1. BVDW-Präsident Wahl fordert die EU zu beherztem Handeln auf

    Am 15. Oktober treffen sich die in der Europäischen Union Verantwortlichen für Digitales bei einem informellen Online-Treffen. BVDW-Präsident Matthias Wahl fordert die Politiker dringend auf, schneller und effektiver zu Handeln, um nicht noch mehr digitales Terrain an China und USA zu verlieren.

  2. Albig, die Bunte und der Scharping-Effekt: Kann ein Klatschinterview Wahlen entscheiden?

    Vor 16 Jahren beendete ein Bunte-Interview inklusive Swimmingpool-Titelseite die politische Karriere vom damaligen Verteidigungsminister Rudolf Scharping. Dieses PR-Fiasko brannte sich in das kollektive Gedächtnis von Politikern und Journalisten. Nach der Wahlschlappe von Torsten Albig wird wieder debattiert: War ein Bunte-Interview schuld an der Niederlage? Auch wenn die Medien die Frage gerne mit ja beantworten würden – so einfach ist es nicht.

  3. In Kiel wird Facebook nicht die Wahl entscheiden: die Social-Media-Muffel von der Waterkant

    Filterblase, Fake-News, passgenaue Angst-Kampagnen durch Microtargeting à la Cambridge Analytica: Spätestens seit der Wahl von Donald Trump heißt es, dass man im Social-Web Wahlen gewinnen kann. Das mag in bestimmten Ländern und Regionen so sein. Nicht aber in Schleswig-Holstein. Wenn die Bürger zwischen Ahrensburg und Flensburg nächsten Sonntag einen neuen Landtag wählen, werden Facebook & Co. keine große Rolle gespielt haben.

  4. Große Mehrheit der Deutschen ist überzeugt: Fake News könnten Wahlen beeinflussen

    Seit Wochen beschäftigen sich die Medien mit dem Thema Fake News. Mit weitreichenden Folgen für die Meinungsbildung der meisten Deutschen, wie eine neue Studie von YouGov zeigt. So ist eigentlich unklar, was alles unter den Begriff fällt. Man scheint sich aber einig, dass sich gezielte Falschmeldungen in sozialen Netzwerken blitzschnell verbreiten und damit weitreichende Folgen haben könnten.

  5. Verdeckte AfD-Werbung: der rechtslastige Wahl-O-Mat für Mecklenburg-Vorpommern

    Auch so können die etablierten Parteien der AfD – quasi kampflos – das Feld überlassen. Im Vorfeld von Wahlen ist es längst Web-Standard, dass die Bundeszentrale für Politische Bildung einen Wahl-O-Mat aufsetzt. Anders in Mecklenburg Vorpommern. Dort entschieden sich CDU und SPD offenbar dagegen. Also nutzte eine Unterstützergruppe der Alternative für Deutschland diese Lücke und programmierte ein eigenes Tool. Mit tendenziösen Fragen und einer – meist – einseitigen Wahlempfehlung für die AfD.