1. Kurz vor der Bundestagswahl enthüllte Jan Böhmermann, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales via Facebook Parteienwerbung im Wahlkampf betrieben hat.

    Über 600 Fälle verbotener Wahlwerbung: Das sagen Arbeitsministerium und Agentur

    Nachdem bekannt wurde, dass deutsche Ministerien unerlaubt Parteienwerbung auf Facebook betrieben haben, zog man im Haus von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) Konsequenzen und trennte sich fristlos von der Agentur Ressourcenmagel. Aber was ist genau geschehen, in wie vielen Fällen wurde das Targeting genutzt, wie viel Geld wurde ausgegeben und was sagt die Agentur zu dem Vorfall? MEEDIA hat bei allen Seiten nachgefragt.

  2. Armin Laschet in der Diskussion mit einem Querdenker in Erfurt, zu sehen im finalen Wahlwerbespot der CDU

    Die Selbstzerstörung der CDU – in nur sieben Sekunden

    Im letzten Wahlkampfspot will sich die CDU auch als Partei in Szene setzen, die mit kritischen Stimmen umzugehen weiß – und bietet dafür einem Querdenker zu viel Raum. Das ist nicht nur nach der Tat in Idar-Oberstein ein Problem.

  3. Das Lavieren der Parteien Schlammschlacht und Allgemeinplätzen zeigt vor allem eines, stellt Janis Johannmeier in seinem MEEDIA-Gastbeitrag fest: den Parteien fehlt die Vision.

    Warum Politik und Wahlkampf eine neue Fehlerkultur brauchen

    Das Lavieren der Parteien zwischen Schlammschlacht und Allgemeinplätzen zeigt vor allem eines, stellt Trailblazers Co-CEO Jannis Johannmeier in seinem MEEDIA-Gastbeitrag fest: die Fehler der anderen sieht man gerne, aber eine echte Fehlerkultur fehlt.

  4. DRPR kritisiert ARD-Doku über Wahlbeeinflussung

    In der ARD-Doku „Die Story im Ersten: Wahlkampf undercover“ deckte Peter Kreysler, Investigativ-Reporter des NDR, manipulative Machenschaften diverser PR-Agenturen in Großbritannien auf, die auch Einfluss auf die Wahl in Deutschland nehmen würden. Jetzt kritisiert der Deutsche Rat für Public Relations die Darstellung der Branche in einem offenen Brief.

  5. Annalena Baerbock am meisten von Fake News betroffen

    Fake News werden vor der Bundestagswahl intensiv gestreut. Wie eine Studie des Kampagnennetzwerks Avaaz jetzt festgestellt hat, ist von dieser Desinformation im Wahlkampf zum größten Teil die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock betroffen. Ein Kontrahent kommt unterdessen völlig unbeschadet davon.

  6. Annelena Baerbock hat ein Interview mit der "Bild am Sonntag" abgelehnt

    Viel Weißraum um Nichts – Der Streit um Annalena Baerbock und das „Bild“-Interview

    „Das ist ihre Seite, Frau Baerbock“ war in der „Bild am Sonntag“ zu lesen. Dann kam nichts. Die Kanzlerkandidatin der Grünen hatte ein Interview abgelehnt. „BamS“ druckte eine leere Seite. Warum das nicht zum Aufreger reicht, kommentiert Tobias Singer.

  7. RTL aktuell sagt Instagram takeover mit "insta.politik" ab.

    Nach Kritik: RTL zieht Instagram-Takeover durch „Insta.Politik“ zurück

    „RTL aktuell“ hatte eine Übernahme durch den Instagram-Account „Insta.Politik“ angekündigt. Der Schritt wurde als „Fehler“ zurückgezogen. Was nicht erwähnt wurde: Die Macherinnen arbeiten hauptberuflich für die CDU.

  8. AfD-Spot setzt auf subtile Kritik statt direkte Angriffe

    Der AfD-Spot zur Bundestagswahl 2021 weist einen deutlichen Unterschied zu bisherigen Wahlkampfvideos der Rechtsaußen-Partei auf: Der Grundton ist deutlich weniger aggressiv. Im Mittelpunkt stehen zudem keine Parteifunktionäre, sondern ein „Normalbürger“.

  9. SPD will kritisierten Wahlkampf-Spot gegen die CDU nicht nutzen

    In einem Wahlkampfspot hat die SPD frühere religiöse Positionen von Nathanael Liminski, Chef der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei, aufgegriffen. Die CDU kritisierte das Video massiv. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat in einem Interview nun versichert, dass der Clip nicht mehr genutzt wird.

  10. Wie die CDU-Kritik den SPD-Spot groß gemacht hat. Auf dem Bild: Nathanael Liminski und Armin Laschet

    Wie die Wut der CDU den umstrittenen SPD-Wahlkampfspot groß gemacht hat

    SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat versichert, dass der Anti-CDU-Spot nicht mehr zum Einsatz kommt. Faktisch ist er das auch nie. Für die Verbreitung hat die Empörung der Unions-Politiker gesorgt. Der SPD ist mit der Kampagne ein echter Coup gelungen.