1. Apple TV will wohl auch ein Stück vom Werbekuchen

    Apple arbeitet offenbar an Plänen zur Monetarisierung seines TV-Angebots. Einem US-Portal zufolge sollte die Werbevermarktung dabei zunächst auf einem für die Branche ungewöhnlichen System beruhen.

  2. Ebay Ads macht Arnaud Valion zum Head of Central Europe Advertising

    Der Mediastratege Arnaud Valion übernimmt die Leitung des Ebay-Werbegeschäfts in Zentraleuropa mit einem starken Fokus auf den deutschen Markt. Er folgt auf Eleonore Morlas und berichtet künftig direkt an Elisabeth Rommel, General Manager Advertising Growth bei Ebay Ads.

  3. Benjamin Czesch leitet die regionale Werbevermarktung der „SZ“

    Benjamin Czesch startete Anfang Juni 2022 als Leiter der regionalen Werbevermarktung bei der Süddeutsche Zeitung GmbH. Er verantwortet damit die Vermarktungseinheit SZ Media Regional und berichtet direkt an Christian Wegner, Geschäftsführer der Süddeutschen Zeitung (SZ). Czesch folgt auf Hans-Georg Bechthold, der als Interimsmanager die Einheit ab Dezember 2020 mit aufgebaut hatte.

  4. RTL Ad Connect kooperiert mit NBC Universal

    RTL Ad Connect startet eine globale Kooperation mit NBC Universal. Werbekunden des RTL-Group-Vermarkters soll so der Zugang zum gesamten Premium-TV- und Digitalinventar der US-Sendergruppe ermöglicht werden. Im Gegenzug kann NBC Universal seinen amerikanischen und chinesischen Kunden den europäischen Markt weiter öffnen.

  5. Hape wird Geschäftsführer von Sky Media

    Managerin Evelyn Rothblum übergibt die Geschäftsführung des Werbevermarkters Sky Media an einen Nachfolger aus dem eigenen Haus. Der jetzige Saleschef, Ralf Hape, übernimmt die Position.

  6. Das ungleiche Werbe-Duell: Schrebergarten-Vermarktung von Top-Inhalten vs. Top-Vermarktung von Trash

    G+J-Chefin Julia Jäkel hat eine Branchendiskussion entfacht: Im Handelsblatt-Interview nahm sie die großen Unternehmen in die gesellschaftliche Verantwortung und forderte, dass diese die Qualitätsmedien bei der Vergabe ihrer Werbebudgets stärker berücksichtigen sollen. In einem MEEDIA-Gastbeitrag greift Zeit-Chef Rainer Esser in die Debatte ein, rüffelt kurzsichtig agierende Marketingchefs und kritisiert die „Schrebergarten“-Vermarktung der Medienhäuser.

  7. Media Impact-Chef Christian Nienhaus: „Wir müssen Marketing und Sales viel enger zusammenführen“

    Seit gut einem Jahr ist Media Impact, das Vermarktungs-Joint Venture von Axel Springer und der Funke Mediengruppe, am Start. Am heutigen Mittwoch stellte nun dessen Chef Christian Nienhaus seinen Mitarbeitern die künftige Organisationsstruktur vor. Markantestes Novum: Sales und Marketing werden 2017 in gemeinsamen Units eng miteinander verzahnt. Im MEEDIA-Interview spricht der 56-Jährige, der zu den erfolgreichsten Medienmanagern der Republik zählt, über die Gründe für die Neuordnung, den engen Draht zu Kunden und verrät, was er von Jogi Löw gelernt hat.

  8. Facebook spricht von „Rechenfehler“: US-Netzwerk gab Werbekunden zu hohe Sehdauer bei Videos an

    Mit dieser Nachricht dürfte Facebook für Unmut bei seinen Werbekunden sorgen: Wie das Wall Street Journal berichtet, haben Kunden zwei Jahre lang unter falschen Angaben der durchschnittlichen Sehdauer die Video-Anzeigen des US-Netzwerkes gebucht. Facebook hatte den Wert bis zu 80 Prozent zu hoch angegeben. Der Konzern behauptet, sich verrechnet zu haben.

  9. Werbevermarkter Ströer schafft zu Jahresbeginn Sprung in die Gewinnzone

    Der von einem US-Hedgefonds scharf attackierte Werbevermarkter Ströer hat es zu Jahresbeginn in die Gewinnzone geschafft. Nachdem das im MDax notierte Unternehmen vor einem Jahr noch einen Verlust von 3 Millionen Euro ausgewiesen hatte, fuhren die Kölner nun einen Überschuss von 5,1 Millionen Euro ein, wie Ströer am Donnerstag mitteilte.

  10. taz.de-Bilanz 2015: Leserspenden brachten mehr als doppelt so viel ein wie Werbung

    Die Online-Ausgabe der taz schloss auch das vergangene Jahr mit einem Verlust ab. Wie die Zeitung auf ihrem Blog mitteilt, fiel das Minus mit 286.000 Euro in 2015 aber geringer aus als im Vorjahr. Die Macher sehen das als positives Signal und wollen am freiwilligen Bezahlmodell „Paywahl“ festhalten – zum ersten Mal überstiegen die Erlöse aus Leserspenden die Einnahmen aus der Werbevermarktung.