1. PwC-Studie: Deutsche misstrauen Facebook und vertrauen den Öffentlich-Rechtlichen

    Im digitalen Zeitalter können Nachrichten-Websites und soziale Netzwerke ihre Nutzer oftmals nicht vom Wahrheitsgehalt der veröffentlichten Inhalte überzeugen. Das ergab eine repräsentativ angelegte Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC. Die meisten Deutschen informieren sich am liebsten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und in Zeitungen.

  2. Höhere Qualität bei weniger Redakteuren – für Giovanni di Lorenzo eine „steile These“

    Traditionell endete der Publishers‘ Summit unter anderem mit der Chefredakteursrunde, in der die obersten Blattmacher von stern, Zeit, Focus, Bild, Horizont sowie Jörg Quoos von Funke über das Vertrauen in die Medien und durchaus selbstkritisch über ihre Arbeit diskutierten – gebrochen wurde die harmonische Runde von einem Streit über angeblich steigende Qualität bei sinkender Redaktionsstärke.

  3. Von wegen Lügenpresse: „Es wäre ratsam, Dampf aus der Debatte zu nehmen“

    Das Vertrauen in die Medien war 2015 geringer als im Jahr zuvor. Von einer Krise kann jedoch keine Rede sein, meinen Prof. Dr. Kim Otto und Andreas Köhler. Ihre Langzeitanalyse zeigt: In den vergangenen 16 Jahren kam es immer wieder zu Schwankungen. Von Krisenwerten wie zuletzt um 2000, ist die aktuelle Stimmung noch weit entfernt. Es wäre ratsam Dampf aus einer hysterischen Debatte zu nehmen, so die Wissenschaftler.

  4. „Man zeigt nicht das ganze Bild“: Ex-Redakteurin packt aus, wie es bei RT Deutsch zugeht

    In der vergangenen Woche widmete sich das Medienmagazin „Zapp“ der Glaubwürdigkeit der deutschen Presse. Dabei kam auch eine ehemalige RT-Deutsch-Redakteurin zu Wort, die betont, das sinkende Vertrauen in die Medien würde die Menschen in die Arme alternativer, oftmals rechtspopulistischer Angebote treiben. „Zapp“ veröffentlichte nun das knapp 30-minütige Gespräch in voller Länge.

  5. Deutsche Chefredakteure bei „Zapp“: „Natürlich gibt es ein Glaubwürdigkeitsproblem“

    Die deutsche Medienlandschaft steckt in einer Vertrauenskrise: 44 Prozent der Deutschen glauben, „von oben gesteuerte Medien“ würden geschönte Meldungen verbreiten. „Wie kriegen wir es hin, dass man unseren Informationen wieder vertraut?“, fragte Anja Reschke am Mittwochabend bei „Zapp“. Das Medienmagazin widmete sich ausführlich der Frage nach der Glaubwürdigkeit und ließ dabei zahlreiche deutsche Chefredakteure zu Wort kommen.