1. „Behalten Sie auch ein paar Boulevardzeitschriften“ – existenzielle Probleme, große Reden und gute Tipps beim VDZ Publishers‘ Summit

    Polit- und Branchen-Prominenz gaben sich am ersten Tag des Zeitschriftenverleger-Kongresses in Berlin ein Stelldichein. Die Zukunft von Print, der „epische Kampf“ um die Demokratie, Werbung bei „Peppa Wutz“, Sorge um Boulevardzeitschriften und fehlender Verlags-Nachwuchs waren da nur einige der Themen. Eindrücke vom VDZ-Publishers‘ Summit in Berlin.

  2. „Die ersten Hürden sind genommen“: Wie VDZ-Geschäftsführer Stephan Scherzer den Verband reformieren will

    Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) will sich bis Ende 2020 radikal verändern. Die Landesverbände sollen auf den Bundesverband verschmolzen werden. Zugleich sollen alle Mitglieder künftig einen einheitlichen Beitrag zahlen, der sich nach dem Umsatz der Medienunternehmen richtet. Im MEEDIA-Interview erklärt VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer die weiteren Reformschritte.

  3. VDZ-Präsident Thiemann: kämpferisch für die Freiheit und gegen Monopolisten wie Google, Post & Co.

    Traditionell eröffnete VDZ-Präsident Rudolf Thiemann den zweitätigen Publishers‘ Summit mit einer Grundsatzrede. Darin betonte er die Bedeutung der Zeitschriftenbranche für Freiheit und Vielfalt – und wetterte gegen Google und die Deutsche Post. Einen politischen Erfolg konnte Thiemann auch vermelden: Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz für digitale publizistische Produkte kommt wohl.

  4. Mit dem Goldenen Blatt die Demokratie retten? Die irritierende Auftaktrede des neuen VDZ-Präsidenten

    Der frisch gewählte VDZ-Präsident hat beim Publishers’ Summit in Berlin seine Antrittsrede gehalten. Dabei vergab Rudolf Thiemann, Verleger des konfessionellen Liborius Verlages, leider die Chance einer mutigen Standortbestimmung. Stattdessen wurden die Probleme des Verbandes totgeschwiegen und der neue Präsident versuchte sich in einer irritierenden Ausweitung der Definition von Qualitätsmedien. Ein Kommentar.

  5. Fachverband Publikumszeitschriften im VDZ: Philipp Welte folgt als Vorstandssprecher auf Manfred Braun

    Bei seinem Jahreskongress in Berlin hat der VDZ auch einen neuen Vorstandssprecher für den Fachverband Publikumszeitschriften (PZ) gewählt: Burdas Publishing-Vorstand Philipp Welte folgt auf Manfred Braun, Geschäftsführer der Funke Mediengruppe, der dieses Amt rund 15 Jahre innehatte und bereits vor Längerem seinen Rückzug signalisiert hätte. Welte wurde damit beim VDZ gleich zweimal „befördert“.

  6. Antrittsrede des neuen VDZ-Präsidenten Thiemann: „Print ist nicht alles, aber ohne Print ist alles nichts“

    Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) hat ein unruhiges Jahr hinter sich. Zuerst kehrten die drei wichtigen Verlage Spiegel, Zeit und Gruner + Jahr dem Verband im Streit den Rücken, dann schmiss VDZ-Präsident Stephan Holthoff-Pförtner überraschend hin, um in die Politik zu wechseln. Beim Publishers’ Summit hielt der neu gewählte Präsident Rudolf Thiemann nun seine erste Rede.

  7. VDZ-Konflikt eskaliert: Chefs von G+J, Zeit und Spiegel sagen Teilnahme am Publishers‘ Summit ab

    Die Querelen um die Art der Nominierung von Funke-Gesellschafter Stephan Holthoff-Pförtner zum designierten VDZ-Präsidenten und Nachfolger von Hubert Burda eskalieren zum offenen Konflikt. Nach MEEDIA-Informationen hat die als Rednerin beim Publishers‘ Summit eingeplante Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel ihre Teilnahme abgesagt. Auch die Chefs von Zeit und Spiegel bleiben dem Jahreskongress fern. Inzwischen bestätigt ein VDZ-Sprecher die Absagen.

  8. VDZ ringt um den Burgfrieden: Wird Kandidatenkür von Holthoff-Pörtner zur Zerreißprobe?

    Eine Ära endet. Zwanzig Jahre hat Hubert Burda den Verband Deutscher Zeitschriftenverlage geleitet. Am Sonntag ist Schluss. Burda tritt nicht erneut an. Die VDZ-Delegierten wählen daher einen neuen Präsidenten. Der steht bereits fest: Stephan Holthoff-Pförtner, Miteigner der Funke Mediengruppe. Doch die Umstände seiner Nominierung sorgen weiter für Wirbel, Überraschungen nicht ausgeschlossen.

  9. Weltes Mahnung an die Politik: „Verlage sind die letzte Bastion hochwertiger Inhalte“

    Philipp, der Große: Burda-Vorstand Philipp Welte wähnt die klassische Medienindustrie Europas in einer „epischen Schlacht“ gegen die Konzern-Monster des Digitalzeitalters. Seine aufrüttelnde Rede beim VDZ Publishers‘ Summit adressierte die Politik: Die solle zügig für faire Rahmenbedingungen sorgen. Staatlichen „Almosen“ erteilte der 53-Jährige wie sein Verleger Hubert Burda eine Absage.