1. Ein Jahr nach Relotius: So haben die Redaktionen von „Zeit“, WDR, RTL & Co. auf den Skandal reagiert

    Eines der wichtigsten Nachrichtenmagazine Deutschlands wird vor einem Jahr Schauplatz eines Fälschungsskandals. „Der Spiegel“ startet danach eine akribische Aufarbeitung und ändert Strukturen in seinem Haus. Auch andere Redaktionen arbeiten nun anders als damals.

  2. Aus- und Fortbildung: Henri-Nannen-Journalistenschule bekommt einen Ableger

    Die Henri-Nannen-Schule bekommt einen Ableger und übernimmt die überbetriebliche Ausbildung von Volontären und Jungredakteuren. Die sogenannten Werkstätten können sowohl mehrmonatig als auch einzeln absolviert werden. Der erste Lehrgang soll Mitte 2020 beginnen.

  3. „Cherrypicking“ beim VDZ: Warum der Klambt-Verleger Lars Rose G+J, Spiegel & Co. kritisiert

    Der Klambt-Verleger Lars Rose hat das Verhalten von Gruner + Jahr (G+J), Spiegel, Zeit & Co. gegenüber dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger massiv kritisiert. Die Verlage, die sich vor einigen Jahren aus dem Arbeitskreis Publikumszeitschriften zurückgezogen haben, würden weiter Informationen des VDZ nutzen, ohne entsprechende finanzielle Gegenleistung. Damit erhöht Rose vor der geplanten Strukturreform des VDZ den Druck auf die Medienhäuser, sich wieder stärker im Bundesverband zu engagieren.

  4. Strukturreform des VDZ könnte Gruner + Jahr und Spiegel den Weg zurück zum Bundesverband eröffnen

    Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) will seine fünf Landesverbände mit dem Bundesverband fusionieren. Das soll im Herbst eine Delegiertenversammlung durchwinken. Kommt die Verschmelzung, würden Gruner + Jahr, Spiegel & Co. beim Zeitschriftenverband wieder auf Bundesebene mitmischen, obwohl sie diese Bühne vor einigen Jahren wegen personeller Querelen um die VDZ-Spitze verlassen hatten.

  5. „Ziehen Konsequenzen aus dem Fall Relotius“: Zeit legt Regeln für Autoren fest 

    Über Fälschungsfälle hat die Medienbranche in den vergangenen Monaten zuhauf diskutiert. Nun hat der Zeit-Verlag Konsequenzen aus der Relotius-Affäre gezogen und klare Regeln für Autoren und den Umgang mit Reportagen kommuniziert. Unter anderem sind Stichprobentests geplant.

  6. Aus zwei wird eins: Zeit fusioniert Politik-Ressort und Hauptstadtbüro, Bernd Ulrich gibt Leitung ab

    Die Zeit strukturiert ihre Ressorts weiter um und führt das Politik-Ressort und das Hauptstadtbüro im September zu einem Großressort „Politik“ zusammen. Damit soll auch die Zusammenarbeit zwischen mit der in Berlin beheimateten Redaktion von Zeit Online intensiviert werden. Geleitet wird das neue Ressort vom bisherigen Co-Politikchef Heinrich Wefing, dem bisherigen Co-Ressortleiter des Hauptstadtbüros, Marc Brost und von Elisabeth Raether, bisher stellvertretende Leiterin des Politikteils.

  7. Ideen und Input vom „Wirtschaftsrat“ der Leser: So nutzen Die Zeit und andere Medien die Expertise ihrer Zielgruppen

    Wer sein journalistisches Produkt verbessern möchte, sollte wissen, was die Zielgruppe will. Getreu diesem Motto hat das Wirtschaftsressort der Zeit vor sechs Monaten einen zwölfköpfigen Wirtschaftsrat gestartet, der die Redaktion unterstützen soll. Auch digitale Medien versuchen verstärkt, mit ihren Nutzern zu kooperieren und eine Art offenen Journalismus zu liefern.

  8. Shortlist des Nannen Preises: SZ kommt allein auf vier Nominierungen in der Kategorie „Reportage“

    Die Shortlist steht: Die Nannen Preis-Vorjury hat über die Beiträge entschieden, die es in die Endauswahl des Preises geschafft haben. Die Mitglieder hatten aus über 800 eingereichten Arbeiten in einem mehrstufigen Bewertungsverfahren zunächst die besten 115 Texte und Web-Projekte bestimmt. Nun sind 35 Arbeiten aus deutschsprachigen Medien und 20 Bildstrecken übrig geblieben

  9. Ex-Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer wird Autor bei der Zeit

    Nun ist klar, was Klaus Brinkbäumer nach seinem Abgang beim Spiegel macht: Er arbeitet künftig für die Zeit. Das gab der Verlag am Mittwochvormittag bekannt. Er soll vor allem für die Ressorts Politik, Feuilleton, Dossier und das Zeit-Magazin schreiben und zunächst aus den USA berichten.

  10. Starkes Wachstum im Digitalgeschäft: Zeit-Verlagsgruppe legt beim Umsatz um zehn Prozent zu

    Die Zeit-Verlagsgruppe konnte ihren Umsatz 2018 erneut steigern. Das Unternehmen erwirtschaftete mit 220 Millionen Euro knapp 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Vor allem das digitale Geschäft wächst stark, während der Anzeigenumsatz insgesamt stabil geblieben sei, teilte der Verlag am Donnerstag in Hamburg mit.