1. Ein dicker Landesverrat-Versprecher und das beste Walser-Interview, das nie gedruckt wurde

    Ein Versprecher eines Deutschlandfunk-Korrespondenten ließ den aktuellen Landesverrat-Aufreger kurzzeitig in anderem Licht erscheinen. Die taz vergibt Haltungsnoten für die neuste Mediendisziplin: das Yanis-Varoufakis-Interviewporträt. Martin Walser ärgerte die Basler Zeitung und die machte das Beste daraus.

  2. Medienschelte von Medienliebling Varoufakis: „Wurde von Anfang an als Verrückter hingestellt“

    Was muss das für eine Woche im Hause Varoufakis gewesen sein. stern-Reporter Arno Luik hielt sich mehrere Tage in seiner Athener-Wohnung auf. Am Donnerstag waren die Kollegen vom Spiegel und der ARD da und am Mittwoch offenbar die Zeit. In der kommenden Ausgabe des Zeit Magazins ist der Ex-Finanzminister nun der Titelheld, samt großem Interview. In dem beschwert er sich erst einmal über die Medien.

  3. Wie Spiegel-Reporter bei Yanis Varoufakis auf ein stern-„Gespenst“ namens Arno Luik trafen

    Es war ein seltsamer Absatz in der großen Spiegel-Story über einen Hausbesuch beim griechischen Ex-Finanzminister Yanis Varoufakis. Offenbar war zeitgleich mit den Spiegel-Reportern ein Mitarbeiter des stern in Varoufakis‘ Wohnung. Der Spiegel fragt, ob dieser vielleicht das Gespräch habe mithören wollen. Tatsächlich handelte es sich dabei um Star-Interviewer Arno Luik, der für eine stern-Story mehre Tage mit Varoufakis verbracht hatte.

  4. „Übelster Kampagnenjournalismus“: NZZ am Sonntag fordert Aus für „Günther Jauch“

    Das aus dem Zusammenhang gerissene Stinkefinger-Video von Yanis Varoufakis in der ARD-Talkshow von Günther Jauch brachte dem Moderator und seiner Redaktion viel Kritik ein. Die NZZ am Sonntag fordert von der ARD nun sogar Jauchs Entlassung. Dessen „Kampagnenjournalismus“ würde das Verhältnis zwischen Berlin und Athen zusätzlich belasten.

  5. Und die größten Loser vom #Fingergate in dieser Woche sind …

    Mit Ablauf dieser Woche ist hoffentlich dann auch mal gut mit Fingergate. Zum Schluss nominieren wir nochmal die größten Verlierer der Stinkefinger-Affäre rund um „Günther Jauch“, Yanis Varoufakis, Jan Böhmermann und die Bild. Und sonst in diesem Wochenrückblick: die „Game of Thrones“-Sause in Great Britain, der Hype um die Sonnenfinsternis und leckere Wutburger.

  6. Jan Böhmermanns Medienkritik Royale: die Chronologie des #Varoufake

    Jan Böhmermann stellt ein Video ins Netz, das zeigt, wie er angeblich das Stinkefinger-Video von Yanis Varoufakis manipuliert hat – und die deutsche Medienlandschaft verfällt in Hysterie. Damit beweist der „Neo Magazin Royale“-Moderator erneut, welch genialer Puppenspieler er ist. Eine Chronologie des #Varoufake.

  7. Schnappatmung einstellen: ZDF erklärt Böhmermanns #Varoufake-Coup offiziell zur Satire

    ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler hat sich in Sachen Stinkefinger-Fake-Fake gegenüber Spiegel Online geäußert und klargestellt, dass das Video, in dem Komiker Jan Böhmermann behauptet, das Stinkefinger-Video des griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis gefälscht zu haben. Böhmermann landete mit dem treffsicheren Witz den bislang größten Coup seiner Karriere.

  8. Jan Böhmermann sprengt mit Stinkefinger-Fakevideo das Internet

    Es könnte der Scoop des noch jungen Internet-Jahres sein: ZDFneo-Moderator Jan Böhmermann behauptet, das kontroverse Stinkefinger-Video des griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis fingiert zu haben. Recht einschlägige Beweise in Form eines Making-ofs liefert Böhmermann gleich nach. Das Netz dreht komplett durch…

  9. Varoufakis, der Missverständliche – warum sich der griechische Finanzminister das “Fingergate” selbst zuzuschreiben hat

    Das Stinkefinger-”Gate” rund um den griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis bei “Günther Jauch” lenkt von den wichtigen Fragen in der Griechenland-Krise an. Dass das so ist, ist aber nicht zuletzt die Schuld von Varoufakis selbst, der sich ungeschickter kaum benehmen könnte.

  10. Experten und „Netzforensiker“ erklären Stinkefinger-Video von Varoufakis für echt

    Die Redaktion von „Günther Jauch“ hat am Montagnachmittag erklärt, dass eine ausführliche Prüfung des „Stinkefinger-Videos“ des griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis ergeben habe, dass es echt sei. In der Talkshow hatte Varoufakis erklärt, ein Video, in dem er den Stinkefinger zeigt, sei manipuliert worden.