1. Deutsche Bank-Whistleblower verzichtet auf Millionen-Prämie, weil die wahren Schuldigen nicht bestraft wurden

    Eric Ben-Artzi, ein ehemaliger Mitarbeiter der Deutschen Bank, hat als Whistleblower geholfen, Missstände bei der Bilanzierung aufzudecken. Eigentlich steht ihm dafür die Hälfte einer Prämie in Höhe von 16,5 Mio. Dollar der Securities and Exchange Commission (SEC), der Wertpapier Aufsichtsbehörde der USA zu, doch Ben-Artzi hat das Geld abgelehnt. Aus Protest, weil die SEC seiner Meinung nach die wahren Schuldigen nicht bestraft.

  2. Urteil im LuxLeaks-Prozess: Enthüllungs-Journalist Edouard Perrin freigesprochen

    In dem Prozess um die in 2015 veröffentlichten Steuerpraktiken Luxemburgs ist ein Urteil gefällt worden. Die zwei ehemaligen Mitarbeiter der Beratungsfirma PricewaterhouseCoopers (PwC), die als Whistleblower agierten, kommen auf Bewährung frei, müssen jedoch Geldstrafen zahlen. Der dritte Angeklagte, der französische Journalist Edouard Perrin, wurde freigesprochen.

  3. Julian Assange will raus: „Ich werde die Botschaft bald verlassen“

    Seit zwei Jahren sitzt Wikileaks-Gründer Julian Assange im Exil in der ecuadorianischen Botschaft in London. Auf einer Pressekonferenz verkündete Assange, dass er die Botschaft „bald“ verlassen werde. Wann das sein solle und warum Assange gehen will, wurde nicht erklärt. Außerdem will Assange das FBI verklagen, da die Ermittlungen gegen ihn seit vier Jahren ergebnislos seien.