1. Austausch von Inhalten: Zeit Online und Spektrum der Wissenschaften starten Kooperation

    Zeit Online und Spektrum der Wissenschaft werden in Zukunft eng zusammenarbeiten: Die beiden Redaktionen wollen Online-Inhalte austauschen, gemeinsame E-Books herausbringen, in sozialen Netzwerken kooperieren und aufeinander verweisen.

  2. IVW-News-Top-50: Feiertage pushen mobile Zahlen, Süddeutsche nach Abendzeitung-Split mit 11%-Minus

    Die vielen freien Tage im Dezember haben dazu geführt, dass die Deutschen sich verstärkt via Smartphone über das Weltgeschehen informiert haben. Die mobilen IVW-Zahlen entwickelten sich deutlich besser als die des herkömmlichen Webs. Einer der Verlierer des Monats ist die Süddeutsche, der der Partner Abendzeitung mitsamt diverser Millionen Visits abhanden ging.

  3. Klickcharts: Facebook-Rache, Melanie Griffiths Löwe, Bundeswehr-Blamage

    Was interessiert die Menschen auf Nachrichten-Websites? Die Frage, die alle Redaktionen beschäftigt, versucht MEEDIA monatlich zu klären. Im Oktober waren es u.a. die Rache eines betrogenen Mannes auf Facebook, ein Löwe als Haustier von Melanie Griffith und die Blamage der Bundeswehr mit einer Werbekampagne für Frauen.

  4. IVW-News-Top-50: Zeit, Handelsblatt und HuffPo mit neuen Alltime-Rekorden

    Guter Monat für die Online-Nachrichtenbranche. Von den 50 besucherstärksten Angeboten verloren laut IVW nur 13 gegenüber dem September an Zuspruch, elf der 37 Gewinner stellten sogar einen neuen Allzeit-Rekord auf. Die größten Rekordjäger: Zeit Online, Handelsblatt.com und die Huffington Post.

  5. Twitter-Mediencharts: Starke Zuwächse für Zeit, Spiegel, tagesschau und SZ

    Während in den Facebook-Charts das Entertainment regiert, bleibt Twitter in Deutschland weiterhin ein Medium, in dem harte Nachrichten populär sind. In den Twitter-Mediencharts verzeichnen so im Vorderfeld u.a. Zeit Online, Spiegel Online, tagesschau.de und Süddeutsche.de die größten Gewinne.

  6. Online-Nachrichtenmarkt stagniert im September, Welt ist der größte IVW-Gewinner

    Trotz großer Nachrichtenthemen wie dem ISIS-Terror und der Ebola-Epidemie hatten es die Online-Angebote im September schwer. Insgesamt gab es ein Mini-Minus von ca. 1%. Stärker zulegen konnten in der Top Ten laut IVW Welt, Zeit und FAZ, Visits verloren haben Focus, stern und Handelsblatt.

  7. „Das Kulturressort ist immer auch so etwas wie der Stachel in einer Redaktion“

    Mehr Kultur für den Online-Journalismus. Am gestrigen Montag wurde verkündet, dass Rabea Weihser neue Kulturchefin bei Zeit Online wird. Am heutigen Dienstag startet sie gleich die neue Schriftsteller-Plattform „Freitext“. Ehrgeiziger Plan der Berliner Zeit-Dependance. Autoren wie Helene Hegemann oder Feridun Zaimoglu sollen gegen „die stetige Marginalisierung des Diskurses in vielen deutschen Feuilletons“ anschreiben. Im Interview mit MEEDIA spricht Weihser über den Wert von Kulturjournalismus in digitalen Redaktionen.

  8. AGOF mobile facts: Bild, wetter.com und Autoscout größte Aufsteiger

    Zwei Anbieter verbesserten sich in den neuesten mobile facts der AGOF um mehr als 1 Mio. Unique User: wetter.com, das jahreszeitenbedingt um 1,60 Mio wuchs, sowie Bild.de, das sich mit einem Plus von 1,17 Mio. an die Nummer 1 Gute Frage heran pirschte. Eine der wenigen Verlierer diesmal: Focus Online.

  9. Facebook-Charts: „Promi Big Brother“ gewinnt mehr als 92.000 neue Fans

    Der Aufsteiger des Monats in den deutschen Facebook-Mediencharts heißt „Promi Big Brother“. Die Sat.1-Show, deren zweite Staffel im August lief, sammelte 92.104 neue Facebook-Fans ein und sprang in unserer Top 100 von 72 auf 58. Ebenfalls deutlich im Plus: Heftig und Der Postillon.

  10. „Nicht an Facebook delegieren“ – die Debatte über den Leserdialog bei Süddeutsche.de und Zeit.de

    Die Branche sucht nach einem sinnvollen Umgang mit Leser-Kommentaren. Süddeutsche.de kündigte diese Woche an, den Dialog mit den Lesern grundlegend zu ändern. MEEDIA hat mit SZ.de-Chef Stefan Plöchinger über die genauen Pläne gesprochen sowie mit Jochen Wegner, Chefredakteur Zeit Online, der den Änderungen zum Teil skeptisch gegenüber steht. Diese Form des Leserdialogs würde die freie Rede einschränken, meint Wegner.