1. New York Times: Die Wall Street rechnet mit Gewinnrückgang wegen Corona-Krise

    Herausfordernde Zeiten für Verleger: Die Corona-Krise dürfte auch in den Geschäftsbilanzen tiefe Spuren hinterlassen. Während Branchenprimus New York Times wegen COVID-19 bislang im digitalen Anzeigengeschäft von einem Umsatzrückgang im zweistelligen Prozentbereich ausgeht, sind Analysten schon weiter und versuchen das Ausmaß des Einbruchs einzupreisen. Mit Barclays und Evercore stuften zwei Branchenschwergewichte die Aktie der „Gray Lady“ zurück – nicht zuletzt, weil die Gewinne schrumpfen dürften.

  2. MTV, Comedy Central und Nick: Viacom streamt Inhalte künftig auch ins Auto

    Viacom wird sein Programm in Zukunft auch in Entertainment-Systemen von Autos bereitstellen. Im Rahmen einer Kooperation mit Access und dessen Twine4Car-System werden MTV, Comedy Central und Nick den Autoherstellern zur Verfügung stehen.

  3. Milliardenschwere Medienfusion in den USA: CBS und Viacom schließen sich zusammen 

    Zusammen kommen sie auf 28 Milliarden US-Dollar Umsatz und stellen mit der Fusion laut eigenen Angaben „eines der führenden Unternehmen der Unterhaltungsindustrie“: CBS und Viacom schließen sich zusammen, wie beide Parteien nun mitteilten. Bis 2006 war das schon einmal der Fall.

  4. Mit Felix Lohbrecht, Ines Anioli und Ingmar Stadelmann: Comedy Central setzt auf deutschsprachige Digitalinhalte

    Der Sender Comedy Central investiert weiter in Web-Inhalte für den deutschen Raum und hat zwei neue Serien gestartet. Eine weitere befindet sich aktuell in Produktion. Dafür arbeitet der zu Viacom gehörende Kanal mit „Jerks“-Autor Johannes Boss zusammen.

  5. Musiksender MTV kehrt ins deutsche Free-TV zurück

    Zwei Jahre nach der Einstellung des eigenständigen Programms in Deutschland kehrt MTV Germany ins deutsche Free-TV zurück. 2011 wechselte MTV ins Pay-TV. Ab dem 1. Januar 2018 wird der Musik- und Lifestylesender in SD-Auflösung wieder frei empfangbar ausgestrahlt. Neben der Ausstrahlung im Pay-TV läuft MTV derzeit auch online als Livestream.

  6. So wertvoll wie nie: Warum Netflix die TV-Industrie revolutioniert wie Apple einst die Musikbranche

    Der Siegeszug geht weiter: Kaum hat das neue Jahr begonnen, setzt Netflix an der Wall Street ein neues Ausrufezeichen – auf Schlusskursbasis notierte der Streaming-Pionier gestern bei 132 Dollar auf dem höchsten Stand aller Zeiten. Der Optimismus der Börse wird durch den anhaltend großen Abonnentenzuwachs befeuert, der Netflix mittlerweile über 83 Millionen Abonnenten beschert hat. Medienmogul Barry Diller erteilte dem Streaming-Dienst auf der Elektronikmesse CES den Ritterschlag und sagt gleichzeitig für das lineare Fernsehen schwere Zeiten voraus.

  7. US-Medienaktien: Viacom und Disney nach Bilanzvorlage unter Druck

    Showtime für die großen amerikanischen Medien-Unternehmen an der Wall Street: Nach Rupert Murdochs 21st Century Fox mussten gestern Viacom und Disney vor ihren Aktionären Rechenschaft ablegen. Die Bilanzen fiel höchst unterschiedlich, die Marktreaktion jedoch ähnlich aus – die Aktien der US-Medienriesen wurden abverkauft. Das Misstrauen der Anleger gegenüber den US-TV-Gesellschaften bleibt hoch.

  8. „Lebender Geist“: 92-jähriger Medientycoon Sumner Redstone tritt als CBS-Chef ab

    Sumner Redstone legt seine Tätigkeit als Vorstandschef von CBS nieder. Über den Gesundheitszustand des 92-Jährigen war in den vergangenen Wochen vielfach spekuliert worden – seine Ex-Partnerin nannte ihn zuletzt einen „lebenden Geist“, der nicht mehr eigenständig kommunizieren könne. Redstones Nachfolge beim US-TV-Giganten wird Les Moonves antreten.

  9. Konkurrenz von Netflix & Co.: Börsenkurse der US-Fernsehsender 2015 unter Druck

    Selten ging die Schere zwischen alter und neuer Wirtschaft so auseinander wie in der Börsenperformance 2015. Den Paradigmenwechsel bekamen vor allem die etablierten Player der US-Fernsehlandschaft zu spüren: Die Zukunft gehört Streaming-Anbietern wie Netflix und Amazon – den US-Kabelgesellschaften droht das Geschäft wegzubrechen.

  10. Wegen Netflix: Der grausame Sommer der US-Fernsehaktien

    Nicht nur für Internet-Unternehmen entwickelt sich die jüngste Bilanzsaison in den USA zum veritablen Kursgift – auch die Aktien von US-Fernsehsendern leiden kräftig unter den vorgelegten Zahlenwerken. Disney, Time Warner und 21st Century Fox wurden in den vergangen Tagen nach Bilanzvorlage hart abverkauft, Viacom brach gar crashartig ein – nicht zuletzt, weil die Sorge vor einer immer größeren Dominanz von Netflix mitschwingt.