1. Bis zu einer Million Euro Stundungs-Reserve: UKW-Antennenbetreiber Uplink will Sendern helfen

    Radiosender leiden stark unter der Corona-Krise. Gerade für kleinere Regional- oder Lokalradios sind Werbe-Einnahmen die mit Abstand wichtigste Erlösquelle und die brechen nun massiv weg. Der UKW-Antennenbetreiber Uplink will notleidenden Sendern helfen und bietet an, Übertragungskosten zu stunden.

  2. Radionetzbetreiber Divicon: Ex-„NWZ“-Manager Gathmann wird Sprecher der Geschäftsführung

    Bei dem Leipziger Radiodienstleister Divicon bahnt sich ein Führungswechsel an: Der ehemalige „Nordwest Zeitungs“ („NWZ“) Manager Ulrich Gathmann wird Geschäftsführer und soll das Ingesamt dreiköpfige Führungsteam leiten. Gathmann plant, das Unternehmen auszubauen. So will er stärker in DAB+ investieren und das ostdeutsche Unternehmen zu einem Anbieter machen, der „technische Services für Contentproduzenten“ liefert.

  3. Mit UKW-Antennen Lebensmitteldaten abrufen: Radiodienstleister Uplink will im Internet der Dinge wachsen

    Bislang hat sich der Düsseldorfer UKW-Übertragungsdienstleister Uplink auf den Ausbau seines bundesweiten Antennennetzes konzentriert. Jetzt drängt Firmengründer Michael Radomski ins Internet der Dinge. Er will das weit verbreitete Antennennetz nutzen, um Daten von Sensoren abzurufen, die in der Lebensmittelindustrie oder bei Smart Home-Anwendungen eingesetzt werden. Dazu ist er eine Technologie-Partnerschaft eingegangen.

  4. Aufbruch im deutschen Hörfunkmarkt: Bauer liebäugelt mit Einstieg ins Digitalradio

    In den Ausbau des digitalen Radios via Antenne – kurz DAB plus – kommt Bewegung. Bis zum 24. Februar nächsten Jahres können sich Unternehmen für ein zweites DAB+ Multiplex bewerben. Um das bundesweite Hörfunkangebot zeigen viele Medienunternehmen reges Interesse – darunter der Hamburger Großverlag Bauer Media. Das Unternehmen könnte damit auf einen Schlag eine namhafte Größe auf dem deutschen Radiomarkt werden und hier von Werbeeinnahmen profitieren.