1. "Es verbreitet sich die Stimmung, dass es so nicht weitergeht": Ulrich Deppendorf über Politik und Hauptstadtjournalismus

    Die Ablösung des CDU-Bundestagsfraktionsvorsitzenden Volker Kauder hat die Hauptstadtpresse überrascht. Umso aufgeregter sind die Analysen, die den Untergang Angela Merkels als Kanzlerin beschwören. Im MEEDIA-Interview erklärt Ulrich Deppendorf, Ex-Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, weshalb auch er als langjähriger Politikbeobachter vom Ereignis überrascht wurde. Zu den Merkel-Abgesängen äußert er sich (selbst)kritisch, glaubt aber auch, dass die Kanzlerin beschädigt ist.

  2. Wieder mal ist Merkel-Dämmerung: die unstillbare Lust der Medien am nahen Untergang

    Jetzt ist Angela Merkel mit ihrer Koalition wegen der Wahl-Niederlage von Volker Kauder also am Ende. Wieder mal. Wenn man den Medien glaubt. Berichterstatter vermelden seit vielen Jahren schon die „Kanzlerinnen-Dämmerung“. Die unstillbare Sehnsucht der Medien nach der Apokalypse lässt sich aktuell mit ein paar weiteren chronischen Krankheiten des Betriebs gut beobachten. Versuch einer Diagnose.

  3. Die "Totenglöckchen bimmeln": Kommentatoren sehen nach Kauder-Sturz Merkels Ende nahen

    Die journalistische Elite des politischen Berlins war gestern wie „erstarrt“. So beschrieb Robin Alexander, Chefreporter der Welt, die Situation, nachdem der CDU-Bundestagsfraktionsvorsitzende Volker Kauder am Dienstag abgewählt worden war. So überraschend die Nachricht kam, so schnell folgten die Analysen: Der Anfang des Endes der Kanzlerin ist (mal wieder) gekommen. Die Pressestimmen:

  4. Wahlkampf-Talk bei "Anne Will": "Sie müssen aufpassen, Herr Lindner, dass es Ihnen am Ende nicht so geht, wie dem HSV

    Fünf Wochen sind es noch bis zur Bundestagswahl, alle aktuellen Umfragen sehen die Union klar vor der SPD. „Wo ist der Wahlkampf?“, fragen sich da viele Wähler. Die Redaktion von „Anne Will“ nimmt diesen Eindruck in ihrer ersten Sendung nach der Sommerpause auf und fragt provokant: „Merkel oder Merkel – Hat Deutschland nur diese Wahl?“ Mit dabei: Eine ehr wortkarge Alice Weidel von der AfD und ein streitlustiger Christian Lindner von der FDP. 

  5. Trotz einer Formschwäche der Moderatorin konnte man bei der Saarland-Ausgabe von „Anne Will“ etwas für die Bundestagswahl lernen

    Nach der Saarland-Wahl folgte bei „Anne Will“ die traditionelle Nachbesprechung im Talk-Format. Und weil wir uns im Super-Wahljahr befinden wurden natürlich alle möglichen und unmöglichen Implikationen der Saar-Wahl für die anstehende Bundestagswahl besprochen. Das Bild, das sich dabei ergab, war durchaus aufschlussreich, was diesmal allerdings nicht der Verdienst der Moderatorin war.

  6. Trump-Talk bei „Hart aber fair: „Entschuldigung, da muss ich Herrn Trump verteidigen“

    Trump und kein Ende in den Medien. Bei „Hart aber fair“ fanden sie für die aktuelle Trump-Exegese das Bild vom „Sprung ins Dunkle“. Passend dazu beschwor Moderator Frank Plasberg das Bild vom „schwarzen Trump Tower in New York“ herauf. Trump als eine Art Polit-Sauron? Die anschließende Diskussion verlief zum Glück weniger schablonenhaft. Vor allem Dank Bild.de-Chef Julian Reichelt und dem US-Journalisten Don Jordan.