1. Brisante Volo-Umfrage: Ist die ARD ein Grünfunk?

    In der neuen Folge unseres Podcasts „Die Medien-Woche“ geht es natürlich auch um die US-Wahl und die Medien. Außerdem sprechen Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) über eine Umfrage unter ARD-Volontären mit sehr erstaunlichen Ergebnissen …

  2. Mark Zuckerberg: „Facebook ist keine rechte Echokammer“

    Facebook-Chef Mark Zuckerberg ist wieder in seinem Element: Im Interview mit Axios verteidigt er das weltgrößte Social Network gegen die Kritik, rechten Stimmen über Facebook zu Multiplikatoreffekten zu verhelfen. Gleichzeitig rügt der 36-Jährige Apple für die App Store-Politik.

  3. Von Propaganda-Vorwürfen zur US-Wahl bis zum Fall Richard Gutjahr: Auch die Videoplattform YouTube hat ein Hass-Problem

    Viel ist die Rede vom Einfluss, den Facebook und Twitter auf die politische Willensbildung nehmen. Googles Videoplattform YouTube bleibt in der Debatte meist außen vor. Dabei ist YouTube mit rund 1,5 Mrd. Nutzern weltweit auch ein Social-Media-Riese. Ein ehemaliger YouTube-Mitarbeiter hat nun im Guardian enthüllt, welch fatale Rolle der Algorithmus der Videoplattform bei der Verbreitung von Hetze, Propaganda und Verschwörungstheorien spielt. YouTube widerspricht.

  4. New York Times: Einfluss von Cambridge Analytica auf US-Wahlen viel kleiner als gedacht

    Mit gezielten Wählerprofilen soll das Daten-Unternehmen Cambridge Analytica Donald Trump im Wahlkampf zum Sieg verholfen haben. Die Firma habe die Persönlichkeit jedes einzelnen Amerikaners vermessen – so genau, dass sie jedem Wähler die Botschaften von Trump auf eine andere, individuelle Weise ausspielen konnte. Doch mittlerweile mehren sich die Zweifel am Einfluss des Unternehmens. Die Wähleranalyse war einem Bericht zufolge wohl wesentlich ungenauer als angenommen.

  5. „Trump ist ein dunkler Twitter-Präsident“: Zeit-Online-Chef Wegner über Wahlen, Bots und ein neues Transparenz-Blog

    Trump ist ein dunkler Twitter-Präsident, die Online-Medien haben einen guten Job gemacht und der Journalismus ist nicht für den Wahlsieg des Immobilien-Milliardärs verantwortlich. Im MEEDIA-Interview analysiert Zeit-Online-Chefredakteur Jochen Wegner den US-Wahlkampf, den Einfluss von Bots, Fake-News und die Rolle der Medien. Er sagt aber auch, welche Lehren wir daraus für die Bundestagswahl ziehen können und kündigt ein Transparenz-Blog an.

  6. Medienwissenschaftler Weichert: „Wahlerfolg Trumps ist der Super-GAU des Journalismus“

    Der Job, den die meisten Journalisten vor und während der US-Wahl gemacht haben, war gar nicht sooo schlecht, wie ihn viele jetzt hinstellen – das zumindest meint der Medienwissenschaftler Stephan Weichert. Die, so der Hamburger Forscher, hätten jedoch erstens die „Eigendynamik der sozialen Medien“ unterschätzt und würden sich zweitens schwertun, ihre Leser zu erreichen. Der Versuch, Donald Trump „lächerlich zu machen“, sei hingegen ein Fehler gewesen.

  7. „Am schlimmsten ist der Spiegel“: Weltwoche-Chef Köppel rechnet mit deutscher Trump-Berichterstattung ab

    Medien sollten berichten, nicht Wahlkampf machen, sagt Weltwoche-Chef Roger Köppel im Interview mit MEEDIA. Die Leute, die vom Versprechen an die Leser und Zuschauer leben, hätten systematisch an der Wirklichkeit vorbeipubliziert. Das gelte vor allem für die us-amerikanischen Medien. Aber auch mit den deutschen Medien geht Köppel hart ins Gericht.

  8. „Ertappte mich bei spontanen, etwas peinlichen Jubelausbrüchen“: Roger Köppels verstörendes Outing als Trump-Fanboy

    Im deutschen Medien- und Talk-Zirkus gibt es klare Rollenverteilungen. Jakob Augstein ist die linke Stimme der Vernunft, Nikolaus Blome sein konservativer Gegenpart und so weiter und so fort. Die Rolle des analytischen Rechtsdenkers und AfD-Verstehers wird gerne mit dem Weltwoche-Chefredakteur Roger Köppel besetzt. Dank seines neuesten Editorials aber wissen wir: der Schweizer kann auch anders. Darin outet er sich als glühender Trump-Fan, der vor Freunde durch sein Gästezimmer tanzt.

  9. Katerstimmung bei den Leitmedien: „Vielleicht ist die Wahl Donald Trumps ein heilsamer Schock“

    Das amerikanische Wahlvolk hat gesprochen und Donald Trump zum neuen Präsidenten gewählt. Zwei Tage später ist es an der Zeit, das – nur scheinbar überraschende – Ergebnis einzuordnen. Die Alpha-Journalisten fast aller großen Zeitungen haben dazu eigene Kommentare und Analysen verfasst. Von FAZ-Herausgeber Jürgen Kaube, bis SZ-Chefredakteur Kurt Kister und dem Springer-CEO-Mathias Döpfner.

  10. Von „Wir schaffen auch den“ bis „American Psycho“: die Zeitungscover zum Trump-Triumph

    Und sie hat es wieder getan. Mit „Wir schaffen auch den“, gelang der Bild mal wieder eine Zeile, die bleibt. Hübsch, wie die Berliner Angela Merkels Flüchtlingssatz auf den Trump-Triumph umdeuteten. Damit ging Tanit Koch und ihr Team noch sehr höflich mit dem neuen US-Präsidenten um. Die Liberation erklärte ihn zum „American Psycho“ und die Sun zu einer Witzfigur aus einem Simpson Cartoon.