1. "Müssen in einen Dialog mit dem Publikum treten" – So reagieren ARD und ZDF auf die Schweizer Abstimmung zur Rundfunkgebühr

    In der Schweiz hat die Bevölkerung am gestrigen Sonntag über eine Abschaffung der Rundfunkgebühren („Billag“) für das dortige öffentlich-rechtliche Fernsehen, die SRG, abgestimmt. 72 Prozent sprachen sich dabei gegen eine Abschaffung der Gebühren aus. Die Debatte um den öffentlichen Rundfunk und den Schweizer Volksentscheid wurde auch hierzulande aufmerksam verfolgt. ARD-Chef Ulrich Wilhelm und ZDF-Intendant Thomas Bellut zeigten sich erfreut über das Schweizer Ergebnis.

  2. Künftige GroKo plant offenbar Abschaltung der UKW-Frequenzen – private Radiobetreiber protestieren

    Offenbar gibt es Bestrebungen, dass eine Regelung für die Abschaltung der UKW-Radiofrequenzen in den künftigen Koalitionsvertrag einer möglichen neuen Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD hineingeschrieben wird. Dies berichtet der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) und protestiert zugleich scharf gegen ein solches Vorhaben. Die Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR) schließt sich der Kritik an.

  3. VPRT-Frühjahrsprognose: TV- und Radiowerbung wächst weiter kräftig und erreicht 2017 rund sechs Mrd. Euro Umsatz

    Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) hat seine Frühjahrsprognose zur Entwicklung des Werbemarktes 2017 veröffentlicht und die sieht ziemlich gut aus. Laut Schätzung des Verbands werden die Umsätze mit TV-, Radio-, Audio-und Videowerbung 2017 zwischen 3,3 und 4,1% auf rund sechs Mrd. Euro wachsen. Der Anteil am Gesamt-Werbemarkt steigt nochmal von 37,39 auf 38 Prozent.

  4. Deutsche nutzten 2016 über zehn Stunden pro Tag Medien, meistens TV und Radio

    Fernsehen und Radio sind die mit Abstand beliebtesten Mediengattungen der Deutschen. Laut der aktuellen Mediennutzungsanalyse des VPRT (Verband privater Rundfunk und Telemedien) hingen 2016 die Deutschen im Schnitt über sieben Stunden täglich an TV- und Radio. Alle Audio- und audiovisuellen Medien zusammen kamen sogar auf 8,5 Stunden tägliche Nutzungsdauer. Über alle Gattungen hinweg betrug der tägliche Medienkonsum 2016 rund zehn Stunden.

  5. „ARD macht sich unklare rechtliche Grenzen zunutze“: VPRT kritisiert neues Jugendangebot von Radio Bremen

    Am Mittwoch hat Radio Bremen (RB), die kleinste ARD-Anstalt, ihr crossmediales Jugendangebot „Bremen Next“ vorgestellt. Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT) hat den Launch nun scharf kritisiert – und fordert, dass die „Programmexpansion und systematische UKW-Aufschaltung zu Lasten privater Radios“ gestoppt wird.

  6. Personal-Chaos beim VPRT: Tobias Schmid geht zur LfM, Claus Grewenig wechselt zu RTL – kommt jetzt n-tv-Chef Hans Demmel?

    Nach der Wahl von Tobias Schmid zum Direktor der nordrhein-westfälischen Landesanstalt für Medien (LfM) sucht der Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT) einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Laut Informationen des Branchenmagazins Horizont soll n-tv-Chef Hans Demmel an die VPRT-Spitze rücken. Ein Nachfolger für Geschäftsführer Claus Grewenig, der zum Jahresbeginn 2017 zu RTL wechselt, wird allerdings noch gesucht.

  7. VPRT will Rechercheverbund von NDR, WDR und SZ überprüfen lassen

    Der Lobbyverband VPRT, in dem private TV- und Radiosender organisiert sind, hat Rechtsaufsichtsbeschwerde gegen den Rechercheverbund von NDR, WDR und der Süddeutschen Zeitung eingelegt. Der Verband habe einen entsprechenden Brief an die NRW-Staatskanzlei geschickt, so Der Spiegel in seiner neuesten Ausgabe.

  8. VPRT blickt positiv in Werbe-Zukunft: „Anhaltender Audio- und Bewegtbildboom“

    Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) legt im Vorfeld der Medientage in München eine optimistische Marktprognose vor. Der Umsatz mit TV-Werbung werde demnach 2014 um 2,7 Prozent gegenüber Vorjahr steigen. Radiowerbung verzeichne ein Plus von 1,1 Prozent. Mittelfristig erwartet der VPRT „einen anhaltenden Audio- und Bewegtbildboom über alle Plattformen, fortschreitende Fragmentierung, weitere Markteintritte und eine zunehmenden Wettbewerbs- und Innovationsdruck“.

  9. Einigung für Kennzeichungspflicht: Private stellen Leitfaden für „Scripted Reality“ vor

    Was ist „Scripted Reality“ – und was nicht? In gemeinsamen Gesprächen haben die Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) der Landesmedienanstalten und private Fernsehveranstalter Leitlinien für die Kennzeichnung und deren Wahrnehmbarkeit bei eigenproduzierten Scripted-Reality-Formaten entwickelt. Sie sollen sender- und formatübergreifend eine einheitliche Transparenz und Orientierung für Zuschauer ermöglichen.

  10. Vom Geldgrab zum Abo-Hit? Pay-TV erlöst mehr als zwei Milliarden Euro

    Pay-TV in Deutschland war das Geldgrab von Leo Kirch und Rupert Murdoch. Doch jetzt geht es aufwärts. Sagt der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT). Demnach seien die Umsätze aus Pay-TV- sowie Paid-VoD-Angeboten im vergangenen Jahr erstmals über zwei Milliarden Euro geklettert.