1. Illegale Uploads über fremde Anschlüsse: BGH bestätigt Gesetz zur Haftung für offene WLAN-Hotspots

    Internetnutzer, die ihr WLAN für die Allgemeinheit öffnen, können künftig nicht mehr auf Unterlassung verklagt werden, wenn jemand ihren Anschluss für illegale Uploads missbraucht. Eine entsprechende gesetzliche Neuregelung von 2017 zur Abschaffung der sogenannten Störerhaftung bestätigte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Donnerstag in den wesentlichen Punkten.

  2. Freie Bahn für’s WLAN: Kostenloses WLAN im ICE nun auch in der zweiten Klasse

    ICE-Fahrgäste können seit dem 1. Januar nun auch in der zweiten Klasse über WLAN im Internet surfen. Doch: Die Surfgeschwindigkeit wird nach einem verbrauchten Datenvolumen von 200 Megabyte gedrosselt – und eine 100-prozentige Abdeckung kann die Deutsche Bahn nicht garantieren, weil die Funknetze noch Löcher haben.

  3. Hürde für Abmahn-Wellen: Koalition kippt Haftungsrisiko für private WLAN-Anbieter

    Anbieter von WLAN-Hotspots sollen bei rechtswidrigem Missbrauch ihrer Anschlüsse nicht mehr dem Risiko von Abmahnkosten und Schadenersatzzahlungen ausgesetzt sein. Die Koalitionspartner wollen dafür die sogenannte Störerhaftung abschaffen. Nach einem von CDU/CSU und SPD abgestimmten Novellierungsentwurf des Telemediengesetzes werden WLAN-Anbieter künftig Internet-Providern gleichgestellt.

  4. Bahn-Chef Grube: WLAN für alle kommt „im Laufe des Jahres 2016“

    Bahn-Reisende sollen „im Laufe des Jahres 2016“ auf ein kostenloses WLAN im Zug zugreifen können. Das hat Bahn-Chef Rüdiger Grube in der Süddeutschen Zeitung angekündigt. Passagiere der ersten Klasse können bereits ab Mitte Dezember in allen ICEs gratis das Internet auf ihren Geräten nutzen.