1. Die Deutsche Welle, „Vice“ und die Sache mit dem Antisemitismus

    Der letzte Wochenrückblick des Jahres ist monothematisch. Es geht um – Achtung – die Antisemitismusvorwürfe gegen die Deutsche Welle und wie Medien damit umgehen. Da ist in den vergangene Tagen einiges passiert. Am Ende wird es dann aber doch ganz versöhnlich … die MEEDIA Wochenrückblick-Kolumne

  2. Digitalmedium setzt auf Kurzarbeit, keine Kündigungen geplant

    Keine betriebsbedingten Kündigungen: Das ist die gute Nachricht für die Mitarbeiter bei Vice Deutschland, nachdem der Mutterkonzern in der Vorwoche Entlassungen angekündigt hatte. Die Kurzarbeit soll vorerst drei Monate dauern

  3. Konjunktiv allein reicht nicht: Buzzfeed und Vice verlieren Prozess um Verdachtsberichterstattung

    Einem Arzt aus Berlin wird vorgeworfen, junge Männer in seiner Praxis sexuell missbraucht zu haben. Der Strafprozess beginnt im nächsten Jahr, doch schon diese Woche beschäftigte der Fall die Pressekammer des Berliner Landgerichts. Buzzfeed und Vice hatten in Reportagen teilweise den Namen des Arztes genannt. Der ging gegen die identifizierende Berichterstattung vor und bekam nun Recht. Ein Lehrstück in Sachen Verdachtsberichterstattung.

  4. Fokus auf Vice.com: Noisey und Motherboard in Deutschland künftig ohne eigene Teams

    Vice strukturiert sein Online-Business in der DACH-Region um: Davon betroffen sind vor allem die diversen Ableger von Vice.com. Der angeschlagene Medienkonzern zieht damit wohl auch in Deutschland erste Konsequenzen aus den Sparplänen des US-Mutterkonzerns.

  5. Aus Protest gegen Zusammenlegung: Gesamtes Österreich-Team kehrt Vice den Rücken

    Protestaktion bei Vice: Das gesamte österreichische Team des Online-Magazins hat die Redaktion geschlossen verlassen. Grund dafür sei die Entscheidung des Managements, die Redaktionen der DACH-Länder zusammenzuführen. Die stellvertretende Chefredakteurin Hanna Herbst erklärt dazu auf Facebook: „Die Richtung, in die Vice gehen soll, entspricht nicht mehr dem, was Vice für uns all die Jahre ausgemacht hat“.

  6. Bento schrieb einen Text über Magazin-Cover, den Spiegel Online teilte – Sie werden nicht glauben, was dann passierte

    Mit diesem Echo hat das Social-Media-Team von Spiegel Online wohl nicht gerechnet, als es auf seiner Facebook-Seite einen älteren Artikel von Bento teilte. Den hauseigenen Jugendableger über die sozialen Kanäle zu supporten, um deren Traffic zu erhöhen, ist nicht unüblich. Nicht ganz gewöhnlich sind aber die Reaktionen auf den Artikel beziehungsweise die Nutzer, die kommentierten – die Social-Media-Marken des Landes gaben sich ein Stelldichein.

  7. Flüchtlings-Berichterstattung bei RTL: der Warnschuss, der ein Schnellschuss war

    Dass Meldungen (vor)schnell veröffentlicht werden, sich schnell im Netz schnell verbreiten und später kaum wieder einzufangen sind, ist ein bekanntes und leidiges Phänomen. Aktuelles Beispiel: Bei RTL wurde im Früh-Magazin “Guten Morgen Deutschland” am Dienstag als Tatsachenbehauptung gemeldet, in Freilassing habe die Polizei Flüchtlinge mit Warnschüssen aufgehalten.Dabei war die Quellenlage überaus unklar. Medien sollten ein neues Verhältnis zu Tempo-Druck und dem Umgang mit Fehlern lernen.

  8. Nach Schimpfkommentar bei Facebook: Vice Deutschland freut sich über Bewerberflut

    „Habt ihr den Arsch offen?“ So derb schimpfte ein Facebook-Nutzer über eine Stellenanzeige von Vice Deutschland, die nicht so recht zu dem wilden Image des Mediums passen wollte. Sein lustig-wütender Kommentar verbreitete sich wie ein Lauffeuer in den Sozialen Netzwerken – doch geschadet hat dies Vice nicht. Im Gegenteil: Sie seien von Bewerbungen überflutet worden, erklärt das Unternehmen.

  9. „Habt ihr den Arsch offen?“ – Diese Schimpfkanonade auf eine Vice-Stellenanzeige ist der vielleicht lustigste Facebook-Post des Jahres

    Vice steht wie kein anderes Medium für jungen und unangepassten Journalismus: Sie scheuen vor kaum einem Thema zurück und haben vor allem Sex und Drogen immer wieder im Programm. Eine Stellenausschreibung von Vice Deutschland will zu diesem wilden Image nicht so recht passen – worüber sich ein Leser bei Facebook deftig echauffiert.

  10. Junge Wilde bei RTL II: Kooperation mit Vice Deutschland

    RTL II will die Jungen und Wilden – und startet eine Kooperation mit Vice Deutschland. Damit erweitert der Fernsehsender sein Portfolio um „neuen Journalismus für die Generation Y“. Bereits am 11. Mai geht das neues Magazin „Vice Reports“ on air. Darüber hinaus werden Einzeldokumentationen für RTL II produziert.