1. Böhmermanns Prozesspleite gegen Merkel: Warum das Schmähgedicht ein Fall für die Geschichte und nicht für die Gerichte ist

    Ein weiteres Kapitel der Staatsaffäre um Jan Böhmermann: Heute unterlag der Moderator vor dem Verwaltungsgericht gegen die Bundeskanzlerin. Angesichts des Medien-Boheis im Vorfeld und der prominenten Prozessparteien erscheint der Ausgang lapidar. Die Klage werde abgewiesen, so das Gericht, weil es keinen Grund zur Klage gebe. Ein Eigentor für den Satiriker – nicht sein erstes in der Causa Erdogan.

  2. „Satire kann Kunst sein, muss sie aber nicht“: Böhmermanns Schmähgedicht über Erdogan bleibt größtenteils verboten

    Das Schmähgedicht des Satirikers Jan Böhmermann bleibt weiterhin zu großen Teilen verboten. Das Hanseatische Oberlandesgericht (OLG) folgte in seiner Urteilsverkündung am Dienstag der Entscheidung der Vorinstanz. Der Senat hält es für zweifelhaft, dass das gesamte Gedicht durch die Kunstfreiheit gedeckt ist.

  3. „Wie ein Zootier angeguckt“ – Jan Böhmermann spricht über die Zeit nach der Schmähgedicht-Affäre

    Wie nähert man sich am besten der Person Jan Böhmermann? Man lässt ihn offenbar einfach reden – möglichst lange und möglichst ununterbrochen. Wie so etwas funktionieren kann, zeigt der Rap-Journalist und YouTube-Interviewer Rooz. Er fuhr fast eine Stunde und 20 Minuten mit dem Moderator durch Köln. Und siehe da: Böhmermann sprach über Vera-Fake, seine Prägung als Polizistensohn und warum ihn die Merkel-Reaktion auf das Schmähgedicht so bedrückte.