1. Das ungleiche Werbe-Duell: Schrebergarten-Vermarktung von Top-Inhalten vs. Top-Vermarktung von Trash

    G+J-Chefin Julia Jäkel hat eine Branchendiskussion entfacht: Im Handelsblatt-Interview nahm sie die großen Unternehmen in die gesellschaftliche Verantwortung und forderte, dass diese die Qualitätsmedien bei der Vergabe ihrer Werbebudgets stärker berücksichtigen sollen. In einem MEEDIA-Gastbeitrag greift Zeit-Chef Rainer Esser in die Debatte ein, rüffelt kurzsichtig agierende Marketingchefs und kritisiert die „Schrebergarten“-Vermarktung der Medienhäuser.

  2. Media Impact-Chef Christian Nienhaus: „Wir müssen Marketing und Sales viel enger zusammenführen“

    Seit gut einem Jahr ist Media Impact, das Vermarktungs-Joint Venture von Axel Springer und der Funke Mediengruppe, am Start. Am heutigen Mittwoch stellte nun dessen Chef Christian Nienhaus seinen Mitarbeitern die künftige Organisationsstruktur vor. Markantestes Novum: Sales und Marketing werden 2017 in gemeinsamen Units eng miteinander verzahnt. Im MEEDIA-Interview spricht der 56-Jährige, der zu den erfolgreichsten Medienmanagern der Republik zählt, über die Gründe für die Neuordnung, den engen Draht zu Kunden und verrät, was er von Jogi Löw gelernt hat.

  3. Facebook spricht von „Rechenfehler“: US-Netzwerk gab Werbekunden zu hohe Sehdauer bei Videos an

    Mit dieser Nachricht dürfte Facebook für Unmut bei seinen Werbekunden sorgen: Wie das Wall Street Journal berichtet, haben Kunden zwei Jahre lang unter falschen Angaben der durchschnittlichen Sehdauer die Video-Anzeigen des US-Netzwerkes gebucht. Facebook hatte den Wert bis zu 80 Prozent zu hoch angegeben. Der Konzern behauptet, sich verrechnet zu haben.

  4. Werbevermarkter Ströer schafft zu Jahresbeginn Sprung in die Gewinnzone

    Der von einem US-Hedgefonds scharf attackierte Werbevermarkter Ströer hat es zu Jahresbeginn in die Gewinnzone geschafft. Nachdem das im MDax notierte Unternehmen vor einem Jahr noch einen Verlust von 3 Millionen Euro ausgewiesen hatte, fuhren die Kölner nun einen Überschuss von 5,1 Millionen Euro ein, wie Ströer am Donnerstag mitteilte.

  5. taz.de-Bilanz 2015: Leserspenden brachten mehr als doppelt so viel ein wie Werbung

    Die Online-Ausgabe der taz schloss auch das vergangene Jahr mit einem Verlust ab. Wie die Zeitung auf ihrem Blog mitteilt, fiel das Minus mit 286.000 Euro in 2015 aber geringer aus als im Vorjahr. Die Macher sehen das als positives Signal und wollen am freiwilligen Bezahlmodell „Paywahl“ festhalten – zum ersten Mal überstiegen die Erlöse aus Leserspenden die Einnahmen aus der Werbevermarktung.

  6. Auf Augenhöhe mit TV: Digital-Umsätze wachsen am schnellsten

    Auch dieses Jahr veröffentlicht der Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW am ersten Tag der dmexco seine aktuelle Wachstums­prognose für den digitalen Display-Werbemarkt für das laufende Gesamt­jahr. Und die Premium-Digitalvermarkter können Positives vermelden: Die Frühjahrsprognose von 6,5 Prozent Wachstum wird bestätigt – die Werbeumsatz­erwartungen für Online und Mobile belaufen sich auf insgesamt rund 1,7 Milliarden Euro.