1. Zeit Verlagsgruppe steigert 2019 erneut Umsatz – und vermeldet höchste Aboauflage der Wochenzeitung

    Die Zeit Verlagsgruppe mit ihrer Wochenzeitung „Die Zeit“ und dem Onlineauftritt „Zeit Online“ hat 2019 den Umsatz wie in den Vorjahren gesteigert. Der Gesamtumsatz wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 Prozent auf 227 Millionen Euro, wie das Medienunternehmen am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Zum Gewinn wurden keine Angaben gemacht.

  2. Christian Herp bei iq digital vor Absprung: Zeitungshäuser suchen neuen Chef für Digitalvermarkter

    Personeller Umbau in der Digitalvermarktung der Handelsblatt Media Group (HMG), „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, „Süddeutschen Zeitung“ und „Zeit“: Christian Herp gibt die Geschäftsführung der iq digital media marketing ab und wechselt als Chief Product Officer in die erweiterte Geschäftsführung der HMG.

  3. Chefredakteur Georg Löwisch verlässt die „taz“ und wechselt zur „Zeit“

    Georg Löwisch gibt seinen Posten als „taz“-Chefredakteur Ende April ab und wechselt im Sommer zur „Zeit“. Dies gab die Tageszeitung am Donnerstag bekannt. Bei der „Zeit“ steigt Holger Stark zum stellvertretenden Chefredakteur auf.

  4. Überraschung bei Rowohlt: Florian Illies verlässt Verlag zum Herbst 2020

    Der Verleger Florian Illies verlässt den Rowohlt Verlag zum Herbst 2020. Dies gaben die Hamburger am Freitag bekannt. Illies wolle sich wieder mehr dem Schreiben widmen. Die Nachfolgeregelung werde „zu gegebener Zeit bekannt gegeben“, heißt es in der Mitteilung.

  5. „ze.tt“ startet alternatives Bezahlmodell: „Der Member steht im Vordergrund und nicht der Verkaufsgedanke“

    Vor fast fünf Jahren ist „ze.tt“, das junge Portal der „Zeit“, gestartet und hat sich neben „Bento“, „Watson“ und Co. positioniert. Nun wagt das Portal den Schritt in den bezahlten Digitaljournalismus. Im Interview mit MEEDIA erklärt Chefredakteurin Marieke Reimann, wie das Modell konkret aussieht und wieso es im Journalismus an Vielfalt fehlt.

  6. Springer verliert Druckauftrag für Teilauflage der „Zeit“ zum Ende des Jahres 2020

    Die „Zeit“ kündigt Springer den Druckauftrag für einen Teil der Auflage. Dies berichtete das Branchenblatt „Horizont“. Ab 2021 übernimmt die Frankfurter Societäts Druckerei die gesamte Auflage der Wochenzeitung.

  7. Ein Jahr nach Relotius: So haben die Redaktionen von „Zeit“, WDR, RTL & Co. auf den Skandal reagiert

    Eines der wichtigsten Nachrichtenmagazine Deutschlands wird vor einem Jahr Schauplatz eines Fälschungsskandals. „Der Spiegel“ startet danach eine akribische Aufarbeitung und ändert Strukturen in seinem Haus. Auch andere Redaktionen arbeiten nun anders als damals.

  8. Aus- und Fortbildung: Henri-Nannen-Journalistenschule bekommt einen Ableger

    Die Henri-Nannen-Schule bekommt einen Ableger und übernimmt die überbetriebliche Ausbildung von Volontären und Jungredakteuren. Die sogenannten Werkstätten können sowohl mehrmonatig als auch einzeln absolviert werden. Der erste Lehrgang soll Mitte 2020 beginnen.

  9. „Cherrypicking“ beim VDZ: Warum der Klambt-Verleger Lars Rose G+J, Spiegel & Co. kritisiert

    Der Klambt-Verleger Lars Rose hat das Verhalten von Gruner + Jahr (G+J), Spiegel, Zeit & Co. gegenüber dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger massiv kritisiert. Die Verlage, die sich vor einigen Jahren aus dem Arbeitskreis Publikumszeitschriften zurückgezogen haben, würden weiter Informationen des VDZ nutzen, ohne entsprechende finanzielle Gegenleistung. Damit erhöht Rose vor der geplanten Strukturreform des VDZ den Druck auf die Medienhäuser, sich wieder stärker im Bundesverband zu engagieren.

  10. Strukturreform des VDZ könnte Gruner + Jahr und Spiegel den Weg zurück zum Bundesverband eröffnen

    Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) will seine fünf Landesverbände mit dem Bundesverband fusionieren. Das soll im Herbst eine Delegiertenversammlung durchwinken. Kommt die Verschmelzung, würden Gruner + Jahr, Spiegel & Co. beim Zeitschriftenverband wieder auf Bundesebene mitmischen, obwohl sie diese Bühne vor einigen Jahren wegen personeller Querelen um die VDZ-Spitze verlassen hatten.