1. Wochenrückblick: "Sawsan Chebli wäre das nicht passiert" – die Luxusuhren-Probleme des Kai Diekmann

    Die FAZ übte sich in Sachen BamS-Enthüllungen zur Saudi-Connection der Agentur WMP Eurocom in der Disziplin Jimmeljammeljummel. Der Facebook-Medien-Report bietet spannende Erkenntnisse darüber, wie der Algorithmus des Networks Medien abstraft. Schock: Kai Diekmanns Luxusuhr ist kaputt. Und die aktuelle „Maischberger“-Ausgabe sorgte für positive Überraschungen. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  2. Bild am Sonntag, der "Blut-Scheich" und die Lobby-Agentur: Netzwerken im journalistischen Schattenreich

    Unter der Schlagzeile „Blut-Scheich versucht, deutsche Meinung zu kaufen“ berichtete die Bild am Sonntag vergangenes Wochenende über heikle Aktivitäten der Berliner Lobby-Agentur WMP Eurocom. Beim Kunden Saudi-Arabien habe diese mit der „Beeinflussung von Journalisten“ sowie der Vermittlung von Kontakten zu „deutschen Spitzenpolitikern“ geworben. Tatsächlich hatte die Springer-Zeitung aber selbst in der Vergangenheit zu WMP recht intensiven Kontakt, den der Investigativ-Report ausblendet. Ein Blick hinter die Kulissen einer tabuisierten Redaktions-Connection.

  3. WMP Eurocom: Der ehemalige Grünen-Politiker Rezzo Schlauch fängt bei Agentur von Ex-Bild-Chef Tiedje an

    Rezzo Schlauch, ehemaliger Fraktionsvorsitzender der Grünen, steigt in den Aufsichtsrat der PR-Agentur WMP Eurocom ein, die von dem früheren Bild-Chefredakteur Hans-Hermann Tiedje gegründet wurde. Tiedje ist heute noch Aufsichtsratschef bei WMP. Vorstandsvorsitzender ist Michael Inacker.

  4. Tiedje-Firma WMP-Eurocom soll Image vom Billig-Klamottenladen KiK aufpolieren

    WMP Eurocom übernimmt die Kommunikationsberatung für die Bekleidungskette KiK. WMP Eurocom ist die PR-Firma des früheren Bild-Chefs Hans -Hermann Tiedje, der den Vorstandsvorsitz Anfang Februar allerdings an Michael Inacker abgibt. Sowohl KiK als auch WMP Eurocom hatten schon mal so ihre Probleme mit dem Image …

  5. Keine üble Nachrede gegen Tiedje: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen stern-Mann Tillack ein

    stern-Reporter Hans-Martin Tillack darf weiterhin Vermutungen über die Lobbyarbeit von Ex-Bild-Chefredakteur Hans-Hermann Tiedje, bzw. seiner PR-Agentur WMP EuroCom AG, anstellen. Die Staatsanwaltschaft Berlin, bei der Tiedje-Anwalt Gerhard Strate Anzeige wegen übler Nachrede erstattet hatte, stellte die Ermittlungen ein.

  6. „Üble Nachrede“: WMP-Chef Tiedje erstattet Strafanzeige gegen stern-Mann Tillack

    Hans-Hermann Tiedje, ehemals Bild-Chefredakteur und heute Vorstandsvorsitzender der PR-Agentur WMP EuroCom AG, hat Strafanzeige wegen des „Verdachts der üblen Nachrede“ gegen den stern-Journalisten Hans-Martin Tillack gestellt. Dies bestätigte Tiedjes Anwalt Gerhard Strate gegenüber MEEDIA. Es geht konkret um einen Blogeintrag des investigativen Journalisten Tillack und die Frage, ob Tiedje und seine Firma versuchen, Politiker zu beeinflussen.

  7. „Meine Moral? Wir arbeiten nicht mit Mädchen- und Waffenhändlern zusammen“

    Hans-Hermann Tiedje ist ein Mann, der polarisiert. Der kantige 65-jährige Ex-Bild-Chefredakteur und -Kohl-Berater blickt im langen Gespräch mit Christopher Lesko auf seine Entwicklung, erzählt von Siegen, Niederlagen und Politik. Tiedje kommentiert Lobbyismus-Vorwürfe und schlägt vor, Putin „wie einen kleinen Rocker in den Arm zu nehmen“.

  8. Interessenskonflikt: Thomas Middelhoff lässt sich nicht länger von WMP-Tiedje beraten

    Die Wege zweier (einstiger) Powerplayer im Medien- und PR-Sektor haben sich getrennt. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, hat der branchenbekannte Strippenzieher und frühere Bild-Chef Hans-Hermann Tiedje sein Beratungs-Mandat für den früheren Bertelsmann- und KarstadtQuelle-Chef Thomas Middelhoff niedergelegt. Grund ist ein Interessenskonflikt. Der Unternehmensberater Roland Berger ist Aufsichtsratschef von Tiedjes PR-Firma WMP Eurocom. Und er versucht Geld bei Middelhoff einzutreiben. Beides geht nicht zusammen.