1. Zeit-Online: Chefredaktion holt sich Kotynek aus dem Silicon Valley

    Martin Kotynek ist ab sofort stellvertretender Chefredakteur von Zeit Online. Der 31-Jährige bringt digitales Know-how direkt aus dem Silicon Valley mit und soll sich schwerpunktmäßig um die strategische Weiterentwicklung des Online-Mediums kümmern.

  2. IVW-News-Top-50: Spiegel und Focus legen zu, Zeit und stern dick im Minus

    Die großen Nachrichten-Angebote haben sich im Juni sehr unterschiedlich entwickelt. Während sich Spiegel Online, Focus Online und n-tv.de in der Top Ten um mehr als 5 Mio. Visits verbessern konnten, büßten Zeit Online und stern.de deutliche 11,1% und 8,2% ein. Auch weiter hinten gibt es in der IVW-News-Top-50 sowohl klare Gewinner, als auch deutliche Verlierer.

  3. „Kokain in Manolos Trommel?“: der SID, ein Satireportal und eine Ente

    Gerade hat sich der Sportinformationsdienst (SID) mit seinem Konkurrenten dpa eine kleine PR-Schlacht geliefert, wer zur Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien besser aufgestellt sei. Und dann das: Die Agentur zitierte eine Meldung von einer spanischen Satireseite. Die SID-Story „Kokain in Manolos Trommel? Spanischer Verband verklagt Internetportal“ ist deshlab eine Ente. Zeit Online, Welt.de, Mopo.de und viele andere hatten sie übernommen.

  4. Zeit und ZDF mit gemeinsamen Datenschutz-Schwerpunkt

    Die Zeit- und ZDF-Chefs haben sich wohl gedacht: Was WDR/NDR und Süddeutsche können, dass können wir schon lange. Also haben die Hamburger und Mainzer gemeinsam bei ihrem aktuellen Themenschwerpunkt Datenschutz und staatliche Ausspähung kooperiert.

  5. Das Zeit Magazin startet sein eigenes Online-Portal

    Die Zeit schließt eine Leerstelle im deutschen Web: Spätestens seit dem gescheiterten Vanity Fair-Versuch gab es hierzulande keinen großen verlegerischen Versuch mehr, klassischen Magazinjournalismus im Netz zu machen. Das will das Zeit Magazin nun ändern und wagt sich mit einem eigenen Online-Portal ins Netz.

  6. Twitter-Charts: stern.de und Zeit Online erstaunlich stark

    Ihre Websites gehören nicht zu den fünf Großen der Nachrichten-Branche, doch bei Twitter sind sie bärenstark: stern.de und Zeit Online liegen hier sogar vor den Haupt-Accounts von Bild.de und Spiegel Online. Einzig ProSieben und die SpOn-Eilmeldungen haben noch mehr Follower. Größter Gewinner in der neuesten Top 100: der „Circus Halligalli“.

  7. Zeit Online-Chef Jochen Wegner rechtfertigt Trennung von Autor

    Hat Zeit Online den freien Russland-Korrespondenten Moritz Gathmann vorschnell abserviert? Gathmann berichtete nicht nur für die Nachrichtenseite, sondern auch für das vom Kreml finanzierte Blatt „Russland heute“. Per Tweet teilte Chefredakteur Jochen Wegner die Trennung von Gathmann mit. Im Interview begründet Wegner die Entscheidung.

  8. Der Fall Gathmann: Prinzipientreue oder Prinzipienreiterei?

    Der Fall des freien Journalisten Moritz Gathmann und sein beendetes Engagement für Zeit Online hat sich mittlerweile zu einer Mini-Medien-Affäre ausgewachsen. Beteiligte: “Russland-Versteher” Gathmann, die Hüter der deutschen Qualitätspresse, Medienblogger Niggemeier, Twitter und eine Image-Broschüre Russlands. Aus der Sache kann man einiges über die Schwierigkeiten von Medien- und Medienschaffenden mit digitaler Kommunikation lernen.

  9. Die Mühe der Medien mit der Kommentar-Kultur

    In Leserkommentaren und Internetartikeln wird nicht selten verleumdet, diffamiert, beleidigt. Deshalb will der Deutsche Presserat nun Regeln für Leserbeiträge in deutschen Internetmedien einführen. Leserkommentare und Forenbeiträge sollen danach so behandelt werden wie Leserbriefe. Immer wieder waren Kommentare auf Nachrichtenseiten in der Vergangenheit ein Thema. Ein Knackpunkt ist die Anonymität von Krawallmachern.

  10. Like-Medien-Ranking: RTL, Zeit und stern große Aufsteiger

    Rekorde, wohin man blickt: Nie zuvor haben die Social-Network-Nutzer so viele Artikel deutschsprachiger Medien geliket, gesharet und getwittert wie im Januar. Besonders profitiert haben davon RTL.de, Zeit Online und stern.de, souveräne Nummer 1 bleibt aber Spiegel Online.