1. „GroKo“ will Verlage mit 220 Mio. Euro unterstützen

    Der Bundestag stimmt an diesem Donnerstag über eine Millionenförderung für Zeitungs- und Zeitschriftenverlage ab. Am Mittwochabend wurde im Haushaltsausschuss ein Entwurf der Koalitionsfraktionen für den Nachtragshaushalt beschlossen, wonach es einmalig 220 Mio. Euro verteilt auf mehrere Jahre geben soll

  2. Zeitungszustellung bis 2025 in 40 Prozent aller Gemeinden nicht mehr wirtschaftlich

    Stark steigende Kosten für die Zustellung von Abonnementzeitungen bei zugleich sinkenden Stückzahlen gefährden den Zugang zur gedruckten Tageszeitung in Deutschland. Dies zeigte der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) heute in Berlin auf und stellte dabei die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Schickler vor, die der BDZV in Auftrag gegeben hatte.

  3. Keine Zustellung wegen des Sturms: Zeitungen bieten gratis E-Paper an

    Mehrere Zeitungen in Deutschland haben sich wegen der Sturmgefahren für Zusteller entschieden, ihren Abonnenten ihre Montagsausgaben als E-Paper zur Verfügung zu stellen. „Die Gesundheit unserer Zusteller geht vor“, schrieb etwa die „Augsburger Allgemeine“ in einem Tweet.

  4. Umfrage: Drei Viertel der jungen Leser halten E-Paper-Ausgaben von Zeitungen für sinnvoll

    Eine Umfrage der ZMG Zeitungsmarktforschung im Auftrag des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger kommt zu dem Ergebnis, dass drei Viertel der jüngeren Leser E-Paper für sinnvoll erachten. Gleichzeitig würden drei Viertel  der Personen, die im Haushalt ausschließlich eine Print-Zeitung abonniert haben, diese sehr stark bzw. stark vermissen, wenn es sie nicht mehr gäbe.

  5. 40 Millionen Euro für Zeitungsverlage: Das sagen die Parteien zur Debatte um Staatshilfe für Zeitungen

    Der Bund will die Zustellung von Tageszeitungen mit 40 Millionen Euro subventionieren. Verbände und Verleger kritisieren allerdings, dass die Summe viel zu gering sei. MEEDIA hat bei den Parteien im Bundestag nachgefragt, wie sie zu den geplanten Finanzhilfen der Bundesregierung stehen.

  6. "Trendmonitor 2018": Deutsche wollen mehr Geld für Medien ausgeben – aber nicht für Magazine und Zeitungen

    Neun von zehn Deutschen geben im Alltag regelmäßig Geld für Medienprodukte aus, ergab eine Studie von Nordlight Research. Dabei stehen klassische Angebote wie Bücher (46%) und Zeitschriften (31%) weiter hoch im Kurs. Die gute Nachricht: Die Mehrheit will in Zukunft für Medienprodukte tiefer in die Tasche greifen. Die schlechte für Verlage: Magazine und Zeitungen gehören laut der Umfrage nicht dazu.

  7. Hey, taz! Bevor ihr Eure Print-Ausgabe einstampft, solltet Ihr Euch anschauen, was der Independent danach erlebte

    Was passiert, wenn die Print-Ausgabe eingestellt wird und Verlage nur noch auf online setzen? In Deutschland plant die taz, ab 2022 auf die werktägliche Print-Ausgabe zu verzichten. Am Beispiel des britischen The Independent haben Wissenschaftler die Veränderung des News-Konsums der Leser analysiert. Das Ergebnis ist alarmierend: Kaum ein Print-Leser wechselt ins digitale Angebot. Und die Aufmerksamkeit für die Marke sinkt dramatisch.

  8. Zenith Werbe-Prognose: Social Media Werbung boomt und überholt bis zum Jahr 2020 Zeitungen

    Laut einer aktuellen Prognose der Media-Agentur Zenith werden die Werbeausgaben in Social Media-Kanälen zwischen 2016 und 2019 um weltweit 72 Prozent ansteigen. Das entspräche einer Steigerung von jährlich 29 Mrd. US-Dollar auf 50 Milliarden US-Dollar. Damit würde 2019 ungefähr so viel Werbegeld in Social Media umgesetzt wie in Zeitungen.

  9. Berlin druckt nach: B.Z. und Berliner Morgenpost bringen aktualisierte Wahl-Ausgaben an den Kiosk

    Besondere Lagen erfordern besondere Maßnahmen: Nach dem Wahl-Triumph von Donald Trump haben sowohl die B.Z. wie auch die Berliner Morgenpost reagiert und jeweils um kurz nach acht Uhr morgens noch einmal die Druckmaschinen angeschmissen. So sollen im Laufe des Vormittages aktualisierte Ausgaben der Hauptstadt-Zeitungen in die Auslagen der Berliner Kioske kommen.

  10. VDZ-Umfrage findet heraus: Deutsche vertrauen Zeitschriften mehr als Facebook

    Die Deutschen halten Zeitschriften und Zeitungen für deutlich glaubwürdiger als soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter. Das hat eine Umfrage des Demoskopie-Instituts Allensbach im Auftrag des Verband Deutscher Zeitungsverleger (VDZ) herausgefunden. Dennoch: Der „Lügenpresse“-Vorwurf sei nicht ganz unberechtigt.