1. „Freie Presse“ in Chemnitz auf Tuchfühlung mit Lesern: Warum der Lokaljournalismus besser wird

    Die Chemnitzer „Freie Presse“ probiert viel aus, um den Kontakt zu Lesern zu halten und zu intensivieren. Heike Hampl leitet dort den Regio-Desk Zwickau und hat fünf Beispiele identifiziert, warum Lokaljournalismus sogar immer besser wird. Teil neun der Essay-Reihe „Werteorientierte Digitalisierung“, die MEEDIA gemeinsam mit der Hamburg Media School veröffentlicht.

  2. „Like Deine Freude, wie Du selbst geliked werden willst“ – wie wir uns alle einer Digitalisierungsreligion unterwerfen 

    Christian Hoffmeister leitet das Institut für Digitale Innovation und Wandel (DCI Institute) in Hamburg und schreibt Bücher. Zuletzt von ihm erschienen ist „Google Unser“. In einem Beitrag für die MEEDIA-Essay-Reihe „Werteorientierte Digitalisierung“ in Kooperation mit der Hamburg Media School erklärt er, was Internet und Computer mit Religion zu tun haben.

  3. Weg mit dem Dringlichkeitsalgorithmus! Ein Sechs-Stufen-Plan für Bewältigungsstrategien in der New-Work-Welt

    Die Digitalisierung verlangt neue Kompetenzen und spezielle Bewältigungsstrategien. Die Dozentin und Verlegerin Jutta Rossellit entwirft einen Sechs-Punkte-Plan, wie man den Anfordernissen der New-Work-Welt besser und bewusster begegnen kann. Ein Beitrag aus der Essay-Reihe “Werteorientierte Digitalisierung”, die MEEDIA im Rahmen des Digital Journalism Fellowships an der Hamburg Media School exklusiv veröffentlicht.

  4. Lösung sucht Problem: fünf Schritte für eine produktive Innovationskultur der Medien

    Es gibt diese schönen Meme-Formate, in denen zuerst geschrieben steht, was Leute sagen. Und dann, was sie eigentlich damit meinen. Für die Medienbranche aktuell könnte dieses Meme ungefähr so aussehen: Was der Medien-CEO sagt: „Innovation ist wichtig, und wir können nur überleben, wenn wir experimentieren und neue Geschäftsmodelle finden!“ Aber das ist nur die halbe Wahrheit und ein meist halbherziges Bekenntnis, wie Lena Timm, Gründerin des Media Lab Bayern, in einem MEEDIA-Gastbeitrag der Essay-Reihe „Werteorientiere Digitalisierung“ feststellt.

  5. Journalismus nach Relotius: Warum wir uns nicht auf den Täter, sondern auf die Frage der Haltung fixieren sollten

    In der Betrugsaffäre um den Reporter Claas Relotius, deren Aufdeckung nicht nur das Nachrichtenmagazin Der Spiegel erschüttert, sondern Schockwellen durch die gesamte Branche jagte, ist es ruhig geworden – vielleicht zu ruhig. Denn es geht um ein Problem, das den gesamten Journalismus betrifft und das nur im Kollektiv gelöst werden kann, meint Krautreporter-Gründer Alexander von Streit im fünften Teil der Essay-Reihe „Werteorientierte Digitalisierung“.

  6. Entspannt Euch, Leute! Zehn Fragen, mit denen Sie sich vor überhitzten medialen Erregungsblasen schützen

    Eine spontane Eingebung, der Impuls, eben dies der Welt dort draußen mitzuteilen, schnell in die Smartphone-Tastatur getippt … und schon ist es passiert: Daniel Bröckerhoff, Journalist und ZDF-Moderator bei „heute+“, weiß, wie leicht die Kommunikation im Netz entgleiten kann. Im vierten Teil der MEEDIA-Essay-Reihe „Werteorientierte Digitalisierung“ schreibt Bröckerhoff über Pseudo-Debatten, kollektive Schnappatmung und eine unterschätzte Tugend: Gelassenheit.

  7. News zwischen Marslandung und Verlegenheitsmeldung: Befreit die Nachrichten aus der Linearität!

    Abschied von der Nachricht – so lautete die Headline eines Beitrags, den der Journalist und Vocer-Vorstand Frederik Fischer vergangene Woche im Rahmen der Essay-Reihe „Werteorientierte Digitalisierung“ bei MEEDIA veröffentlichte. Fischer fordert darin eine neue „Ethik der Aufmerksamkeit“. Seinen Thesen setzt nun Björn Staschen, Leiter des NextNewsLab beim NDR, einen anderen Ansatz entgegen: den bewussten Abschied von der Linearität.

  8. Abschied von der Nachricht: Wie Medien ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden

    Verfolgt man den Mediendiskurs in den USA, könnte man meinen: Die Nachricht als Darstellungsform ist endgültig dem Tode geweiht. Kritiker einer vermeintlichen journalistischen Paradedisziplin laufen zur Höchstform auf. Wo aber liegt die Zukunft des Berufsstandes? Signale, dass ein radikales Umdenken nottut, sind unübersehbar. Der Journalismus durchlebt die dritte Krise seit Beginn der Digitalära.

  9. Brecht auf Speed: Plädoyer für eine digitale Medienkritik und werteorientierte Digitalisierung

    Kommentare und Reaktionen hunderttausendfach, Tag für Tag: Das „ungeheure Kanalsystem“ der digitalen Medien hat nicht nur das Dialogpotenzial explodieren lassen, sondern zugleich die Partizipationsspirale überdreht. Die Aggressivität und Lautstärke dieser digitalen Debattenkultur ist dabei völliges Neuland. Die Journalismusforscher Stephan Weichert und Leif Kramp beschreiben in einem Essay die Risiken und Nebenwirkungen für die Mediengesellschaft.