1. Nach Unister-Insolvenz: Mittelständisches Medienhaus kauft News.de, will aber anonym bleiben

    Insolvenzverwalter Lucas Flöther arbeitet weiter daran, die Insolvenzmasse des Internet-Unternehmens Unister aufzulösen und vermeldete nun den Verkauf von News.de. Das Nachrichtenportal sei zu einem ungenannten Preis an einen nicht genannten Käufer veräußert worden. Unister musste Mitte vergangenen Jahres Insolvenz anmelden, nachdem Gründer Thomas Wagner ums Leben gekommen war.

  2. Prozessauftakt im Unister-Fall: Drei frühere Manager sitzen auf der Anklagebank

    Das Internetunternehmen Unister ist im vergangenen Jahr nach dem tragischen Tod des Firmengründers Thomas Wagner in die Insolvenz geschlittert. Jetzt findet an diesem Mittwoch am Landgericht Leipzig der Strafprozess gegen drei ehemalige Manager des zusammengebrochenen Unternehmens statt. Der Vorwurf: Steuerhinterziehung und Computerbetrug.

  3. Ab-in- den-urlaub.de & Co.: Osteuropäische Beteiligungs-Gesellschaft Rockaway Capital übernimmt Unister

    Es war das wohl beherrschendste Thema des Jahres der deutschen Digital-Wirtschaft: Der Tod des Gründers, Thomas Wagner, die Insolvenz der Gruppe und die Suche nach einem Käufer. Begleiterscheinungen: Eine Vielzahl spannender, uninteressanter oder hochgradig spekulativer Fakten und Gossip-Schnipsel. Pünktlich zum Jahreswechsel scheint das Thema nun vom Tisch, denn der Insolvenzverwalter, Lucas F. Flöther, konnte einen Käufer finden. Die mittel- und osteuropäische Beteiligungs-Gesellschaft Rockaway Capital SE übernimmt die Leipziger, inklusive aller Angestellten.

  4. Trotz Mega-Verschuldung: Unister-Chef Wagner lehnte 900 Millionen Euro-Übernahmeangebot ab

    Neue Unister-Kapriole: Wie Süddeutschen Zeitung berichtet, hat der im Juli bei einem Flugzeugabsturz verstorbene Unister-Chef Thomas Wagner noch 2014 horrende Übernahme-Angebote von ProSiebenSat.1 und RTL ausgeschlagen. Grund: Er pokerte um mehr Geld. Zuletzt hatte Wagner verzweifelt versucht, von dubiosen „Geldgebern“ Kredite zu erhalten und war dabei um rund 10 Millionen Euro betrogen worden.

  5. Das irre Unister-Geschäftsmodell: 1.000 Mitarbeiter, aber nur 3.904 Euro auf dem Konto

    Der insolvente Leipziger Internetkonzern Unister ist offenbar schon länger pleite. Das geht aus einem Gutachten des Insolvenzverwalters an das Amtsgericht Leipzig hervor, aus dem Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR zitieren. Darin schreibt Insolvenzverwalter Lucas Flöther, es sei „nicht auszuschließen, dass einzelne Gesellschaften des Unister-Konzerns bereits seit dem Jahr 2015 zahlungsunfähig sind“.

  6. Restrukturierung und Stellenabbau bei Unister: rund 100 Mitarbeiter betroffen

    Das insolvente Internetunternehmen Unister baut Stellen ab. Betroffen sind rund 100 Mitarbeiter über die gesamte Gruppe hinweg, wie Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Mittwoch mitteilte. „Alle Mitarbeiter haben in den letzten Wochen enormen Einsatz für ihr Unternehmen gezeigt. Jetzt müssen einige von Ihnen letztlich die Konsequenzen für eine Entwicklung tragen, für die sie nichts können.“

  7. Reges Interesse am Unister-Reich: Sechs Investoren haben Angebote abgegeben

    An einem Erwerb von Teilen der Unister-Gruppe zeigen diverse Firmen reges Interesse. Vor allem die Travel-Sparte steht im Blickpunkt der Investoren. Inzwischen liegen dem Insolvenzverwalter sechs Angebote vor. Namen von Käufern nannte er nicht. In der Branche gelten ProSiebenSat 1 und Holiday-Check als mögliche Käufer.

  8. Zahlung nicht weitergeleitet: Unister-Pleite verunsichert viele Verbraucher

    Nach der Insolvenz des Internet-Unternehmens Unister häufen sich bei der Verbraucherzentrale Sachsen die Anfragen. Es gebe zunehmend verunsicherte Kunden, die über ein Unister-Portal Reisen gebucht hätten, teilte die Verbraucherzentrale am Montag mit. Zu Unister gehören u.a. die Portal Fluege.de und ab-in-den-urlaub.de.

  9. Todesflug nach Venedig: Unister-Chef Wagner wurde gleich zweimal um Millionen betrogen

    Das Bild der Lage von Unister vor der öffentlich gewordenen Insolvenz wird immer bizarrer. Offenbar war der verstorbene Gründer Thomas Wagner zuletzt so verzweifelt, dass er alle Warnzeichen übersah und sich auf der Suche nach neuen Krediten gleich mehrfach betrügen ließ. Wie die Bild am Sonntag berichtet, ging Wagner einem Pleitier auf den Leim, der ihn mit weiteren Betrügern verkuppelte.

  10. Noch ein Interessent für Unister-Portale: Finanzen-Verlag liebäugelt mit Börsennews.de

    Die Liste der möglicher Käufer für Teile der Unister-Gruppe wird immer länger. Nach dem bereits ProSiebenSat.1 und Holdidaycheck Interesse an dem insolventen Unternehmen der Leipziger-Firmengruppe zeigen, ist auch der Münchener Finanzen-Verlag nicht abgeneigt. Dabei schielt Firmenchef Frank Werner auf den Web-Ableger börsennews.de.