1. Vollbremsung: Uber-Chef Kalanick soll Job nach Druck von Investoren komplett aufgegeben haben

    Uber-Chef Travis Kalanick hat laut einem Zeitungsbericht unter massivem Druck von Investoren die Spitzenposition bei dem Fahrdienst-Vermittler aufgegeben. Der Mitgründer wolle aber weiterhin im Verwaltungsrat bleiben, berichtete die New York Times am Mittwoch unter Berufung auf informierte Personen. Zuvor hätten fünf führende Anteilseigner von Uber einen sofortigen Rückzug Kalanicks für einen Neuanfang gefordert. Eine Bestätigung von Uber war zunächst nicht zu bekommen.

  2. Uber-Chef Kalanick nimmt unbefristete Auszeit nach Skandalen

    Erst schien Uber die Welt zu überrollen, zuletzt taumelte das milliardenschwere Start-up von einer Krise zur nächsten. Jetzt legt Mitgründer und Chef Travis Kalanick, der den aggressiven Vormarsch des Fahrdiensts prägte, eine unbefristete Pause ein.

  3. Uber-Chef Kalanick droht Beurlaubung: Verwaltungsrat beschließt Maßnahmen nach Sexismus-Ermittlungen

    Der Verwaltungsrat von Uber hat nach der Untersuchung zu Vorwürfen von Sexismus und Diskriminierung ein Paket von Gegenmaßnahmen beschlossen, will Details aber erst am Dienstag veröffentlichen. Die Vorschläge der Untersuchungskommission unter Leitung des früheren US-Justizministers Eric Holder seien einstimmig verabschiedet worden, erklärte das Unternehmen nach dem Beratungen in der Nacht zum Montag.

  4. BDZV-Präsi Mathias Döpfner und seine fatale Google-Abhängigkeit

    Springer-Chef und BDZV-Präsident Mathias Döpfner erklärte diese Woche, dass die Zeitungsverlage komplett von Google abhängig seien. Erstaunlich. Sein ehemaliger Angestellter K. Diekmann fährt derweil mit Uber in Nigeria herum. Spiegel Daily hat eine Medienkolumnistin, die früher auch mal Freches über den Spiegel schrieb und der Stern hat ein nettes Cover zum Thema Merkel-Schulz.

  5. Startup-Investment: Warum die Uber-Wette für Axel Springer mehr Chancen als Risiken birgt

    Axel Springer beteiligt sich an Uber – diese Meldung sorgte gestern für Aufsehen. Zum Aufmerksamkeitswert trägt bei, dass der im Januar aus dem Unternehmen ausgeschiedene Ex-Bild-Herausgeber und Uber-Fan Kai Diekmann künftig als Aufsichtsrat des Fahrdienst-Vermittlers wirkt. Für das Medienhaus indes könnte sich die Uber-Beteiligung zu weit mehr entwickeln als einem überschaubaren Finanzinvestment.

  6. „Keine strategische Investition“: Axel Springer hat Anteile an umstrittenem Fahrdienst Uber erworben

    Der Medienkonzern Axel Springer hat sich an dem umstrittenen Fahrdienst-Vermittler Uber beteiligt. „Es handelt es sich um eine Finanzbeteiligung, keine strategische Investition“, bestätigte eine Unternehmenssprecherin eine Recherche des Portals t3n.de. Die Beteiligung sei ein Investment „im Minimalbereich ähnlich wie bei AirBnB“.

  7. „Kulturelle Übersetzungsarbeit“ für umstrittenen Fahrdienst: Kai Diekmann steigt bei Uber als Berater ein

    Der langjährige Chefredakteur und ehemalige Bild-Herausgeber Kai Diekmann wird Berater beim Fahrdienst-Vermittler Uber. Als Mitglied im „Public Policy Advisory Board“ soll er künftig beim US-Unternehmen Ratgeber in politischen Fragen sein. Ein Uber-Sprecher bestätigte die Personalie, über die am Freitag Der Spiegel in einer Vorabmeldung sowie das Online-Magazin t3n.de berichtet hatten.

  8. Neue Finanzierungsrunde: Airbnb ist bereits 31 Milliarden Dollar wert – und schreibt endlich schwarze Zahlen

    Welches hoch gewettete Internet-Unternehmen folgt nach Snap an die Börse? Während sich der Fahrdienstvermittler Uber aktuell selbst demontiert, wird eine andere Erfolgsstory der Sharing Economy immer größer. Wie der Finanzinformationssender CNBC berichtet, konnte Airbnb in einer neuen Finanzierungsrunde eine weitere Milliarde Dollar frische Mittel einsammeln – und das auf der Bewertungsbasis von bereits 31 Milliarden Dollar. Der digitale Zimmervermittler arbeitet zudem seit 2016 profitabel, berichtet CNBC.

  9. Fahrer filmt Streit mit Uber-Chef Kalanick – und der gibt zu, mit seinem Job als CEO überfordert zu sein

    Wenn schon mal der Boss im Auto sitzt, kann man ihm auch gleich so richtig die Meinung geigen. Das dachte sich offenbar ein Uber-Fahrer, dessen Streit mit Vorstandschef Travis Kalanick auf Video festgehalten wurde. „Ich habe 97 000 Dollar verloren wegen dir. Ich bin pleite wegen dir“, giftet der Mann. Kalanick reagiert allerdings wenig diplomatisch: „Schwachsinn! Einige Leute wollen einfach keine Verantwortung übernehmen für ihren Mist. Sie beschuldigen für alles in ihrem Leben jemand anderen“, kontert er.

  10. Google vs. Uber: Im Streit um Roboterwagen-Technik reicht Alphabet-Tochter eine explosive Klage ein

    Bahnt sich im Wettlauf um die Entwicklung selbstfahrender Autos eine Welle von Klagen wie einst im Smartphone-Patentkrieg an? Mit der Google-Schwester Waymo wirft nun schon die zweite Firma binnen weniger Wochen der Konkurrenz Technologie-Diebstahl vor.