1. Appell von Journalisten: bessere Daten vom RKI benötigt

    In einem „#OpenCoronaData-Appell“ an RKI-Präsident Lothar Wieler vom Montag fordern 45 Datenjournalisten mehr Transparenz. Unter anderem, um über Verschwörungstheorien aufzuklären

  2. Nach Medienberichten: Bauer Media Group möchte eigene NS-Vergangenheit aufarbeiten lassen

    Die Bauer Media Group hat angekündigt, einen Historiker zu engagieren, der sich mit der Verlagsgeschichte zu Zeiten des Nationalsozialismus beschäftigen soll. Dies ist eine Reaktion auf Recherchen vom „Spiegel“ und dem Medienmagazin „Zapp“.

  3. Wenn Sie nur einen Artikel zum Fall Jens Söring lesen, dann bitte diesen in der „FAZ“

    Silke und Holger geben zwar gerne Interviews, aber nicht jedem und nicht zu jedem Thema! Das Berliner Radioeins verwirrt mit einem Baumpflanz-Tweet. Der Fall Jens Söring beschäftigt die Medien und „Tweet“ kann man jetzt sogar tragen! Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  4. Winterbauers Woche: Vorsicht! Wer diesen Account retweetet ist womöglich rechtsradikal …

    Das Label „rechtsradikal“ wird von Netzpolitik.org recht leichtfertig verteilt. Greta Thunberg spaltet mit ihrem Segeltrip in die USA die Medien. Bei stern.de haben sie ein wachsames Auge auf Instagram geworfen und bei „Zapp“ nutzen sie Zitate-Kacheln zur Kritik an Zitate-Kacheln. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  5. Anja Reschke gibt „Zapp“-Moderation auf, Kathrin Drehkopf und Johannes Jolmes übernehmen

    Das NDR-Medienmagazin „Zapp“ bekommt zwei neue Moderatoren. Weil Anja Reschke künftig den Programmbereich Kultur und Dokumentation beim NDR leitet, gibt sie die Moderation des Magazins ab. Nun moderiert Constantin Schreiber im Wechsel mit Kathrin Drehkopf und Johannes Jolmes.

  6. “Werde meine Tätigkeiten außerhalb des ZDF noch selbstkritischer prüfen”: Hayali äußert sich zur Debatte um ihre Nebentätigkeiten

    Jetzt erklärt sich Dunja Hayali: Vor wenigen Tagen berichtet das Medienmagazin “Zapp” über die vielfältigen Nebentätigkeiten der ZDF-Journalistin, u. a. ihren Job für die Deutsche Automatenwirtschaft oder den Pharmakonzern Novartis. Hayali sah darin zunächst kein Problem. Nach deutlicher Kritik, die ihr „sehr nahe“ gegangen sei, äußert sie sich jetzt umfassend bei Facebook und verspricht: „Ich werde meine Tätigkeiten außerhalb des ZDF deshalb noch selbstkritischer prüfen.“

  7. ZDF-Journalistin Dunja Hayali: Werbeauftritte für Glückspielautomaten, Pharmabranche und Amazon

    Prominente Gesichter von ARD und ZDF, die privat lukrativen Nebentätigkeiten nachgehen, sind kein neues Phänomen. Aktuell greift das NDR-Medienmagazin „Zapp“ die Nebentätigkeiten von ZDF-Aushängeschild Dunja Hayali auf, die fleißig Jobs für die Wirtschaft annimmt, u.a. für die Deutsche Automatenwirtschaft, den Pharmakonzern Novartis oder Amazon. Hayali selbst sieht darin kein Problem. Ihr Journalismus sei „auf der Bühne“ genauso kritisch wie im TV, meint sie.

  8. Nach Streit über Interview-Boykott: ARD-Medienjournalisten treffen Sportchef Balkausky zum Krisengespräch

    ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky und Medienjournalisten der ARD werden zu einem Krisengespräch zusammenkommen und über die Berichterstattung wie auch innere Rundfunkfreiheit diskutieren. Das gab der RBB bekannt, nachdem „Zapp“-Autor Daniel Bouhs und „Medienmagazin“-Macher Jörg Wagner Balkausky vorgeworfen hatten, Bouhs wie auch Sendungen, an denen er teilnimmt, zu boykottieren. Balkausky stritt das ab, erschwert bislang aber auch die Wahrheitsfindung.

  9. Wochenrückblick: der erwartete Abgang von Bild-Chefin Koch und Anja Reschkes Abrechnung mit dem Fernsehpreis

    Der Abgang von Tanit Koch als Bild-Zeitungs-Chefredakteurin wurde begleitet von einer ungewohnt deutlichen Pressemitteilung. Die ARD-Journalistin Anja Reschke rechnete gnadenlos mit dem Deutschen Fernsehpreises ab. Euphorische Tweets vom Parteitag der Grünen brachten ARD-Hauptstadtstudio-Leiterin Tina Hassel Ärger ein. Und Focus Money bettelt auf der Titelseite um die Kaufgunst potenzieller Leser. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  10. "Zitier-Kartell"? "Tagesschau"-Chef Kai Gniffke widerspricht Kritik an Rechercheverbund NDR, WDR und SZ

    Der Rechercheverbund aus NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung ist konkurrierenden Medien zur SZ schon länger ein Dorn im Auge. Jüngst erlangte das Recherche-Trio mit den „Paradise Papers“ wieder große Aufmerksamkeit. Vorwürfen, es handle sich hier um ein „Zitier-Kartell“, hat „Tagesschau“-Chefredakteur Kai Gniffke nun widersprochen. Eine interne Auswertung habe ergeben, dass Spiegel und Bild in der ARD-Nachrichtensendung häufiger zitiert werden, als die SZ.