1. Führungschaos und unklare Finanzlage: Journalismusforscher Volker Lilienthal legt kritische Correctiv-Studie vor

    Der Hamburger Journalismusforscher Volker Lilienthal hat 2016 über mehrere Monate Einblicke in die Arbeit des Recherchenbüros Correctiv bekommen und jetzt die Ergebnisse seiner Fallstudie vorgestellt. Die Arbeit gibt Einblicke in die Entwicklung des gemeinnützigen Projektes, legt aber auch ein Kompetenzchaos offen. Zudem thematisiert die Studie Schwierigkeiten bei der Finanzierung von Correctiv.

  2. "Wir sind auf gutem Weg, die Probleme zu bereinigen": Correctiv-Chef Schraven über Kritikpunkte der Lilienthal-Studie

    Die Correctiv-Studie des Journalismusforschers Volker Lilienthal gibt einen Einblick in die Arbeit des Recherchebüros und legt zugleich vor allem organisatorische Schwächen offen. Auch die wackelige Finanzierung wird zur Sprache gebracht. In diesem Punkt erhebt Correctiv-Gründer David Schraven Einspruch und verweist auf veraltete Angaben. Gegenüber MEEDIA erklärt er, weshalb er sich auf die Studie eingelassen hat und er dem kritischen Forscher dankbar ist.

  3. Mit Augstein, di Lorenzo, Brinkbäumer: Uni Hamburg startet „Lügenpresse“-Vorlesungsreihe

    Der Kampfbegriff „Lügenpresse“ markiert eine Glaubwürdigkeitskrise des Journalismus. Warum ist das so? Und ist an der Kritik auch etwas dran? Die Universität Hamburg will solche Fragen ab Oktober in der öffentlichen Vorlesungsreihe „Lügenpresse“ klären – und hat sich dafür prominente Gastredner wie Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo und Spiegel-Chef Klaus Brinkbäumer ins Boot geholt.

  4. Weniger Abonnenten, keine Förderung: Message-Magazin stellt gedruckte Ausgabe ein

    Das Journalisten-Fachmagazin Message wird ab dem kommenden Jahr nicht mehr in gedruckter Form erscheinen. Nicht nur sinkende Abonnentenzahlen veranlassen die Herausgeber Volker Lilienthal und Lutz Mükke dazu, das Heft zukünftig nur noch in digitaler Form zu publizieren. Im kommenden Jahr fallen zudem Stiftungsgelder weg. Gedeutet wird die Entscheidung als „Schritt in die Zukunft“.

  5. Digitaler Journalismus als „Epochenwechsel“: LfM-Studie zur Veränderung des Berufsbildes

    Nicht weniger als die „erste systematische Beschreibung von Produktions- und Wirkungsformen journalistischer Arbeit in der digitalen Moderne“ verspricht die Studie „Digitaler Journalismus. Dynamik – Teilhabe – Technik“ der Universität Hamburg, der Hochschule Macromedia und der TU Dortmund. Die Autoren der Studie, die Journalismusforscher Volker Lilienthal und Stephan Weichert und ein Team von Mitarbeitern, beschreiben auf Grundlage der Forschungsergebnisse ein Berufsbild, das sich technologisch-publizistisch wie inhaltlich radikal verändert habe.