1. "Das ist zynisch" – DJV übt scharfe Kritik an Abschiedsmail von Noch-Funke-Geschäftsführer Manfred Braun

    Der Deutsche Journalisten Verband NRW reagiert aufgebracht auf eine an die Öffentlichkeit gekommene Abschiedsmail, die der scheidende Funke-Geschäftsführer Manfred Braun an seine Mitarbeiter verschickt hat. Brauns Ton sei zynisch und unangebracht. Der DJV-NRW kritisiert insbesondere die Entlassung von 300 Mitarbeitern der Westfälischen Rundschau vor fünf Jahren.

  2. WAZ und Zombie-Zeitung WR: Funke stellt Lokalausgaben „aus ökonomischen Gründen“ ein

    Der Wandel der Zeitungslandschaft in NRW nimmt weiter seinen Lauf. Wie die Funke Mediengruppe am Dienstag bekannt gegeben hat, werden die Westdeutsche Allgemeine Zeitung sowie die Westfälische Rundschau „aus ökonomischen Gründen“ einige Lokalausgaben verlieren. Die Rundschau erscheint bereits seit 2013 ohne eigene Redaktion.

  3. Westfalenpost-Chefredakteur Jost Lübben übernimmt auch die Westfälische Rundschau

    Die Westfälische Rundschau, seit über zwei Jahren eine Zeitung ohne eigene Redaktion, bekommt einen neuen Chefredakteur. Jost Lübben, bereits verantwortlich für die Westfalenpost, übernimmt den Job mit. Vorgänger Malte Hinz hört zum 1. Mai – nach rund 38 Jahren bei der Westfälischen Rundschau – auf.

  4. Westfälische Rundschau verliert nach der Redaktion nun auch noch den Chefredakteur

    Die Westfälische Rundschau verliert nach ihrer Redaktion nun auch den Chefredakteur. Malte Hinz, 61, gibt den Job auf und macht ab 1. Mai Lehre, Beratung und Publizistik. Die Zeitung wird schon länger aus Fremd-Inhalten zusammengestellt und gilt in der Branche als „Zombie Zeitung“. Funke schickte die WR vergangenes Jahr zudem in die Insolvenz.

  5. Funke schickt Zombie-Zeitung Westfälische Rundschau in die Insolvenz

    Schuld soll das Bundeskartellamt sein: Die Funke Mediengruppe hat für die Westfälische Zeitungsverlag GmbH & Co. KG (WZV), den Verlag hinter der Westfälische Rundschau, einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Die Essener sehen sich zu dem Schritt gezwungen, weil das Bundeskartellamt angekündigt hatte, Kooperationen zwischen Funke und dem Medienhaus Lensing zu untersagen.