1. Die neue Pegida-Presse: Wie Querfront-Medien sich ihr krudes Weltbild zurechtbiegen

    Es ist unübersichtlich geworden in unserer Medienwelt. Über die Sozialen Medien werden allerhand Inhalte von Medien-Anbietern geteilt, die man nicht so genau kennt, die sich gerne als alternativ bezeichnen und angeblich der „Wahrheit“ verschrieben haben. Bei genauerem Hinsehen gehören diese Angebote meist in den Dunstkreis so genannter „Querfront“-Medien oder der Neuen Rechten. Deren Flaggschiffe sind der Compact Verlag und Kopp. Aber es gibt auch neue Mitspieler bei der Pegida-Presse.

  2. Die Otto-Brenner-Stiftung und ihre Kritiker: wenn Meinungen zu Studien werden

    Die zur IG Metall gehörende Otto-Brenner-Stiftung ist in jüngerer Zeit immer mal wieder mit Medienkritik aufgefallen. Zuletzt erregte die Stiftung mit einem als “Kurz-Studie” titulierten Arbeitspapier Aufsehen, das sich mit dem so genannten “Querfront-Netzwerk” aus Verschwörungstheoretikern befasst. Das Papier wurde scharf kritisiert, teilweise zurecht. Problematisch ist nicht zuletzt der inflationäre Gebrauch des Begriffs “Studie”. Kein Einzelfall bei der Otto-Brenner-Stiftung.

  3. “Querfront-Analyse”: die Otto-Brenner-Stiftung knöpft sich die Verschwörungstheoretiker von KenFM, Kopp & Co vor

    Wolfgang Storz, früher mal Chefredakteur der Frankfurter Rundschau und eifriger Studien-Ersteller der Otto Brenner Stiftung (gehört zur IG Metall) hat sich in einer Mini-”Studie” mit dem “politisch-publizistischen Querfront-Netzwerk” auseinandergesetzt. Damit gemeint sind Figuren wie der frühere Radio-Moderator Ken Jebsen (“KenFM”) oder Organisationen wie der Kopp-Verlag.

  4. Der Faktencheck zu Udo Ulfkottes neuem Buch “Mekka Deutschland – die stille Islamisierung”

    Er ist wieder da. Die Rede ist von Udo Ulfkotte, ehemaliger FAZ-Redakteur und Bestsellerautor (“Gekaufte Journalisten”) im Verschwörungstheoretiker-Fachverlag Kopp. Mit “Mekka Deutschland – Die stille Islamisierung” hat Ulfkotte schon wieder ein Buch vorgelegt, das die Bestsellerlisten emporklettern kann. Wir haben uns mit dem Buch auseinandergesetzt.

  5. Der Putin-Talk bei “Hart aber fair” und der Lackmustest für Mainstream-Medien

    Putin, die Ukraine, Sanktionen, Nato. Frank Plasberg hatte sich für die “Hart aber fair”-Sendung am gestrigen Montag das derzeit vielleicht dickste Themen-Brett ausgesucht. Und wie immer, wenn die Sprache derzeit auf den Ukraine-Konflikt, Russland und Wladimir Putin kommt, prallten auch hier zwei mediale Welten aufeinander: die Welt der klassischen Massenmedien und die so genannte Gegenöffentlichkeit im Internet. Wie sie mit diesem Phänomen umgehen, wird für klassische Medien zu einem Lackmustest für ihre Glaubwürdigkeit.

  6. Das Web-Erfolgsrezept der Verschwörungstheoretiker vom Kopp-Verlag

    Der Kopp-Verlag mit Sitz im beschaulichen Rottenburg am Neckar hat eine etwas andere Sicht auf die Welt. Der Verlag ist ein Sammelbecken für Verschwörungstheoretiker und ausgemusterte Medienfiguren mit wirren Thesen. Wie die frühere „Tagesschau“-Sprecherin Eva Herman oder der frühere FAZ-Journalist Udo Ulfkotte. Im Juni feierte die Website des Verlags („Nachrichten, die ihnen die Augen öffnen“) ihr IVW-Debüt mit bemerkenswerten 3,13 Mio. Visits. Damit hat Kopp eine größere Online-Reichweite als z.B. Finanzen.de, die Mitteldeutsche Zeitung, Glamour.de oder News.de. Grund genug, sich das Erfolgsrezept der Verschwörungstheoretiker einmal genauer anzuschauen.

  7. Vorwürfe gegen „heute journal“: der Duft nach Verschwörungstheorien

    Die Krise in der Ukraine stellt auch Medien vor große Herausforderungen. Nicht immer ist es einfach, die komplizierten Vorgänge in dem krisengeschüttelten Land für Zuschauer und Leser verständlich und umfassend transparent zu vermitteln. Und dort, wo Aspekte ausgelassen werden, ergibt sich fast automatisch Spielraum für Verschwörungstheorien. So musste sich das ZDF “heute journal” aktuell mit dem Vorwurf auseinandersetzen, als Sprachrohr für die rechte ukrainische Partei Swoboda zu fungieren.

  8. Sarrazin, der selbstmitleidige Verschwörungstheoretiker

    Thilo Sarrazin und die Medien – das ist eine zwiespältige Beziehung. Während die Bild-Zeitung in Treue fest zu Sarrazin steht und Tag für Tag Auszüge aus seinem neuen Buch „Der Neue Tugendterror“ abdruckt, haben andere offenbar keine Lust mehr auf ihn. Ein ursprünglich geplanter Auftritt bei „Menschen bei Maischberger“ wurde ebenso abgesagt wie ein Interview mit dem RBB. Mit seiner heutigen ARD-Abrechnung in der Bild vollzieht Sarrazin den Wandel vom Provokateur zum selbstmitleidigen Verschwörungstheoretiker