1. Andrij Melnyk im Interview mit Tilo Jung von "Jung & Naiv". Ein Videoausschnitt über Stepan Bandera wurde jetzt bei TikTok gesperrt.

    Melnyk-Interview: Zensur-Vorwurf gegen Tiktok

    Wegen seiner Aussagen zu Stepan Bandera geriet der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk nach einem Interview mit Tilo Jung in die Kritik. Ein Clip genau mit dieser Passage wurde jetzt bei TikTok gesperrt.

  2. Medien und die Ukraine: Grenzen zum Kriegsaktivismus scheinen fließend

    Der Ukrainekrieg beschäftigt Deutschland wie derzeit kein anderer Krieg, offenbart aber auch riskante mediale Schlagseiten. Diese zu überwinden, lohnt sich, schreibt Prof. Marlis Prinzing in einem Beitrag für MEEDIA. Das verschaffe Medien Raum für eine Schlüsselaufgabe in Krisenzeiten: Menschen resilient machen, also so robust, dass sie sich der Wirklichkeit kompetent und bewusst stellen. Aktuelle Zahlen alarmieren zu handeln.

  3. ZAW-Präsident Andreas F. Schubert

    Andreas F. Schubert bleibt ZAW-Präsident

    Andreas F. Schubert ist von den Delegierten der 43 Mitgliedsorganisationen des Zentralverbands der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) einstimmig wiedergewählt worden. Auch über das Präsidium wurde turnusgemäß abgestimmt.

  4. Geld verkündet alles – aber es hilft nichts

    Während traditionelle Kirchen gegen den Aderlass ihrer Glaubensgemeinschaft kämpfen, hat eine Ersatzreligion weltweit Milliarden neuer Anhänger gefunden. Der Glaube an die Allmacht des Geldes ist heute die vermutlich größte Glaubensbewegung unseres Planeten: Geld verspricht uns die Erlösung von allem Leid. Ein Irrglaube. Wir sind live dabei, wie Geld alles verkündet und nichts löst.

  5. Netflix verliert rund 200.000 Kunden

    Der Streaming-Marktführer Netflix hat erstmals seit mehr als zehn Jahren ein Quartal mit Kundenschwund verkraften müssen. In den drei Monaten bis Ende März gingen unterm Strich rund 200.000 Bezahlabos verloren, wie Netflix am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Insgesamt sank die weltweite Nutzerzahl zum Quartalsende auf 221,6 Millionen. Eigentlich hatte Netflix mit 2,5 Millionen neuen Kunden gerechnet.

  6. Der Ukraine-Krieg und Marken – Haltung im Ernstfall

    Vielen deutschen Unternehmen fällt es derzeit schwer, eine klare Haltung zu Russland zu entwickeln: Einerseits positionieren sie sich offen gegen den Krieg, andererseits ist der russische Markt für sie wichtig. Wie sollen sie sich verhalten?

  7. Der Kommunikations-GAU von Karl Lauterbach

    Diesmal geht es im Podcast „Die Medien-Woche“ um die verunglückte Kommunikation von Gesundheitsminister Karl Lauterbach, die Debatte um Kriegskorrespondenten in der Ukraine, Elon Musk und Twitter sowie den Kinder-Kommentar in den „Tagesthemen“.

  8. Bilder aus Butscha – Presserat appelliert an Redaktionen

    Der Deutsche Presserat hat unter dem Eindruck der Gräueltaten im ukrainischen Ort Butscha Pressehäuser aufgerufen, sorgsam mit der Auswahl von Aufnahmen umzugehen. Vor der Veröffentlichung von Kriegsbildern sei zwischen dem Informationsinteresse der Leserschaft und den Interessen von Opfern und deren Angehörigen abzuwägen, teilte der Rat mit.

  9. Restle vs. Ronzheimer – wenn sich ÖR und Privatmedien im Kriegsgebiet beharken

    Auf Twitter stritten sich der für die ARD nach Kiew gereiste Georg Restle und mehrere andere Journalisten vor Ort, u.a. „Bild“-Vize Paul Ronzheimer, über eine Aussage Restles in der „Tagesschau“. Der hatte dort am Sonntagabend behauptet, Journalisten hätten nicht in den Kiewer Vorort Butscha gelangen können. Das war falsch, denn zahlreiche Journalisten waren dort vor Ort. Die Debatte auf Twitter war der Lage gegenüber nicht angemessen.

  10. Kriegsverbrechen im ukrainischen Bucha, ein Kind wird in Irpin über das Wasser getragen

    Ukraine-Krieg: Bilder, die wir sehen müssen

    Ein weinender Junge an der Grenze der Ukraine, tote Zivilisten in Irpin und Bucha, ein Massengrab bei Mariupol, in das Leichen geworfen werden – solche Bilder zeigen die hässliche Fratze des Ukraine-Krieges. Es gibt gute Gründe, sie zu zeigen. Bei manchen Bildern hingegen heiligt auch der Zweck nicht das Mittel, sagt Medienethikerin Marlis Prinzing. Außerdem blickt sie auf die bemerkenswerte Rolle von TikTok und Telegram.