1. „Rides of Glory“: Uber analysiert One-Night-Stands seiner Nutzer

    Der Taxi-Ersatzdienst Uber wertet das Fahrverhalten seiner Nutzer aus und analysiert deren Sexleben gleich mit: Wie Berliner Zeitung und die ARD-Sendung „Panorama“ berichten, hat das Unternehmen Statistiken aufgestellt, aus denen hervorgeht, wann und wo Nutzer womöglich One-Night-Stands hatten. Die Analysten nennen diese Fahrten „Rides of Glory“.

  2. 40 bis 45 Milliarden Dollar: Xiaomi und Uber im Bewertungswettkampf

    Das Börsenjahr 2014 befindet sich auf der Zielgeraden. Besitzer von Tech- und Internetaktien konnten gut verdienen, wenn sie rechtzeitig investiert waren. Dank des IPOs des chinesischen E-Commerce-Riesen Alibaba entwickelte sich 2014 zum besten Jahr für Börsengänge seit der Millenniumswende. 2015 könnte es so weiter gehen, sofern die beiden wertvollsten privat geführten Unternehmen aufs Börsenparkett streben: Uber und Xiaomi.

  3. Unnötigste Negativ-PR des Jahres: Nach Geiselnahme erhöht Uber in Sydney erst einmal die Preise

    Es gibt zur Stunde wohl kein Unternehmern, dem es spielender gelingt, sich ständig unbeliebt zu machen, als den Taxi-App-Anbieter Uber. Neuer Negativ-Coup des Startups: Als erste Reaktion auf die Geiselnahme in der Innenstadt von Sydney erhöhten die US-Amerikaner die Preise. Immerhin war die Nachfrage nach Taxis sprunghaft gestiegen. Die Nutzer reagierten allerdings entsetzt. Selten war ein Shitstorm so vorprogrammiert.

  4. „Zwielichtige Journalisten“: Ashton Kutcher springt Uber bei

    Erstaunliche Parteinahme vom Hollywoodstar: Ashton Kutcher bezog auf Twitter nach dem Schmutzkampagnenskandal des boomenden Mitfahrdienstes Uber Positionen – gegen „zwielichtige Journalisten!“ Der Shitstorm ließ nicht lange auf sich warten.


  5. Böser PR-Unfall: Uber-Vize droht kritischen Journalisten mit Schmutzkampagne

    Gegen das Top-Management von Uber wirkt Oliver Samwer geradezu wie Prinz Valium. Zur Stunde gibt es wohl kein Startup, das aggressiver und offensiver gegen Konkurrenten kämpft, wie das Team um den Gründer und vermeintlichen Testosteron-Protz Travis Kalanick. Beim Vollgas-Ritt auf der Startup-Überholspur bleiben jedoch PR-Blechschäden nicht aus. Der neueste Unfall könnte jedoch böse Folgen haben. So hat Vize Emil Michael laut darüber nachgedacht, es einer kritischen Journalistin mit einer Schmutzkampagne heimzuzahlen.

  6. Auf der Überholspur: Uber strebt 10 Milliarden Umsatz an

    Der Gegenwind außerhalb der USA nimmt durch Protestaktionen zu, doch an der Dynamik verliert der boomende Mitfahrdienst Uber deswegen nicht. Im Gegenteil: Wie am Wochenende bekannt wurde, strebt das gerade mal fünf Jahre alte US-Start-up 2014 einen Umsatzsprung auf 10 Milliarden Dollar an, bei dem nach Zahlungen an die Fahrer immer noch Erlöse in Höhe von 2 Milliarden Dollar überblieben. Business Insider-Chefredakteur Henry Blodget sieht weiter erhebliches Bewertungspotenzial.

  7. 180-Grad-Wende: Landgericht Frankfurt hebt Uber-Verbot wieder auf

    Vor zwei Wochen hat das Landgericht Frankfurt den Taxi-Konkurrenten Uber ausbremsen wollen und eine Einstweilige Verfügung gegen den Betrieb von Uber Pop erlassen. Am heutigen Dienstag gab es dann die 180-Grad-Wende: Uber darf wieder aufs Gaspedal treten und private Taxi-Fahrten vermitteln. Der Grund: Für eine Einstweilige Verfügung fehle die Dringlichkeit.

  8. „Mehr Transparenz“: Justizminister Heiko Maas droht Google und Uber

    In einem Interview mit der britischen Financial Times hat der deutsche Justizminister Heiko Maas den US-Konzernen Google und Uber gedroht. Google müsse transparenter werden, was seinen Suchalgorithmus angeht. Eine Zerschlagung sei „letzte Option“. Die Taxi-App Uber müsse sich deutscher Gesetzgebung beugen.

  9. Trotz Verbot: „Uber wird seine Tätigkeit in ganz Deutschland fortführen“

    Das US-Start-up Uber wird sich über das erlassene Fahrten-Vermittlungs-Verbot hinwegsetzen und seinen Dienst weiterhin deutschlandweit anbieten. Ein Gericht hatte am Dienstag eine einstweilige Verfügung erlassen, die Taxi-Unternehmen beantragt hatten. Den Richtern zufolge verstoße der Vermittlungsservice zwischen privatem Fahrer und Fahrgast gegen geltende Gesetze.

  10. Deutschlandweites Vermittlungs-Verbot: Gericht bremst Taxi-App Uber aus

    Rückschlag für den Taxi-Konkurrenten Uber. Taxi-Unternehmer haben vor dem Landgericht Frankfurt eine einstweilige Verfügung erwirkt, die dem Anbieter der populären Taxi-App bundesweit die Vermittlung von privaten Fahrern untersagt. Das berichtet FAZ.net. Sollte sich Uber über die Blockade hinwegsetzen, droht angeblich ein sechsstelliges Bußgeld – pro Fahrt.