1. Tiktok bekennt sich zu den Vorwürfen gegen LGBTQ-Hashtags

    Aktuelle Recherchen ergaben, dass Tiktok Inhalte unter manchen LGBTQ- und Black-Lives-Matter-Hashtags nicht anzeigt. Jetzt bekennt sich Tiktok zu den Vorwürfen und gelobt Besserung.

  2. So beschneidet WeChat die Meinungsfreiheit

    Die Betreiber der chinesischen Chat-App WeChat blockiert Tausende von Keywords rund um Covid-19. Wie stark, hat eine Studie der Universität Toronto nun herausgefunden.

  3. Amerikas Weg zum Zensur-Staat

    Entweder verkauft Bytedance Tiktok an eine US-Firma oder die App wird verboten. Dass dabei 100 Millionen Menschen Geisel einer Kalter-Krieg-Politik sind, nimmt Trump billigend in Kauf.

  4. #Twittersperrt: Sperrung der Jüdischen Allgemeine aufgehoben – doch die Zensurvorwürfe bleiben

    Twitter steht erneut im Fokus einer Zensurdebatte im Netz. Das soziale Netzwerk hat das Konto der Wochenzeitung Jüdische Allgemeine blockiert – wegen eines eigentlich harmlosen Tweets. Auf Nachfrage spricht das Unternehmen von einem „Fehler“. Dabei ist es nicht das erste Mal, dass Accounts irrtümlich gesperrt werden.

  5. „Schwarzer Tag für die Internetfreiheit“: Bericht über zensierte Google-Suche für China löst scharfe Kritik aus

    Der US-Internetkonzern Google will Medienberichten zufolge eine Suchmaschine in China auf den Markt bringen, die der chinesischen Zensur die Arbeit abnimmt. Aktivisten und Menschenrechtler reagierten am Donnerstag empört und sprachen von einem „schwarzen Tag für die Internetfreiheit“. Nach den Enthüllungen im US-Portal The Intercept bestätigten nicht näher genannte Quellen auch der „New York Times“ die Pläne.

  6. "Die Freiheit im Internet wird ruiniert": Facebook löscht Beiträge der Streetart-Künstlerin Barbara

    Barbara, Deutschlands bekannteste Streetart-Künstlerin, wurde zensiert: In den vergangenen Wochen wurden sowohl bei Facebook als auch Instagram zahlreiche Beiträge von ihr gelöscht. Barbara selber stuft die entsprechenden Fotos als nicht sonderlich brisant ein; so war beispielsweise keine explizite Nacktheit zu sehen. Die Künstlerin sieht die Kunstfreiheit im Netz durch das Netzwerkdurchsuchungsgesetz (NetzDG) massiv gefährdet.

  7. Zensur-Debatte um Serdar Somuncu: Sonneborn attestiert Redaktionen „ungeheuer konfliktscheues Verhalten“

    Der Streit zwischen dem WDR und Serdar Somuncu hat eine breite Diskussion über vermeintliche Zensur-Vorgänge in Redaktionen ausgelöst. In der Rheinischen Post erklärte auch Martin Sonneborn, Ex-Titanic-Chefredakteur und Chef der Satire-Partei Die Partei, dass seine Erfahrungen nicht nur positiv sind. Gegenüber MEEDIA bestätigt Sonneborn ein „ungeheuer konfliktscheues Verhalten vieler Redakteure“.

  8. Reporter ohne Grenzen: Vize-Kanzler Sigmar Gabriel muss Freilassung von Journalisten in China fordern

    Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel auf, bei seiner Reise nach Peking die Verfolgung kritischer Journalisten, Blogger und Aktivisten in China anzusprechen. Unter Präsident Xi Jinping habe sich die Unterdrückung kritischer Stimmen deutlich verschärft. Wie im Fall der Türkei verhalten sich viele Bundespolitiker in Menschenrechtsfragen ausgesprochen taktisch.

  9. Facebook knickt ein: US-Netzwerk erlaubt Foto von Napalm-Mädchen Kim Phuc

    Es ist ein Foto, das dem Vietnam-Krieg ein Gesicht gab: Ein Mädchen ohne Kleider läuft nach einer Napalm-Attacke weinend über die Straße. Facebook löscht einen Artikel mit dem Bild, weil es ein nacktes Kind zeige. Die Kritik ist groß, das Netzwerk macht eine Kehrtwende

  10. „Das ist der Sündenfall von Facebook!“: Heftige Medien-Kritik nach Zensur von Napalm-Mädchen

    In regelmäßigen Abständen gibt es immer wieder Kritik an den undurchsichtigen Plattformregeln von Facebook. Neuester Aufreger ist die Löschung des ikonischen Vietnamkriegsfotos von Nick Ut. Für den Digital-Chef der FAZ, Mathias Müller-Blumencron ist das „der Sündenfall von Facebook“. Der DJV verlangt „ mit Blick auf künftige Kooperationen zwischen Medien und Facebook“, dass klar sein müsse, „dass die Löschung des Vietnamkriegsfotos ein einmaliger Ausrutscher war“.