1. Störfaktor Leser, Störfaktor Volk: Medien und Politik im selbstgewählten Teufelskreis

    Die Ereignisse rund um die Griechenlandkrise lassen Wahlvolk und Publikum weitgehend ratlos zurück. Die Vertrauenskrise der Politik, die wir hier erleben, weist frappierende Ähnlichkeit mit der Vertrauenskrise der Medien auf. Politische und mediale Klasse haben sich in einen Teufelskreis hineinmanövriert.

  2. Pro-russischer Journalist von Unbekannten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew erschossen

    Der pro-russische Journalist Oles Buzina (45) wurde laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag in der ukrainischen Hauptstadt Kiew von Unbekannten erschossen. Buzina war vor allem für seine pro-russischen Meinungs-Artikel in der ukrainischen Tageszeitung Sevodnya bekannt, die zum Medien-Konglomerat des ukrainischen Geschäftsmanns Rinat Akhmetov gehört.

  3. Immer wieder Panzer-Probleme: ZDFheute.de zeigt falsche Russenpanzer zu Ukraine-Ticker

    Die Online-Redaktion der „ZDF heute“-Nachrichten hat in seiner Ukraine-Berichterstattung geschummelt. Vergangenen Donnerstag berichtete das Portal unter Berufung auf das ukrainische Militär von 50 in die Ukraine einfahrenden russischen Panzern und zeigte dazu Fotos – allerdings solche aus Georgien aus dem Jahre 2009. Auch nach Behebung des redaktionellen Fehlers passt die Bildberichterstattung nicht zur aktuellen Lage.

  4. Umfrage: Fast die Hälfte der Deutschen hält Medien für voreingenommen und von der Politik gelenkt

    Das Umfrage-Institut YouGov hat für die Zeit eine repräsentative Umfrage darüber gemacht, wie die Deutschen die Medien beurteilen. Das Ergebnis fällt vernichtend aus. Demnach glauben 47 Prozent der Deutschen, die Medien würden einseitig berichten und seien von der Politik gelenkt. 40 Prozent glauben an eine unabhängige Berichterstattung.

  5. Ukraine und Pegida: „Tagesschau“-Chefredakteur sieht „Medien als Sündenbock“

    Die Krise scheint längst überall zu sein. In der Ukraine und in Syrien, in Russland, in den Köpfen der Pegida-Demonstranten und auch in den deutschen Redaktionsstuben. Ausgelöst durch die ständige Kritik an der Berichterstattung über die diversen Konflikte, kriselte es auch längst im Selbstverständnis einiger Journalisten. Im Zentrum von Zensur und Manipulationsvorwürfen steht seit längerem die „Tagesschau“. Jetzt meldete sich deren zweiter Chefredakteur wieder zu Wort. Er sieht die „Die Medien als Sündenbock“.

  6. Desaströses Zeugnis: 63 Prozent haben kein Vertrauen in Ukraine-Berichterstattung der deutschen Medien

    Spätestens mit der Ukraine-Krise brach auch ein Konflikt offen zu Tage, der schon länger zu schwelen schien. Immer mehr Menschen misstrauen der Berichterstattung vieler deutscher Medien. Immer häufiger ist von „Systempresse“ und „gelenkten Staatsmedien“ etc. die Rede. Infratest Dimap nahm sich nun diesem Phänomen an und förderte erschreckende Zahlen zu Tage.

  7. Ukraine und kein Ende: die verlorene Glaubwürdigkeit der ARD

    Den fragwürdigsten Tweet zum Thema Google vs. Verlage in Sachen Leistungsschutz sonderte ausgerechnet Springers oberster Marketing-Mensch Peter Würtenberger ab. Die Zeit vermeldet Nichtigkeiten zu Friedrich Liechtenstein. Die ARD hat immer massivere Glaubwürdigkeitsprobleme in Sachen Ukraine und Wolfgang Büchner ist noch immer Spiegel-Chefredakteur – unser Wochenrückblick.

  8. „Tagesthemen“-Moderator Thomas Roth entschuldigt sich on Air für Ukraine-Patzer

    So langsam entwickelt sich Ukraine-Berichterstattung der ARD tatsächlich zu einem PR-Desaster. Nach der Kritik des ARD-Programmbeirats und den leicht missratenen Blog-Erklärungen von ARD-aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke, sahen sich nun die „Tagesthemen“ gezwungen, einen Bericht vom 20. Mai zurückzuziehen. Sprecher Thomas Roth hat sich sogar in der gestrigen Sendung entschuldigt. Eine Seltenheit bei den öffentlich-rechtlichen Nachrichten.

  9. Dr. Kai Gniffke, die Ukraine und die Arroganz der “Tagesschau”

    Er hat es wieder getan. Dr. Kai Gniffke, Chefredakteur der “Tagesschau” hat sich mal wieder zu Wort gemeldet. Diesmal zieht er eine Zwischenbilanz zur Ukraine-Berichterstattung der “Tagesschau” und es ist ein typischer Gniffke geworden. Voller Eigenlob, durchdrungen von einem Unfehlbarkeitshabitus und einer schwer erträglichen Arroganz. Selbst dann, wenn er vorgibt, Fehlerchen einzugestehen.

  10. WDR-Intendant Buhrow wehrt sich gegen Kritik an Ukraine-Berichterstattung

    Der von dem Online-Magazin Telepolis veröffentlichte Bericht, in dem der ARD Programmbeirat massive Kritik an der Ukraine-Berichterstattung der ARD übt, schlägt im Senderverbund hohe Wellen. Wie Spiegel Online berichtet, hat WDR-Intendant Tom Buhrow im Intranet  seines Senders die Kritik zurückgewiesen und seinen Redaktionen den Rücken gestärkt. Auch in anderen ARD-Anstalten regt sich Unmut.