1. Volkswagen wird zum Publisher: die radikale Marketing-Neuausrichtung einer Automarke

    Im Spätsommer will Volkswagen ein neues Marken-Design vorstellen, das auch mit einer neuen komplett neuen Marketing-Strategie einhergeht. Im „Handelsblatt“ verriet VW-Marketingchef Jochen Sengpiehl, dass künftig mehr Budget für Digitales aufgewendet wird. Und: Volkswagen wird zum Publisher.

  2. Nach Streit um angebliches Uniformverbot: PR-Rat mahnt Bundeswehr für Auftritt im Vorfeld der re:publica

    Gab es ein Uniformverbot auf der re:publica? Ja, hatte die Bundeswehr im vergangenen Jahr behauptet und damit für Diskussionen auf der Digitalkonferenz gesorgt. Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) ist nun einer Beschwerde gegen die öffentliche Kommunikation der Streitkräfte nachgegangen.

  3. Undercover-Reporter wechselt in die PR: Abdullah Khan verlässt die „Bild“

    Vom Journalismus in die PR: Diesen Schritt geht nun Abdullah Khan, der seit dreieinhalb Jahren für die Bild in Berlin arbeitet. Den 29-Jährigen zieht es in die USA, wo er künftig die Kommunikation für die Firma Five Smiles übernimmt.

  4. PR-Eigentor: Volkswagen blamiert sich bei „Goldener Kamera“ mit geschenktem SUV nach Thunberg-Auftritt

    Volkswagen ist einer der Hauptsponsoren der Goldenen Kamera. Dafür stehen die Karossen des Wolfsburger Autokonzerns dann neben Stars und Sternchen im Rampenlicht. Dass dann auch noch Klima-Ikone Greta Thunberg ein Brandrede für mehr Klimaschutz hielt, waren eigentlich ideale Voraussetzungen für einen Konzern, der nach dem Dieselskandal um ein ökologischeres Image bemüht ist. Doch das ging nach hinten los.

  5. VW lädt Journalisten zu Event – und will Berichterstattung zensieren

    Dieselgate, Top-Manager in Haft oder angeklagt: Volkswagen kann derzeit eigentlich nicht noch mehr schlechte Presse vertragen. Für eine Veranstaltung am Dienstagmorgen griff die PR-Abteilung der Wolfsburger deswegen zu radikalen Methoden. Das ging nach hinten los.

  6. Better call den Diesel-Anwalt: Kanzleien schalten Werbespot, um Autokäufer im Abgasskandal als Kläger anzuwerben

    Es ist beim Thema Diesel-Umrüstung ein Hin und Her in den Regierungsreihen. Klar ist derzeit nur: Viele Auto-Käufer, deren Fahrzeuge von der Abgas-Affäre betroffen sind, ziehen vor Gericht. Das haben natürlich auch Anwaltskanzleien mitbekommen und starten eine PR-Offensive, um Käufer zur Klage zu motivieren. Dazu nutzen sie auch Werbespots, eine Marketing-Methode, die vor allem aus den USA bekannt ist.

  7. Von Spiegel, SZ bis Gruner + Jahr: Log-In-Allianz NetID bekommt gewichtige Partner

    Bewegung bei der mediennahen Log-In-Allianz NetID und der Plattform Verimi: die Süddeutsche Zeitung, der Spiegel Verlag, Gruner + Jahr und Ippen Digital sowie die Radiosendergruppe RTL Radio und der Fernsehsender schließen sich der Plattform Net ID an, die Deutsche Bahn und die Volkswagen Financial Services werden Gesellschafter der Identitäts- und Datenplattform Verimi.

  8. „Steht für Überkommerzialisierung des DFB“: Warum die Kunst-Marke „Die Mannschaft“ endlich weg muss

    „Die Mannschaft“ sollte die Marke der deutschen Fußball-Nationalmannschaft werden. 2015 startete der Deutsche Fußball-Bund (DFB) eine Kampagne, die nach dem historischen WM-Vorrundenaus ein Ende finden könnte. Dies deutete DFB-Präsident Reinhard Grindel kürzlich in einem Interview an. Der Begriff „Die Mannschaft“ werde als künstlich wahrgenommen, sagte er.

  9. Facebook und Volkswagen: zwei Skandale, zwei Arten damit umzugehen

    Der jüngste Aufreger in Sachen Facebook und Cambridge Analytica kommt vom Social Network selbst. Facebook hat Veränderungen an Programmierschnittstellen bekanntgegeben und nebenbei erklärt, dass bis zu 87 Mio. Nutzer von dem Datenmissbrauch durch CA betroffen waren. Bei aller berechtigten Kritik: Facebook scheint bemüht, den Skandal aufzuarbeiten. Das Krisen-Management des Tech-Konzerns unterscheidet sich fundamental vom dem von Volkswagen im Diesel-Skandal.

  10. Nach den Kartell-Vorwürfen des Spiegel: das irritierende Kommunikationsverhalten der Autokonzerne

    Nach den Spiegel-Enthüllungen zum Kartell-Verdacht gegen die Auto-Hersteller Mercedes, VW, BMW, Audi und Porsche reagieren die Autofirmen mit höchst unterschiedlichen kommunikativen Maßnahmen. Daimler-Chef Dieter Zetsche wählte LinkedIn als Plattform für eine windelweiche Erklärung, BMW verschickt ein Pressemitteilung mit harten Infos, Volkswagen lässt wissen, die Absprachen hätten dem Kundenwohl gedient. Die Kommunikation der Autokonzerne irritiert, wenn auch auf unterschiedliche Weise.