1. Scott Galloway beim DLD: Twitter, Buzzfeed und Vice „sind auf dem Weg in die Pleite – sie wissen es nur noch nicht“

    Gipfeltreffen am zweiten Tag des diesjährigen DLD: Werbemogul Martin Sorrell und Marketing-Guru Scott Galloway diskutierten auf der Digital-Konferenz in München den Stand der Dinge in der Medienbranche. So sind sich Galloway und Sorrell darüber einig, dass sich die Rahmenbedingungen für Medienunternehmen durch die Omnipräsenz der Internet-Champions Google, Facebook und Amazon weiter verschlechtert haben. Galloway glaubt sogar, dass die nächste Konsolidierungswelle etablierte Namen aus dem Markt drängen dürfte.

  2. Mit Vice, Group Nine, Vox Media: BuzzFeed-CEO Jonah Peretti denkt öffentlich über Mega-Fusion digitaler US-Publisher nach

    Um der Konkurrenz der großen Plattformen und Social-Media-Konzerne im Werbemarkt etwas entgegenzusetzen, denkt Jonah Peretti, Gründer und CEO von BuzzFeed, über einen bemerkenswerten und einzigartigen Schritt nach – die Fusion sechs großer Digital-Publisher und Web-Pioniere. Bemerkenswert ist das auch, weil Peretti seine Gedanken und Pläne der Öffentlichkeit preisgibt – was vermuten lässt, wie schwierig das Mega-Vorhaben zu realisieren ist.

  3. Vertical, visual, swipeable: Vox zeigt, wie gut Mobile-News auf Snapchat funktionieren

    Das us-amerikanische Digital-Medienunternehmen Vox Media ist seit kurzem auch auf der Discover-Plattform von Snapchat präsent. Vox zeigt dabei, wie mobile Medien-Inhalte richtig gut aufbereitet werden können – auch bei sperrigen Themen. Das hat Vorbild-Charakter.

  4. Axel Springer soll mit einer Mehrheitsübernahme des Business Insider liebäugeln

    Es wäre eine naheliegende Übernahme: Axel Springer könnte den Business Insider kaufen. Über das Interesse des Berliner Verlagshauses an einer Mehrheitsbeteiligung am boomenden US-Blogkonglomerat berichtet das Manager Magazin in seiner morgen erscheinenden Ausgabe. Springer besitzt laut MM bereits sieben Prozent am Business Insider und bereitet gerade den Deutschlandstart von Henry Blodgets Tech- und Finanzwebsite vor.

  5. NBC Universal investiert in Vox Media und BuzzFeed zu Milliarden-Bewertung

    Das Geld sitzt locker: US-Medienriese NBC Universal investiert je 200 Millionen Dollar in zwei aufstrebende digitale Verlagshäuser – BuzzFeed und Vox Media. Die Bewertungen der Digitalverlage wachsen dabei kräftig weiter: Vox Media bringt es bereits auf einen Wert von 1,1 Milliarden Dollar, BuzzFeed, das konkrete Börsenplane hat, sogar auf 1,5 Milliarden Dollar.

  6. BuzzFeed will an die Börse gehen

    Katzen-Content und Listicles könnten bald Milliarden wert sein – zumindest virtuell. Wie BuzzFeed-Gründer Jonah Peretti auf der Code Conference verriet, strebt das neun Jahre alte US-Internet-Unternehmen in absehbarer Zeit einen Börsengang an. Man wolle international wachsen und den Video-Bereich ausbauen – dafür brauche BuzzFeed Geld von Investoren. Wann ein IPO erfolgen könnte, ließ Peretti nicht durchblicken.

  7. Silicon Valley im Visier: Vox und Buzzfeed investieren massiv in Tech-Blogs

    Von der Medienkriese ist immerhin im Tech-Journalismus nichts zu spüren. Gleich drei News aus der vergangenen Nacht zeigen, dass – zumindest in den USA – noch immer kräftig in die Berichterstattung über Startups, Gadgets und Social-Media investiert wird. So übernimmt Vox Media Re/Code, Buzzfeed stellt ein Dutzend Silicon Valley-Reporter ein und das abgeschaltete Tech-Blog Gigaom wird wiederbelebt.

  8. Vox Media: die vielleicht smartesten Storyteller im Web

    Tag 3 des Innovation Field Trip in New York: Vox Media ist der Prototyp des modernen digitalen Verlagshauses – und die Websites The Verge, Vox und Polygon sind im Kern Antithesen zu Mitbewerbern wie BuzzFeed und HuffingtonPost. Gründer und Macher sind mit dem Anspruch angetreten, Nutzer nicht nur für die Dauer einer halben Minute mit ihren Inhalten zu fesseln. Ziel: Zum Premium-Verlag im Netz werden.

  9. Was ist aufregend neu am „Erklär-Journalismus“?

    In der amerikanischen Medienbranche sorgt eine neue Journalismusgattung für Furore. Auf den ersten Blick klingt „Explanatory Journalism“ mal wieder supersmart. Auf den zweiten, mit Hilfe der deutschen Übersetzung „Erklärjournalismus“, stellt sich schon die Frage: Was soll denn daran neu sein? Wir haben uns die Portale Upshot, FiveThirtyEight und Vox angeschaut.

  10. Wie Vox mit Erklär-Journalismus die Nachrichtenwelt revolutionieren will

    Mit Vox startet in Kürze ein neues, us-amerikanisches Online-Medium, das Nachrichten auf eine ganz neue Art und Weise aufbereiten will. Die Mission von Vox sei es, die Nachrichten zu erklären, heißt es ebenso simpel wie nebulös. Chefredakteur ist der in den USA bekannte Blogger und Analyst Ezra Klein, der von der Washington Post kommt.