1. Condé Nast holt Digital-Spezialistin an die Spitze: UDG-Chefin Jessica Peppel-Schulz führt Münchener Magazinverlag

    Das Münchener Verlagshaus Condé Nast bekommt eine Chefin. Jessica Peppel-Schulz, die zuletzt mehr als fünf Jahre als CEO die Digitalagentur United Digital Group leitet, steht großen Herausforderungen. Denn die Auflagen von Glamour, Vogue, AD und GQ stehen unter Druck. Die neue Chefin dürfte die Digitalisierung der Printprodukte weiter vorantreiben.

  2. Übergangslösung bei Condé Nast: Wolfgang Blau wird Interims-Chef für das deutsche Verlagsgeschäft

    Wolfgang Blau, Präsident von Condé Nast International in London und ehemals Chefredakteur von Zeit Online, übernimmt interimistisch die Geschäftsführung des Münchener Magazinhauses Condé Nast. Grund ist, dass der Geschäftsführer Moritz von Laffert das Zeitschriftenhaus eher als geplant bereits Anfang nächsten Jahres verlässt. Er hatte dem Unternehmen zuletzt einen harten Sanierungskurs verordnet.

  3. „Verlage mit zu großem Marken-Portfolio verzetteln sich in diesem Zeitalter“: Wolfgang Blau über die Zukunft von Condé Nast

    Nach dem Verkauf von Myself in Deutschland, der Einstellung von Allure in Russland will der US-Verlagsriese Condé Nast im Ausland vor allem in seine angestammten Medienmarken wie Vogue, Architectural Digest sowie GQ massiv investieren. Dafür nimmt das Unternehmen einen hohen zweistelligen Millionenbetrag in die Hand. Im MEEDIA-Interview erklärt Wolfgang Blau, President Condé Nast International in London, die weitere Strategie des Verlags.

  4. Der „Maybrit Illner“-Talk zu Trump: mehr Journalismus statt Militär

    Der Sicherheitsberater tritt nach wenigen Wochen zurück, ein außenpolitischer Kurs zeichnet sich nur langsam ab, der Präsident wütet derweil weiter gegen die Medien: Donald Trumps Regierung hält die Welt in Atem – und die deutsche Talkshow- Landschaft. „Maybrit Illner“ widmete sich am Donnerstag der Außenpolitik der neuen US-Regierung und deren Auswirkungen auf die Europäische Union. Fazit: Nichts Genaues weiß man nicht. „Es gibt sehr widersprüchliche Aussagen“, sagte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU).

  5. Aufstieg bei Condé Nast: Wolfgang Blau wird President International des US-Verlags

    Wolfgang Blau, aktuell von London aus operierender Chief Digital Officer von Condé Nast, wird zum 1. August 2017 President von Condé Nast International. Dies gab der CEO des internationalen Verlagsgeschäfts, Jonathan Newhouse, am Montag bekannt. Mit der Neubesetzung durch Wolfgang Blau werde „die Digitalisierung noch unmittelbarer in der Unternehmensführung von Condé Nast International verankert“.

  6. Wolfgang Blau wechselt vom Guardian zu Condé Nast International und wird dort Chief Digital Officer

    Top-Job: Wolfgang Blau, ehemals Chefredakteur von Zeit Online und derzeit noch Director Digital Strategy beim britischen Guardian, wechselt zum 1. Dezember als Chief Digital Officer zu Condé Nast International. 

  7. Geplante Breaking-News-App: „Überzeugt, dass Facebook der Nachrichten-Gatekeeper der Welt wird“

    Facebook soll an einer eigenständigen App für Breaking News arbeiten. Seit der Nacht elektrisiert diese Nachricht des Businessinsiders viele Medienmacher. Passenderweise bei Facebook machten sich Online-Experte des Guardian, Wolfgang Blau, Richard Gutjahr und Jeff Jarvis Gedanken, was die Pläne des Social Networks für die Branche bedeuten könnten. So unkt Gutjahr bereits: „Heute bin ich mehr als je zuvor überzeugt davon, dass Facebook der Nachrichten-Gatekeeper der Welt wird.“

  8. „Ihr seid zu negativ“: Wolfgang Blau rechnet mit europäischen Medien ab

    Wolfgang Blau ist offensichtlich genervt: von europäischen Medien, ihrem Pessimismus – und den immer gleichen Fragen zum Medienwandel. Auf Facebook fasst der Digitalchef des britischen Guardian zusammen: „Ja, es gibt große Unsicherheiten, doch wäre es unjournalistisch, sich einfach mal über die fantastischen neuen Medien zu freuen?“

  9. Voting zu neuen Guardian-Chefredakteur: Wolfang Blau mit nur 29 Stimmen abgeschlagen

    Die Mitarbeiter des Guardian haben entschieden. Wenn es nach ihrer Meinung geht, dann soll Katharine Viner die Nachfolge von Alan Rusbridger als Chefredakteurin des britischen Medienhauses antreten. Der deutsche Bewerber Wolfgang Blau landete beim hausinternen Votum auf dem letzten Platz. Die Abstimmung ist allerdings nicht bindend.

  10. “Wenn ich Bambi höre, krieg ich ‘nen Absturz”: Bushidos wirres Burda-Bashing

    Diese Woche machte Bushido  klar, was er mittlerweile vom Bambi hält: nix. Außerdem: People-Cover-Triptychon, die neue Website vom Guardian und Andrew Sullivan (The Dish) hört auf zu bloggen. Der MEEDIA-Wochenrückblick.