1. E-Reader Tolino: Telekom steigt bei Kindle-Konkurrenten aus

    Vor knapp vier Jahren gehörte die Telekom zu den Gründern der Kindle-Konkurrenz. Jetzt verkauft der Telekommunikationskonzern die Technologieplattform des Buchhandelsbündnisses an den japanisch-kanadischen E-Book-Hersteller Rakuten Kobo zu einem ungenannten Preis. Für Tolino-Kunden soll sich durch den Verkauf nichts ändern.

  2. „Zwischen Hammer und Amboss“: der Hilferuf der Ex-Weltbild-Mitarbeiter

    Im Februar 2015 verkaufte Weltbild 67 Filialen an die LesensArt Rüdiger Wenk GmbH – jetzt erheben ehemalige Mitarbeiter dieser Läden schwere Vorwürfe gegen die alten und neuen Arbeitgeber. In einem offenen Brief an Weltbild-Geschäftsführer Patrick Hofmann, Investor Walter Droege und Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz schildern sie ihre „verzweifelte“ und „hoffnungslose“ Situation.

  3. Angst vor zweiter Insolvenz: Weltbild baut offenbar weitere 200 Stellen ab

    Der neue Investor setzt den Rotstift an: Wie der Weltbild-Betriebsrat mitteilt, plant die Droege Group die Hälfte der Augsburger Verwaltungsmitarbeiter zu entlassen. Das entspräche rund 200 Stellen. Die Arbeitnehmervertreter kritisieren ein nicht ernsthaft gemeintes Interesse des neuen Geldgebers am Unternehmen „Wir wurden von vorne bis hinten belogen“, so der Betriebsrat.

  4. Axel Springer verkauft seine bücher.de-Anteile an Weltbild

    Knapp einen Monat nach der Insolvenzverkündung, übernimmt Weltbild den Online-Buchhändler bücher.de komplett. Das Unternehmen hat die restlichen Anteile von Axel Springer SE übernommen und hält in Zukunft 100 Prozent an dem Web-Buchhändler.

  5. Düsseldorfer Familienunternehmen übernimmt Mehrheit an Weltbild

    Weltbild geht mehrheitlich an das Düsseldorfer Familienunternehmen Droege International Group AG. Das gab der Augsburger Verlag am Mittwoch bekannt. Die Gespräche mit der Münchner Beteiligungsgesellschaft Paragon seien gescheitert.

  6. Heuschrecke Paragon sichert sich Weltbild

    Eine Heuschrecke sticht Verleger aus: Nicht Thalia-Eigner Advent, das Verlagshaus Bastei Lübbe oder Holtzbrinck sichern sich den 66 Jahre alten Traditionsverlag Weltbild, sondern der Private Equity-Investor Paragon. Das berichtete die Online-Ausgabe des manager magazins gestern Abend.

  7. Weltbild-Insolvenz: 53 Filialen schließen, 300 Mitarbeiter müssen gehen

    Die Insolvenzverwaltung der pleite gegangenen Verlagsgruppe Weltbild hat jetzt Pläne bekanntgegeben, wonach das Filialnetz der Weltbild-Buchläden ausgedünnt werden soll. 53 der insgesamt 220 Weltbild-Ladengeschäfte sollen schließen. Das bedeutet, dass rund 300 von insgesamt 1.300 in den Filialen beschäftigten Mitarbeiter gehen müssen.

  8. Insolventer Weltbild-Verlag: mögliche Kaufpläne bei Holtzbrinck

    Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck denkt über den Kauf des insolventen Weltbild-Verlags nach. Das berichtet zumindest das Manager Magazin. Der Preis soll zwischen 50 und 70 Millionen Euro liegen. Andere Interessenten waren nur an Teilen interessiert – und sind bereits abgesprungen.

  9. Seehofer will Weltbild bis zum Verkauf mit Millionen helfen

    Die Verlagsgruppe Weltbild wird ein Fall für die bayerische Landesregierung. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung hat Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) versprochen, dem insolventen Unternehmen etwas Zeit zu verschaffen, bis ein Käufer gefunden ist. Laut SZ könnten bis zu 24 Millionen Euro nötig sein. Zwei international tätige Medienkonzerne sollen zumindest Interesse bekundet haben.

  10. Erste Interessenten für Weltbild-Gruppe

    Nachdem die Verlagsgruppe Weltbild in der vergangenen Woche ihre Zahlungsunfähigkeit amtlich gemacht hat, gibt es für die Mitarbeiter nun Grund zur Hoffnung. Wie das Handelsblatt berichtet, will der Insolvenzverwalter das Unternehmen möglichst komplett verkaufen. Eine Lösung will er bereits bis Ende März gefunden haben. Interessenten für das Gesamtpaket gäbe es.