunternehmen ihre Kooperation mit Allofmp3 ein. So konnte der Geldfluss des russischen Portals trockengelegt werden.

Nach der Schließung von Allofmp3 sind mehrere Klone des Musik-Portals online gegangen, darunter MP3Sparks, das weiterhin operiert. Gründe für die Einstellung der Klage nannte die RIAA nicht. Gegenüber „Ars technica“ meinte ein Sprecher aber, die RIAA habe gewonnen, da MediaServices nicht mehr im Geschäft und MP3Sparks schwer angeschlagen sei.

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