1. Glaubwürdigkeit von Medien: Facebook stellt seinen Nutzern lediglich zwei Fragen, die das Fake News-Problem nicht ansatzweise lösen

    Es klang wie eine gut gemeinte Initiative: Nutzer sollen per Umfrage über die Qualität von Medien mitentscheiden und so helfen, den Newsfeed umzubauen. Gestern wurde ein Facebook Fragebogen an Nutzer bekannt, der die Glaubwürdigkeit von Medien im Newsfeed bewerten sollte. Die Umfrage besteht jedoch lediglich aus zwei Fragen, die dazu angetan sind, bekannte Vorurteile zu bestätigen. Entsprechend vernichtend fällt das Echo in US-Medien aus.

  2. Warum die Frage, ob digitale ARD-Textangebote den Verlagen schaden, nicht so einfach zu beantworten ist

    Zeichnet sich im Streit zwischen Verlagen und der ARD rund um den Textanteil der Online-Angebote eine Lösung ab? Der WDR lenkte als größte ARD-Anstalt ein und baute seine Website nach den Wünschen der Verleger um. Das ist nicht unumstritten aber ein richtiger Schritt zur Deeskalation.

  3. Branchenweite Paywall für Digitales? Wie das neue Kartellrecht die Verlagsbranche verändern könnte

    Die Zeitungs- und Zeitschriftenbranche kann nach Inkraftreten der 9. Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen weitreichende Kooperationen treffen, um ihre Erlössituation zu verbessern. Im Interview mit MEEDIA sieht der Kartellrechtsexperte Rupprecht Podszun die Möglichkeit, dass die Verlage in einer konzertierten Aktion eine einheitliche Paywall einführen könnten.

  4. VDZ-Chef Scherzer: „Werden in fünf Jahren nicht mehr wissen, ob Redakteur oder Maschine Texte geschrieben haben“

    Smartphone und Tablets verändern den Journalismus grundlegend: Verlage planen nicht nur neue Titel, sondern Communitys, um die Markenbindung zu erhöhen. Die Kommunikation mit dem Leser wird immer wichtiger. Mittlerweile übernehmen das auch Maschinen. Der Digital Innovators‘ Summit in Berlin widmet sich diesen Themen. Ein Interview mit Stephan Scherzer, dem Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ).

  5. „Kooperation statt Konfrontation“: Verlage wollen mehr zusammenarbeiten

    Die Auflagen fast aller großen Zeitungen und Zeitschriften sinken seit Jahren. Aber die Deutschen geben weiterhin viel Geld für Printprodukte aus. Die Vertreter der Branche zeigen sich daher auf den Medientagen München zuversichtlich – und setzen auf Kooperation.

  6. Gericht urteilt im Streit um „Tagesschau“-App zugunsten der Verlage

    Der jahrelange Rechtsstreit um die „Tagesschau“-App ist mit einer Entscheidung zugunsten der Zeitungsverlage und gegen die ARD zu Ende gegangen. Die „Tagesschau“-App, so wie sie am Beispieltag 15. Juni 2011 abrufbar gewesen sei, sei unzulässig, urteilte am Freitag das Oberlandesgericht Köln.

  7. Streit um EU-Leistungsschutz: Warum Verlage und Facebook & Google einander brauchen

    Der Streit um den gestern vorgestellten Vorschlag der EU-Kommission für ein neues Urheberrecht in einem gemeinsamen Digitalmarkt der Europäischen Union war einer mit Ansage. Befürworter (Verlage) und Gegner (u.a. Digitalunternehmen) eines so genannten Leistungsschutzrechtes (LSR) stehen sich nach wie vor unversöhnlich gegenüber. Dabei brauchen die beiden Parteien sich gegenseitig.

  8. Einnahmen aus der VG-Wort: Verlage unterliegen in Streit um Millionen-Einnahmen

    Seit Jahrzehnten verdienen die Verlage an den Tantiemen ihrer Autoren kräftig mit. Nun hat eine Klage das System zum Einsturz gebracht. Die Branche befürchtet schlimme Konsequenzen für kleine Verlagshäuser. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger sowie der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger kritisieren das Urteil scharf und befürchten, dies könne „katastrophale Folgen haben“.

  9. Medien-Apps auf der Apple Watch: das große, kleine Einerlei

    Zum Verkaufsstart der Apple Watch haben sich Unternehmen mit App-Ankündigungen überschlagen – auch deutsche Verlage. Das Ergebnis ist ernüchternd, wie ein Test zeigt. Ein wenig Hoffnung gibt es dennoch.

  10. Wie Medienhäuser mit fremden Viralseiten auf Facebook ihren Traffic aufpumpen

    Reichweiten sind die wichtigste Währung im Online-Marketinggeschäft. Gepaart mit einer guten Zielgruppe lässt sich so eine Seite monetarisieren. Wie diese Reichweite zustande kommt, ist für Werbekunden nicht unbedingt ersichtlich. Laut OnlineMarketingRockstars.de kaufen etliche deutschen Verlage billige Klicks bei Viralseiten.