1. Murmeltier-Tag bei der ARD: Intendanten fordern erneut eine Gebührenerhöhung – als „Teuerungsausgleich“

    Die ARD-Intendanten verlangen eine „angemessene Berücksichtigung“ des tatsächlichen Finanzbedarfs der Sender. „Wir haben seit 2009 bei den verwendbaren Mitteln, also bei den Beitragsgeldern, die wir echt verwenden dürfen, nicht die Teuerung ausgeglichen bekommen, nicht den Verbraucherpreisindex und erst recht nicht die rundfunkspezifische Teuerung“, sagte ARD-Chef Ulrich Wilhelm beim Intendantentreffen in Hamburg. Damit steht mal wieder eine Gebührenerhöhung im Raum.

  2. „Bodenlose Frechheit“ – DJV fordert ARD-Chef Wilhelm auf, seine Werbe-Chefs nach Kritik an Print „in die Schranken zu weisen“

    In einem Interview mit Horizont haben die beiden ARD-Werbemanager Elke Schneiderbanger (leitet den Audio-Vermarkter AS&S) und Uwe Esser, Leiter der TV-Vermarktung, Kritik an Printmedien geübt. Das rief DJV-Chef Frank Überall auf den Plan, der die Kritik als „bodenlose Frechheit“ geißelt und ARD-Chef Ulrich Wilhelm auffordert, die beiden „in die Schranken zu weisen“.

  3. Anstalten wollen mehr Geld: ARD-Chef Ulrich Wilhelm erwägt Verfassungsklage als "Ultima Ratio"

    Halbzeit für den ARD-Vorsitzenden Wilhelm: Noch ein Jahr lang führt er den Senderverbund. In diese Zeit fällt die Vorentscheidung über eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags. Wilhelm hat aber auch noch weitere Ziele. Ein Gespräch über das „europäische YouTube“ und ein Rundfunkbetrag auf Grundlage der Inflationsrate.

  4. Ziemlich maximale Phrasendichte: Wie die Medientage München die Chance auf einen Neustart verpassen

    Einiges ist dieses Mal neu bei den Medientagen München. Es gibt eine neue Location, ProSieben-Mann Klaas Heufer-Umlauf hat einen Moderatoren-Tisch mitgebracht und zieht die Auftaktveranstaltung wie eine kleine Show auf. Schade nur, dass die Zeit knapp war und die Medien-Bosse vor allem sattsam Bekanntes zu erzählen hatten. Ein Kommentar.

  5. "Staatliche Aufgabe": ARD-Chef will europäische Digitalplattform gegen YouTube & Co. nicht aus Gebühren finanzieren

    ARD-Chef Ulrich Wilhelm hat große Pläne: Er will ein „europäisches YouTube“ schaffen, das als Gegengewicht zu den dominierenden US-Digitalkonzernen fungiert. Gegenüber dem Handelsblatt führte er seine Idee detailliert aus und betonte dabei, dass in die Digitalplattform keine Rundfunkgebühren einfließen sollen.

  6. Schwerpunkt auf Bewegtbild und Ton: ARD-Anstalten wollen neuen Staatsvertrag gemeinsam umsetzen

    Die ARD sieht die Umsetzung des neuen Telemedien-Staatsvertrags als Gemeinschaftsaufgabe für die kommenden Monate. Die Online-Angebote der öffentlich-rechtlichen Sender sollen künftig ihren Schwerpunkt auf Bewegtbild und Ton legen. Gut läuft aus ihrer Sicht bereits die Fußball-Weltmeisterschaft: Ein Spiel der deutschen Mannschaft hält den diesjährigen Rekord bei den Zuschauerzahlen.

  7. Der Diplomat im Senderverbund: Wie der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm beharrlich seine Agenda vorantreibt

    Zum Amtsantritt als „getreuer Paladin der Kanzlerin“ verspottet, schickt sich Ulrich Wilhelm als Intendant des Bayerischen Rundfunks und aktueller ARD-Vorsitzender an, einige gordische Knoten der ARD zu lösen. Mit einer Mischung aus sanfter Diplomatie und Härte hat er maßgeblich dazu beigetragen, den seit Jahren andauernden Konflikt mit den Verlagen in Sachen Telemediengesetz zu befrieden. Auch bei der Erhöhung des Rundfunkbeitrags stehen die Chancen nicht schlecht, dass Wilhelm Erfolg hat.

  8. Medien-Woche: Herrscht nach der Einigung zum Telemediengesetz wirklich Friede, Freude, Eierkuchen zwischen ARD/ZDF und den Verlagen?

    In der aktuellen Ausgabe unseres Podcasts „Die Medien-Woche“ sprechen Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) über die Einigung zwischen Verlagen, öffentlich-rechtlichen Sendern und der Politik zum Telemediengesetz. Es geht außerdem um Donald Trumps irres Propaganda-Video zum Nordkorea-Gipfel und die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Reuters Digital News Report.

  9. Der Geist der Einigung: Wie Verlage, ARD, ZDF und Politik den Dauerstreit um das Telemediengesetz entschärft haben

    Die deutschen Verlagshäuser, ARD, ZDF, Deutschlandradio und die Ministerpräsidenten haben sich endlich dazu durchringen können, einen Kompromiss in der Frage rund um die Ausgestaltung öffentlich-rechtlicher Aktivitäten im Internet zu finden. Auch wenn der Kompromiss in Sachen neues Telemediengesetz sich erst noch in der Praxis bewähren muss, ist die Einigung ein Meilenstein, bei dem alle Seiten ihr Gesicht wahren.

  10. „Kontrolle über die Algorithmen verloren“: ARD-Chef Ulrich Wilhelm fordert gemeinsame Plattform für Verlage und Sender in Europa

    Der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm plädiert für eine gemeinsame Plattform von Sendern und Verlagen auf europäischer Ebene. „Deutschland und Frankreich sollten die Initiatoren sein, die das Projekt voranbringen, wie einst Airbus als europäische Antwort auf Boeing, erklärte Wilhelm am Dienstag. „Das ist ein Vorhaben, das zu unseren europäischen Werten passt. Eine solche Plattform würde die kulturelle Selbstbehauptung Europas besser sichern.“