1. Großes Interesse an Hörfunk-Plätzen: 13 Veranstalter buhlen um Radio-Frequenzen in Hamburg

    In Hamburgs Radiolandschaft könnte demnächst Bewegung kommen. Erstmals seit fast drei Jahrzehnten hat die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Hostein (MA HSH) die UKW-Frequenzen für die Radiosender in der Elbmetropole neu ausgeschrieben. Darauf haben sich 13 Veranstalter beworben. Am Mittwoch will hierüber nun der Medienrat der MA HSH entscheiden.

  2. Dauerzoff um drohenden UKW-Blackout: Ex-Kanzleramtsminister Friedrich Bohl soll Streit um Antennenverkauf schlichten

    Im Streit um den Verkauf der UKW-Sendeanlagen bahnt sich eine weiterer Wendepunkt an: Friedrich Bohl, früherer Kanzleramtsminister unter der Regierung Helmut Kohls, soll jetzt zwischen den Antenneneigentümern und den Sendernetzbetreibern vermitteln. Schafft er es nicht, eine Einigung herbeizuführen, will die Bundesnetzagentur regulierend eingreifen.

  3. UKW-Blackout droht: MDR stoppt Netzausbau wegen Streit mit Media Broadcast

    Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) hat den Ausbau seines Rundfunknetzes auf Eis gelegt. Der öffentlich-rechtliche Sender mit Intendantin Karola Wille an der Spitze will sich solange mit weiteren Investitionen zurückhalten, bis der seit Monaten schwelende Streit mit der Freenet-Tochter Media Broadcast geklärt ist. Media Broadcast sorgt mit dem Verkauf ihres Antennennetz – unter anderem an Finanzinvestoren – für massiven Unmut in Deutschlands Radiobranche.

  4. Künftige GroKo plant offenbar Abschaltung der UKW-Frequenzen – private Radiobetreiber protestieren

    Offenbar gibt es Bestrebungen, dass eine Regelung für die Abschaltung der UKW-Radiofrequenzen in den künftigen Koalitionsvertrag einer möglichen neuen Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD hineingeschrieben wird. Dies berichtet der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) und protestiert zugleich scharf gegen ein solches Vorhaben. Die Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR) schließt sich der Kritik an.