1. Medien-Woche: „Bei Wikipedia gibt es immer wieder Manipulationen“

    In unserem Podcast „Die Medien-Woche“ sprechen Christian Meier von der „Welt“ und Stefan Winterbauer von MEEDIA diesmal über den bemerkenswerten Auftritt von Roger McNamee auf Burdas DLD-Konferenz. Außerdem gibt es ein Interview mit „Welt“-Journalistin Christina Brause, die sich mit Fluch und Segen der Wikipedia befasst hat.

  2. Wikipedia-Sperre: Türkisches Verfassungsgericht fordert Aufhebung

    Das türkische Verfassungsgericht hält die seit rund zweieinhalb Jahren geltende Sperre von Wikipedia in der Türkei für rechtswidrig und fordert ihre Aufhebung. Das berichteten Medien wie die Zeitung „Cumhuriyet“ und die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Wikipedia ist seit April 2017 in der Türkei nicht mehr aufrufbar.

  3. „Eine der größten Manipulationsoperationen“: Wikipedia-Eintrag zu Claas Relotius offenbar systematisch verfälscht

    Der Wikipedia-Eintrag des „Spiegel“-Fälschers Claas Relotius ist laut einem Bericht des Schweizer „Tages-Anzeigers“ offenbar systematisch manipuliert und beschönigt worden. Dabei wurden sogar Presseberichte gefälscht. Wikipedia hat die Nutzerkonten, die mit dem Fall zusammenhingen wegen „massiver Manipulation“ gesperrt.

  4. Wikipedia, Google & Salesforce auf der Dmexco: So überraschend nachdenklich gibt sich die Branche an Tag 1

    Die Digitalbranche sieht sich 2019 mehr Fragen gegenüber, als sie bislang Antworten hat. Die Dmexco positioniert sich dabei deutlich anders als OMR und der Websummit. Und das Publikum scheint das zu goutieren, wie Tag 1 der Digitalmesse zeigte.

  5. Protest gegen EU-Urheberrechtsreform und Artikel 13: Deutsche Wikipedia abgeschaltet

    Die deutschsprachige Version der Online-Enzyklopädie Wikipedia ist am Donnerstag aus Protest gegen die geplante EU-Urheberrechtsreform für einen kompletten Tag abgeschaltet worden. Statt des Online-Lexikons erscheint ein Appell an die Nutzer, die Abgeordneten des Europäischen Parlaments zu kontaktieren.

  6. YouTube setzt im Kampf gegen Verschwörungsvideos auf Wikipedia – dort weiß man aber nichts von einer Partnerschaft

    Verschwörungstheorien sind im Internet ein großes Problem, vor allem auf der Videoplattform YouTube. Diese will künftig neben Videos direkt auf Wikipedia verweisen, um derartige Theorien zu entlarven. Bei Wikimedia, zu der die frei zugängliche Enzyklopädie gehört, sorgt die Ankündigung für Unverständnis. Eine offizielle Partnerschaft gebe es nicht, heißt es in einer Stellungnahme auf Twitter.

  7. Wikitribune gegen Fake News: Wikipedia-Gründer Jimmy Wales sucht Unterstützer für Nachrichtenportal

    Wikipedia-Gründer Jimmy Wales will mit einer neuen Nachrichtenplattform den Kampf gegen gefälschte Nachrichten im Netz aufnehmen. Nach dem Prinzip des Online-Lexikons Wikipedia sollen die Nachrichten dabei von einer Gemeinschaft aus Mitarbeitern und Freiwilligen auf Fakten geprüft werden. „WikiTribune“ soll ebenfalls wie Wikipedia ohne Anzeigen auskommen und sich stattdessen über Spenden finanzieren.

  8. Streit in Wikipedia-Community: AfD-Funktionär „Magister“ ins höchste Schiedsgericht gewählt

    In der deutschen Wikipedia ist ein Streit um die Ernennung eines neuen Mitglieds des mächtigen Schiedsgerichts entbrannt: Ein AfD-Funktionär hat sich in das höchste Entscheidungsgremiums der Online-Enzyklopädie wählen lassen. Nachdem sein AfD-Engagement bekannt wurde, traten drei Mitglieder des Schiedsgerichts gleichzeitig zurück. Nun wird in der Wikipedia heftig über den Vorgang diskutiert.

  9. Die US-Wahl elektrisiert die Deutschen: 5 Millionen Suchanfragen bei Google, Millionen Wikipedia-Abrufe, Social-Media-Rekorde

    Die US-Wahl mit dem sensationellen Sieg von Donald Trump hat die Deutschen unglaublich interessiert. Google verzeichnete allein aus Deutschland am Wahltag über 5 Millionen Suchanfragen zum Thema, die Social-Media-Charts werden von Artikeln zur US-Wahl dominiert und in der deutschsprachigen Wikipedia sorgten der Donald-Trump-Eintrag – und die seiner Familie – für über eine Million Abrufe.

  10. Michael Phelps, Angelique Kerber, Monica Puig – das Ranking der populärsten Olympia-Sportler

    Michael Phelps ist der unangefochtene Star der Olympischen Spiele von Rio. Kein anderer Sportler verzeichnete so viele Zugriffe auf seine Wikipedia-Seiten wie der US-Schwimmer – und das in allen größten Sprachversionen des Lexikons. In der deutschen Wikipedia führt er vor den Tennis-Spielerinnen Angelique Kerber und Monica Puig.