1. Starkes Wachstum im Digitalgeschäft: Zeit-Verlagsgruppe legt beim Umsatz um zehn Prozent zu

    Die Zeit-Verlagsgruppe konnte ihren Umsatz 2018 erneut steigern. Das Unternehmen erwirtschaftete mit 220 Millionen Euro knapp 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Vor allem das digitale Geschäft wächst stark, während der Anzeigenumsatz insgesamt stabil geblieben sei, teilte der Verlag am Donnerstag in Hamburg mit.

  2. Faktenfälscher: Warum MEEDIA den Namen des Autors nennt, den Spiegel, SZ und Zeit nicht mehr beschäftigen

    Eine Geschichte kann noch so perfekt sein – im Journalismus ist sie ein Muster ohne Wert, wenn sie nicht die Wahrheit widerspiegelt. Die Relotius-Affäre beim Spiegel hat in der Medienszene zum Verhältnis Realität vs. Reporting im Bereich der mit Branchenpreisen ausgezeichneten Stücke eine breite Debatte ausgelöst. Nicht jeder hat daran offenbar ein Interesse, wie aktuell der Fall Gieselmann zeigt.

  3. Charlotte Parnack und Jochen Bittner bilden Doppelspitze für neues Zeit-Ressort „Streit“

    Gründe zum Streiten gibt es genug, das findet auch die Zeit. Im September führt die Wochenzeitung ein neues Ressort mit dem Namen „Streit“ ein. Die Leitung übernehmen Charlotte Parnack und Jochen Bittner. Auch die Bildredaktion wird mit Amélie Schneider neu aufgestellt.

  4. Ein „bisschen stürmisch“: Satiriker Jan Böhmermann kapert den Twitter-Account der Zeit

    So wild geht es beim Twitter-Account der Zeit wohl selten zu: In bewährter Manier übergibt das Verlagshaus seinen Social-Media-Auftritt jede Woche einer anderen Person – üblicherweise eigenen Autoren. In dieser Woche aber geht der Kontobesitz an den Satiriker Jan Böhmermann. Und der mischt die Timeline ganz schön auf.

  5. „Wir verstehen uns als Labor“: Zeit und Zeit Online legen Investigativ-Ressorts zusammen

    Zeit und Zeit Online wollen näher zusammenrücken, was bislang vor allem im Umbau der Chefredaktion deutlich geworden ist – nun folgt der nächste Schritt. Ab sofort arbeiten die Investigativteams beider Redaktionen integriert. Im Interview mit MEEDIA erklären die Leiter Holger Stark und Karsten Polke-Majewski, weshalb sich ihre Ressorts für die „Labor“-Phase eignen.

  6. „Jetzt wollen nur noch die Leidenschaftlichen zu uns“: Andreas Wolfers über journalistischen Zeitgeist und das neue Nannen-Schulkonzept

    Die Henri-Nannen-Schule (HNS) steht im deutschen Journalismus für eine hochwertige Ausbildung und sehr gute Absolventen, darunter Leute wie Laura Himmelreich und Wulf Schmiese. Mit dem kommenden Jahrgang wird in den Räumen am Hamburger Baumwall einiges anders, denn Schulleiter Andreas Wolfers hat das Ausbildungskonzept umgebaut. Ein Gespräch über die neuen Anforderungen an den Nachwuchs, Perspektiven im Journalismus und die allererste Digitalkampagne der HNS.

  7. Lead Awards: Bild am Sonntag-Macherin Marion Horn holt Zeitungs-Gold vor SZ-Chefs und Giovanni di Lorenzo

    Nach einjähriger Pause wurden am Dienstag in Hamburg wieder die Lead Awards verliehen. Die Gewinner: Christoph Amend, Chefredakteur des Zeit Magazin, der als bester Blattmacher im Bereich Magazin Debatte gekürt wurde – und Brigitte Huber, Chefin der Brigitte-Gruppe, die Gold in der Kategorie Magazin Lifestyle erhielt. Auch Bunte-Chef Robert Pölzer (Magazin Popular) und Bams-Chefin Marion Horn (Zeitung überregional) wurden von der Jury mit Gold bedacht.

  8. Zeit macht "Streit" und di Lorenzo wird Vorsitzender aller Chefredaktionen, Wegner zusätzlich Print-Chef

    Bei der Zeit rücken Print und Online enger zusammen. Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo ist vom 1. Januar an zusätzlich Vorsitzender aller Chefredaktionen der Zeit Verlagsgruppe, also auch von Zeit Online. Umgekehrt rückt Online-Chef Jochen Wegner in die Chefredaktion der Print-Zeit ein. Der Verlag sucht in Berlin zudem für seine dortigen Redaktionen einen neuen, gemeinsamen Standort. Und es gibt ein neues Ressort namens „Streit“.

  9. Rückzug vom IVW-Rückzug durch Spiegel & Co.: Burda "vom Kurswechsel der Hamburger Kollegen überrascht"

    Nur zwei Tage nach ihrer Ankündigung, ab 2019 keine heftbezogenen Auflagen mehr bei der IVW auszuweisen, ruderten am Donnerstagmorgen Spiegel, stern und Die Zeit zurück. Die Für die drei Titel werden die Verlage weiterhin wöchentliche Leistungsdaten kommunizieren. Die Verantwortlichen reagierten damit auf die massive Kritik durch Werbebranche und Mediaagenturen. Der Burda-Verlag, der mit dem Focus ebenfalls keine Heftauflagen melden wollte, reagiert irritiert. Man sei, heißt es, „vom Kurswechsel der Hamburger Kollegen überrascht“.

  10. „Könnte die Gattung Print nachhaltig beschädigen“: heftige Proteste gegen IVW-Teilverzicht von Spiegel & Co.

    Der teilweise Rückzug der vier Print-Tanker Spiegel, stern, Focus und Zeit sorgt für Wirbel. Die Verlage haben entschieden, künftig nur noch quartalsweise statt heftbezogen der IVW Magazinauflagen zu melden. Sie brechen dadurch mit einer seit 1996 geltenden Praxis.
    Vor allem die Werbebranche reagiert heftig. Die für den Wirtschaftszweig wichtigen Verbände OMW und OMG fordern die Verlage G+J, Spiegel, Hubert Burda & Co. auf, ihre Kündigungen bei der IVW zurückzuziehen.