1. „Geistiges Eigentum ist mir heilig“ – Bild Digital-Chef Reichelt entschuldigt sich für Wikipedia-Abschreiberei bei Bild.de

    Bei Bild.de ging zum Tod von Margot Honecker am 7. Mai in den frühen Morgenstunden eine Eilmeldung online. Dabei waren vor allem biografische Passagen teils wörtlich aus dem Online-Lexikon Wikipedia übernommen, wie ein Weblog nachwies. Bild Digital-Chef Julian Reichelt hat sich nun öffentlich via Twitter entschuldigt.

  2. „Das große W wird 15“: Tagesschau gratuliert Wikipedia mit eigenem Lexikon-Eintrag

    Heute vor 15 Jahren wurde das Onlinelexikon Wikipedia ins Leben gerufen – mittlerweile umfasst es weltweit 36,9 Millionen Einträge, was soviel sein soll wie 35.000 Brockhaus-Bände. Zum Geburtstag hat sich Tagesschau.de etwas ganz Besonderes einfallen lassen und einen eigenen, umfassenden Eintrag über Wikpedia – bei Wikipedia – ins Leben gerufen.

  3. „Bedauerlicher Fehler“ – Facebook löscht seltsame Seite mit unfreiwilligen ISIS-Fans

    Der BR-Journalist Florian Regensburger suchte auf Facebook nach „ISIS“ und wurde fündig. Unter den „Gefällt-mir“-Angaben eine ISIS-Facebookseite fand er zudem Personen aus seinem Facebook-Freundeskreis. Ein Automatismus könnte dafür verantwortlich sein. Mittlerweile hat Facebook die Seite gelöscht.

  4. Wikipedia-Betrug: Online-Enzyklopädie sperrt hunderte Nutzerkonten wegen Schutzgeld-Erpressung

    Wikipedia hat 381 Konten gesperrt, die gegen Geld Artikel für das Online-Nachschlagewerk geschrieben wurden. Von Personen und Firmen wurde teilweise sogar eine Art „Schutzgeld“ für Wikipedia-Einträge erpresst. Das berichtet die britische Zeitung The Independent.

  5. Russische Regierung manipulierte Wikipedia-Eintrag zu Flug MH17

    Wie der Schweizer Journalist Jürg Vollmer für das Portal Watson.ch dokumentierte, hat eine Behörde der russischen Regierung den deutschsprachigen Wikipedia-Eintrag zum abgeschossene Flug MH17 der Malaysia Airline manipuliert. Aus „Separatisten“ wurden „Aufständische oder „Rebellen“ gemacht, Anführungszeichnen wurden entfernt und aus „Separatistenführer“ wurde „Rebellen-Feldherr“. Wikipedia hat die Änderungen rückgängig gemacht und die entsprechende IP-Adresse gesperrt.

  6. Wegen Abschreibereien: Verlag nimmt „Seeschlachten“-Buch vom Markt

    Der Verlag C.H. Beck hat mitgeteilt, das Buch „Große Seeschlachten. Wendepunkte der Weltgeschichte“ vom Markt zu nehmen. Grund ist, dass Teile des Buches aus der Online-Enzyklopädie Wikipedia und bei einem anderen Autoren abgeschrieben wurden. Der Fall ist besonders peinlich, weil das „Seeschlachten“-Buch von zwei namhaften Historikern verfasst und in einem sehr renommierten Verlag veröffentlicht wurde. Ausgelöst wurde die Plagiats-Affäre durch einen Facebook-Post.

  7. Renommierte Historiker beim Abschreiben aus Wikipedia erwischt

    Das Buch heißt “Große Seeschlachten – Wendepunkte der Weltgeschichte” erschienen ist es im C.H. Beck Verlag und die Autoren sind die beiden renommierten Historiker Arne Karsten und Olaf B. Rader. Nun hat ein studierter Geschichtswissenschaftler den Autoren in einem Facebook-Post nachgewiesen, dass in dem Buch einzelne Abschnitte ohne Kennzeichnung aus der Wikipedia übernommen wurden. Ein Wissenschafts- und Publizistik-Skandal bahnt sich an.