1. "Jamaika-Aus" ist Wort des Jahres – "Ehe für alle" und der Hashtag #MeToo landen auf Platz 2 und 3

    Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat am Freitag zum 41. Mal in Folge die Wörter des Jahres bekannt gegeben. Auf Platz 1 landet in diesem Jahr „Jamaika-Aus“, dicht gefolgt von „Ehe für alle“ und #MeToo. Auf die Liste hat es auch die merkwürdige Wortschöpfung „covfefe“ von US-Präsident Donald Trump geschafft sowie das eingedeutschte „hyggelig“.

  2. Gesellschaft für deutsche Sprache hat gewählt: „Flüchtlinge“ ist das Wort das Jahres 2015

    „Flüchtlinge“ heißt das Wort des Jahres 2015. Das hat die Gesellschaft für deutsche Sprache e.V. am Freitag bekannt gegeben. Der Begriff habe nicht nur das Jahr geprägt, sondern auch eine besondere sprachliche Bedeutung, so die Jury. Neben „Flüchtlinge“ hat die Gesellschaft neun weitere prägende Wörter benannt – u.a. Je suis Charlie und Grexit.

  3. „Götzeseidank“. Die GfdS war nicht „bahnsinnig“, sondern wählte „Lichtgrenze“ zum Wort des Jahres

    „Götzeseidank“. Die Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) war nicht „bahnsinnig“ und hat „Freistoßspray“ oder den „Terror-Tourismus“ zum Wort des Jahres ernannt, sondern „Lichtgrenze“. Der Begriff setzte sich auch gegen „Russlandversteher“, „Willkommenskultur“ und „Social Freezing“ durch.